Emmanuel Dagher: “Es ist wie Gebären!”

Emmanuel Dagher am 03. Oktober via the2012scenario
Monatliche Energieprognose von Emmanuel Dagher | Oktober 2012
Übersetzung: Océane

Segen für dich, mein Freund!

Was für eine Achterbahnfahrt uns die Energien im vergangenen September beschert haben! Für manche waren die Energien so intensive, dass es untertrieben wäre zu sagen, man hat sich mit aller Kraft festgeklammert. Ein Großteil dieser Intensität resultierte direkt aus dem zweiten von sieben Uranus/Pluto-Quadranten, der am 19. September auftrat.

Dies in Kombination mit dem Reinigungsprozess, der einer Tagungdnachtgleiche immer vorausgeht – da kann ich nur sagen: Puh!

Für viele, die sich bewusst ihrem spirituellen Pfad gewidmet haben, fühlten sich die neuesten Energien an wie die unangenehmen und doch paradigmen-verschiebenden Energien des letzten Viertels von 2007. Dieser Zyklus mündete in eine massive Erhebung des Kollektivbewusstseins und spielte eine große Rolle dabei, uns dorthin zu bringen, wo wir heute als Ganzes stehen.

Nach der Tagundnachtgleiche am 22. September löste sich das Druckkochtopf-Gefühl, das viele von uns hatten, endlich ein wenig auf. Für jene, die sich diesem massiven Loslassprozess schnell hingaben, stellten sich bald darauf familiäre Entspannung, Freude und Trost ein. Es wurde viel leichter, die Magie in unserem Inneren und überall um uns herum zu erkennen und sich mit ihr zu verbinden. Wenn wir Projekte oder andere Dinge in der Arbeit hatten, die sich anfühlten, als wären sie auf Stopp gesetzt, begannen sich nun neue Türen zu öffnen, und die Dinge gingen wieder voran.

Für andere, die den Loslassprozess nach der Tagundnachtgleiche vielleicht nicht so schnell annehmen konnten, verstärkten sich die Herausforderungen, denen wir uns schon früher gestellt haben.

Der Schlüssel liegt darin zu begreifen, dass Herausforderungen lediglich verborgene Lernaufgaben sind. Die Art, wie wir auf eine Herausforderung reagieren, bestimmt, wie unsere weitere Erfahrung aussehen wird. Eine Herausforderung erlaubt es uns einfach, in uns selbst hineinzusehen und zu ermessen, ob noch weitere innere Heilung vonnöten ist. In diesem Fall können uns ein paar einfache und doch ermächtigende Fragen uns in unserem Heilungsprozess unterstützen:

“Was kann ich genau jetzt tun, um den gegenwärtigen Moment vollständig anzunehmen?”

„Was kann ich heute loslassen, das nicht länger im Einklang mit meinem höchsten Gut ist?“

„Welche Lektionen und Geschenke generiere ich aus dieser Erfahrung?“

„Wie kann ich bewusst mehr Freude in meinem heutigen Leben schaffen?“

Fragen wie diese erzeugen neue und lebensfördernde Neurowellen im Gehirn, welche uns für höhere Einsichten und Offenbarungen zugänglich machen. Diese Einsichten haben die Macht, uns sofort und über die Zeit (je nachdem, wie wohl wir uns mit Veränderungen fühlen) auszudehnen und geben uns die Antworten auf die ermächtigenden Fragen, die uns wieder mit dem natürlichen Fluss des Lebens in Einklang bringen, wo wir am besten gedeihen können. Es gibt viele andere Möglichkeiten, die uns bei unserem Gedeihen unterstützen können, zum Beispiel das Praktizieren von Achtsamkeit/Meditation, das Verbinden mit der Natur, Teil einer liebenden Gemeinschaft zu sein, täglicher Ausdruck unserer Kreativität, liebevoller und verwöhnender Umgang mit uns selbst, Entwicklung der Intuition, das Praktizieren von Dankbarkeit, das Führen eines Tagebuches und Energieheilung, um nur ein paar zu nennen.

Etwas, das man in Zeiten der Herausforderung auch beachten sollte, ist es, sich selbst nicht zu verurteilen und mit anderen zu vergleichen, da diese Energien den Widerstand gegen die Herausforderung selbst erhöhen. Wenn wir fühlen, dass wir nicht mehr in Harmonie sind, lasst uns einfach bereit sein, die Beurteilung dem Universum zu übergeben und uns selbst während des Prozesses anzunehmen. Wenn dies bedeutet, dass wir ein wenig Auszeit für uns selbst benötigen, dann sei es so.

“Es ist wie Gebären!”

Wo stehen wir energetisch gerade? Der Kontrast zwischen der alten Welt und der neuen Welt ist klarer denn je. Die Grauzonen haben sich schnell aufgelöst und lassen keinen Raum für Vorhersagen darüber, welcher Welt wir anzugehören wählen.

Wenn wir uns selbst aus irgendeinem Grund immer noch in Mangel, Sorge, Schuld, Vorwurf oder einer ähnlichen Schwingung befinden, stellen wir wahrscheinlich fest, dass solche Erfahrungen sich nun plötzlich vermehrt in unserer Realität zeigen. Wir können uns vor der Tatsache einfach nicht verstecken, dass wir extreme Mitschöpfer von Macht sind. Wir können nicht mehr tiefstapeln oder tun, als wären wir hilflose Geschöpfe. Das kollektive Bewusstsein BEFREIT SICH derzeit aus diesen alten Mustern. Deswegen scheint überall um uns herum Unruhe und Verwirrung zu herrschen.

Kürzlich habe ich mich mit einer verwandten Seele verbunden, und sie fragte mich, warum die Energien gerade so chaotisch wären. Das erste Bild, das ich empfing, als sie mir diese Frage stellte, war das einer gebärenden Mutter.

Auch bei der Geburt eines Kindes gibt es für gewöhnlich einen schmerzhaften Arbeitsprozess kurz bevor das Kind geboren wird. Nur weil Arbeit schmerzhaft sein kann, heißt dies nicht, dass etwas mit dem Baby oder der Mutter nicht in Ordnung ist: es ist einfach Teil des Prozesses.

Wir können sagen, dass wir uns gerade in Monat 9 des menschlichen Geburtsprozesses befinden. Tatsächlich hat die Arbeit schon begonnen. Wir gebären eine neue Welt. Eine Welt, die auf den Hauptprinzipien der Liebe, Einheit und Fairness begründet ist. Diese Prinzipien unterscheiden sich radikal von den alten Prinzipien, welche die Trennung förderten, auf die wir uns eingelassen und unsere Welt aufgebaut haben. Es ist normal, dass bei der Geburt von etwas Neuem der Kontrast gegenüber dem bereits Existierenden einen Widerstand entstehen lässt. Widerstand ist eine großartige Bestätigung, dass sich etwas bewegt und sich am Horizont ein großer Wandel abzeichnet. Im Falle dessen, was sich derzeit auf unserer Welt abspielt, wird die alte Welt sich verschieben und Teil einer neuen Welt werden; dabei geht es eher um die Frage, wann dies geschieht, und nicht so sehr, ob es geschieht.

Wenn wir andererseits wählen, die Tatsache anzunehmen, dass wir diese mächtigen Mitschöpfer sind und ständig unsere höchste Vision von uns und der Welt durch Liebe, Freundlichkeit und Dankbarkeit erschaffen, sehen wir diese Visionen sich in unserem Leben schneller denn je verwirklichen. Es ist tatsächlich eine wundersame Zeit, um auf diesem Planeten Mensch zu sein!

Welche Energie wir auch immer in die Welt auszusenden wählen, sie wird in unserer Erfahrung umgehend zurückgespiegelt. Die aufregende Neuigkeit besteht darin, dass wir jederzeit jegliche Schwingung wählen können, die wir wollen.

Das Göttlich Weibliche befindet sich in voller Fahrt

Für sehr lange Zeit wurde das kollektive Weibliche unterdrückt, indem es durch den selbst-vergessenen Aspekt des Männlichen beeinflusst wurde, welcher das Weibliche aus ihrer Macht drängte. (Das selbst-vergessene Männliche darf nicht mit dem Göttlich Männlichen verwechselt werden. Dasselbe gilt für das Weibliche. Das Feminine transzendiert auch das Geschlecht und kann weiblich oder männlich repräsentiert werden.).

Daher konnte der Göttliche Aspekt des Weiblichen einfach nicht mehr länger am Rande des Geschehens darauf warten, dass die Menschheit es von selbst entdeckt. Also hat sie sich im Laufe des letzten Jahrhunderts bis heute immer mehr in Fahrt begeben, um nun in Körper, Geist und Seele des Kollektivs Einzug zu halten. Diese Vorgehensweise trägt uns aus unserem Opferbewusstsein hinaus und in das ermächtigte Liebesbewusstsein hinein.

Sehen wir uns den Aufruhr an, der auf dem Planeten derzeit vorzuherrschen scheint. Was hier passiert, ist dass der selbst-vergessene Aspekt des Männlichen der Reintegration des Göttlichen Aspekts des Weiblichen im Kollektiv Widerstand leistet. Dies ist zu erwarten, wenn ein bestimmtes System, das für lange Zeit installiert war und wie eine gut geölte Maschine funktionierte, plötzlich kollabiert. Wir wissen, dass das Göttlich Weibliche hier immer durch mächtige Individuen verkörpert war, die wählten, ihre Wahrheit auszusprechen und in der Liebe zu bleiben, auch wenn dies nicht unbedingt sehr populär war. Nun ermächtigt das Göttlich Weibliche als Kollektiv die ganze Menschheit, in ihr Herz zu gehen und all die Illusionen loszulassen, mit denen wir uns selbst eingenebelt haben.

Das Weibliche und die globale Bühne

Wie reflektiert die Welt diese wundersame Reintegration? Die globalen Finanzmärkte funktionieren nicht länger auf Basis der geheimen Programme und sind dabei, in eine große Verschiebung einzutreten. Die Menschen auf der ganzen Welt stehen auf für Fairness und Gleichberechtigung und geben sich nicht länger mit etwas Geringerem zufrieden. Ein Auftauchen von herzzentrierter Führung und globaler Problembewältigung (i.e. Yale University & Marianne Williamsons neuer Bewegung Sister Giant) werden geboren. Neue Öko-Unternehmen entstehen überall. Die Menschen auf der ganzen Welt errichten bewusste und nachhaltige Gemeinschaften, die florieren. Dies sind nur einige Beispiele, anhand derer wir klar das Göttlich Weibliche in Aktion sehen können.

Das Weibliche und unsere persönliche Erfahrung

Auf einer persönlichen Ebene entdecken wir vielleicht, dass wir uns nach mehr Intimität, bedeutungsvollen Verbindungen, Liebe, Schönheit, spiritueller Praxis, natürlicher Nahrung, Natur, Einfachheit, Kreativität (i.e. Singen, Kunst, Tanzen, Handwerk, Farbarbeit, Schreiben, Erfindungen) sehnen, was uns selbst und der Gemeinschaft dienlich ist und uns mit einem Daseinsgrund in Einklang bringt, an den wir glauben. Diese Wünsche sind nur einige Beispiele dafür, wie das Göttlich Weibliche in uns mehr von sich selbst durch uns erfahren möchte. Indem wir diesen Sehnsüchten nachgeben, ehren wir das Göttlich Weibliche in uns, welches uns zu ultimativer Freude, Liebe und Freiheit führt.

Während wir uns durch diese machtvollen nächsten paar Monate bewegen, geben wir uns doch selbst die Erlaubnis, unserem einzigartigen Prozess urteilsfrei zu vertrauen. Wenn wir uns manchmal überwältigt fühlen, ist das völlig okay. Zusammen vollenden wir in Lichtgeschwindigkeit einen viele tausend Jahre alten Zyklus für uns selbst und für all unsere Ahnen, die vor uns da waren. Dies ist keine kleine Aufgabe. Was wir während dieser historischen Zeit haben und anstreben ist etwas Heroisches. Wir wussten schon bevor wir dieses Paradigma betraten, dass es nicht leicht sein würde, aber auch, dass wir es schaffen können. Wir schaffen es. Es ist schon vollbracht. So ist es.

Bis zum nächsten Mal.

Wunderbare Grüße,

Emmanuel


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