Erziehung, Manipulation, Konzerne und Natur

am 28.01.2013 von Dominik Getachew

Wirtschaft, Kultur und Medien schüren nur Selbsthass und Unzufriedenheit unter den unkritischen Massen, mit Aussagen wie: „Du bist nicht gut so wie du bist! Dies und das fehlt dir. Was du fühlst ist nicht gut und du musst dich beherrschen und verstecken, weil du so wie du jetzt bist nicht richtig bist, hässlich bist. Natur ist hässlich, schmutzig und böse. Du musst dich vor ihr und vor dir selbst schützen. Versuch erst gar nicht in Einklang mit damit zu sein. Das ist eh unmöglich.“

So wurde der Mensch zum Selbstverleugner und auch so erst wirklich hässlich und schlecht für alles Leben. Da die Massen diese Glaubenssätze und das damit verbundene Leid und die Unzufriedenheit, durch die scheinbar unüberbrückbare Kluft zwischen dem was sie sind und dem was sie sein wollen, für sich angenommen haben, haben sie verständlicherweise, taub wie sie sich stellen ihrem eigenen Leid und Leib gegenüber, auch nichts dagegen das Leid dieser Welt durch ihr rücksichtsloses Konsumverhalten zu vergrößern, indem sie ihr inneres und äußeres wahres Wesen stets verleumden, nur ihrem tauben träumendem ängstlichem Verstand gehorchen, nicht ein-fach fühlen und sich nicht erlauben den Moment ohne Anfang und Ende einmalig zu leben, der das einzige ist das wirk-lich existiert. Was auch nur der Grund für ihre als selbstverständlich angesehne Todesangst sein kann, weil ihr Unterbewusstsein weiß, dass sie nie wirklich gelebt haben. Das alles nur zugunsten eines fieberhaften Wahns oder oft schamlos überbewerteten Suchtverhaltens wie z.B. Völlerei, Wollust, Stolz, Gier, Zorn, Faulheit und viele weitere schwache kleine Freuden, was sie dann nur von ihren falsch verstandenen und verurteilten Schmerzen ablenken soll, welche sie eigentlich nur auf ihre todbringende Lebensweise aufmerksam zu machen versuchen denn ihr Körper möchte ur-teilsfrei gefühlt und gelebt werden. Der Verstand aber sagt der Lebensenergie in ihnen jedoch ständig: „Nein hier darfst du nicht sein. das gehört sich so nicht.“

Ihr körperliches, emotionales und mentales Leiden wird dadurch eben nur scheinbar und kurzfristig umgangen, weil man nie lernte sich mit den wahren Ursachen der Schmerzen, mit sich selbst auseinanderzusetzen. Denn sie fürchten sich, und zwar so wie die Kinder die sie damals waren und noch immer sind, als sie gesagt bekamen sie müssten sich einen fremden, für sie sinnfreien Willen aufzwingen, um von ihrer Umgebung geliebt und akzeptiert zu werden. Statt selber einfach als reiner Wille behandelt und verstanden worden zu sein, ohne innere Widerstände und Stress überhaupt zu kennen. So mussten sie sich verhärten, wo auch hart mit ihnen umgegangen wurde.

Denn wir sind alle ein Wille der von Geburt und Natur aus einfach ist und welcher nichts zu verneinendes in dieser Welt überhaupt kennen kann. Denn das Leben ist ein einziges Streben für welches Harmonie, Einfachheit, Leichtigkeit, Schönheit und Ja DAS Gesetz ist nach welchem alles geschieht. Das Leben selbst das uns umgibt und das wir sind ist reine Unschuld, Mitgefühl und erwartungslose selbstverständliche Liebe.

Wer so lebt kennt keine Verwirrung oder Angst vor dem Unbekannten. Wer das Leben völlig bejaht wies jetzt von alleine ist und wirkt und wer ur-teilsfrei zu dem wird was man von all-ein schon tut und ist, nämlich immerwährender stiller friedlicher an nichts haftender Beobachter des ganzen Spiels (höheres Selbst), wird dabei zum ganzen Spiel selbst, weil man dann zu allem in selber Beziehung steht. So ein Mensch ist erwacht. Nur wer sich noch einem Traum verpflichtet fühlt, also glaubt, er müsse etwas tun, weil das Universum, der Moment und man Selbst nicht vollkommen sei, schafft dadurch eben erst Unvollkommenheit, Gier, Angst, Mangel, Illusion und alles andere lebens- und wahrheitsverneinende in sich selbst und seiner Umwelt.

Wer das Leben bejaht weiß, dass er nicht extra nachdenken, erträumen und tun muss, sondern das aufmerksames Fühlen, Beobachten, Genießen und Erleben stets genügen, frei von Urteilen und fremder, sinnfreier für das erlebte Gefühl nutzlose Interpretation.

Also bringt es auch nichts sauer oder unzufrieden mit irgendetwas zu sein. Auch nicht damit, dass man bereits unzufrieden zu sein scheint. Das würde nur den Zustand verstärken. Das Beste was man tun kann ist sich selbstständig mit seiner subjektiven Wahrheit zu ent-wickeln, indem man den Glauben loslässt, man müsse weiterleiden, weil man eben gelitten hat, wobei bedingungslose Seligkeit, Glück und Mut die Grundvoraussetzungen sind für bedingungslose Seligkeit, Glück und Mut, dass man seine Gefühle und seine Umwelt stets achtet, sie liebevoll annimmt und akzeptiert wie sie sind und sich so dahin bewegt, was das Leben selbst als schön empfindet. So arbeitet man mit seinem ganzen Potenzial, denn je weniger man aus Angst, Unterdrückung, Unwissen, Mangel und Zurückgezogenheit handelt, desto mehr Unterstützung erhält man von der lebendigen Präsenz die uns umgibt, die wir sind und welche Liebe ist.