„Deepwater Horizon“ – BP zahlt Rekordstrafe

vom 15. November auf  Die Presse

Feuerwehrbotte die gegen die aufflammenden Reste der Off-Shore Plattform Deepwater Horizon kämpfen

Der britische Ölkonzern wird nach der Katastrophe im Golf von Mexiko eine Rekordstrafe von 4,5 Milliarden Dollar zahlen.

Der britische Ölkonzern BP und die US-Behörden haben sich auf eine Strafzahlung in Höhe von 4,5 Milliarden US-Dollar (3,54 Mrd. Euro) für die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko geeinigt. Dies bestätigte ein BP-Sprecher am Donnerstag in London. Es ist die höchste Strafzahlung in der US-Geschichte, die ein Unternehmen jemals zahlen musste. Nicht berücksichtigt sind zivile Schadenersatzansprüche.

Darüber hinaus müssen sich die beiden damals hochrangigsten BP-Aufseher auf der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ im kommenden Jahr wegen fahrlässiger Tötung von elf Menschen vor Gericht verantworten, die bei der Explosion ums Leben gekommen waren. Ein weiterer damaliger ranghoher BP-Manager sei angeklagt worden, weil er Informationen über den Unfall vor dem US-Kongress verheimlicht haben und Ermittler angelogen haben soll, sagte Justizminister Eric Holder.

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