General des Falklandkrieges wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verhaftet

General des Falklandkrieges wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verhaftet

Von Jonathan Gilbert, The Telegraph – 8. Oktober 2012

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Übersetzung: Arameus
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Armee General, Mario Menéndez, der die Argentinischen Truppen im Falkland Krieg anführte und kapitulierte, wurde wegen seiner möglicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die die Militärdiktatur in den Jahren 1976-83 verübte, verhaftet.

Herr Menéndez, zurzeit des Konfliktes Militär Gouverneur der Falkland Inseln, wurde Mittwochnacht in seinem Haus in Buenos Aires festgenommen.

Er wird von dem Hauptstadt Gefängnis in die Nord Provinz von Tucumán überstellt, wo die Verbrechen stattfanden, sagte das Sicherheitsministerium.

Herr Menéndez, 82, wurde zusammen mit weiteren 15 Leuten festgenommen, die verdächtigt werden an der ‚Operation Unabhängigkeit‘ beteiligt gewesen zu sein, einer der ersten Operationen des „Schmutzigen Krieges“ der Diktatur gegen den Umsturz des linken Flügels.

Schätzungsweise ‚verschwanden‘ 30.000 Menschen – gekidnappt und ermordet – durch das Regime.

Es wird erwartet, dass Herr Menéndez nächsten Monat zur Aussage vor Gericht gestellt wird, das die Beteiligten der ‚Operation Unabhängigkeit‘ zur Rechenschaft bringen will.

Die Operation, die 1975 begann, ließ den Guerilla Aufstand zusammenbrechen, richtete Internierungslager ein, bediente sich der Folter und tötete schätzungsweise 700 Menschen.

Ähnliche Prozesse fanden während der Präsidentschaft von Cristina Kirchner statt und ihres späteren Ehemanns und Amtsvorgänger Néstor, der die  von den früheren Regierungen eingeführten Straffreiheit Gesetzte kippte.

Die früheren Diktatoren Jorge Videla und Reynaldo Bignone, die bereits ihre lebenslangen Freiheitsstraffen wegen Menschenrechtsverletzungen absitzen, wurden für schuldig befunden den systematischen Kidnapping von Babys der Aktivisten kontrolliert zu haben.

Im Juni 1982 kapitulierte Herr Menéndez mit seinen Argentinischen Truppen trotz der gegenläufigen Befehls von Leopoldo Galtieri, des Anführers der Militärjunta.

Er wurde lange Zeit beschuldigt die Aufsicht über die Misshandlung von Wehrpflichtigen während des 74tägigen Konfliktes ausgeübt zu haben, obwohl kein Verfahren je gegen ihn eingeleitet wurde.

Viele Soldaten sagten aus wie sie hungerten geschlagen, und von den Vorgesetzten erniedrigt wurden.

Herrn Menéndez´ Cousin, früherer Armee Oberst José María Menéndez, wurde ebenfalls verhaftet.