Studie widerlegt den Mythos vom altersbedingten Verfall

am 03.01.2013 durch kopp online

20120701_190111Kognitive Fähigkeiten und Lebensqualität nehmen bei vielen Menschen bis zum Lebensende ständig zu. Das ergab eine Studie von Forschern der University of California, San Diego und der Stanford University, die im American Journal of Psychiatry veröffentlicht wurde.

Die allgemeine Ansicht lautet: Das Altern ist gezeichnet durch fortschreitenden Verfall der körperlichen und geistigen Kräfte und der sozialen Kontakte. Das veränderte demografische Bild – in Amerika leben zurzeit 40 Millionen über 65-Jährige, wobei die Gruppe der über 80-Jährigen am

schnellsten wächst – wird unablässig als Problem für die staatliche Gesundheitsfürsorge angeführt.

»Bei der Gesundheitsfürsorge besteht ein wachsendes Interesse daran, erfolgreiches Altern zu verstehen und zu fördern, dennoch sind bisher nur wenige Untersuchungen veröffentlicht worden, die Maßnahmen für die körperliche Gesundheit mit einer kognitiven und psychologischen Bewertung kombinieren, und zwar bei einer großen, willkürlich ausgewählten Stichprobenuntersuchung«, erklärte der Leiter der Studie, Dilip V. Jeste.

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