Physisches Gold als Währung

am 05.02.2013 von Jens Wilmann aka Montauk
Physisches Gold als Währung – Eine 3D-Brückenlösung als „jumpstart“ für das neue System

goldweltMeine Vision des Tag-X:

Heute, Montag, soll nun der große Tag sein, an dem wir alle mit dem „neuen System“ arbeiten können. Die Diskussionen das ganze Wochenende über, seit am Freitag die „Willkommenspakete“ an JEDEN Haushalt zugestellt wurden, waren sehr kontrovers – einige halten das „neue System“ für einen „werbe Gag“ – andere sind voll Hoffnung und Freude – die meisten aber sind positiv optimistisch, das die in den „Willkommenspaketen“ erwähnten Umstände der Tatsache entsprechen.

Aber am besten vom Anfang an…

Als ich Freitagabend, nach einer stressigen Woche, meine Post durchsah, war mir der große Umschlag mit der Aufschrift „Willkommenspaket“ sofort in die Augen gefallen.
Der Inhalt war recht verwunderlich: Eine bunte „Werbe-Broschüre“, Mehrere „Urkunden“ auf meinen Namen, eine interaktive „Informations-DVD“ und eine neue „Kreditkarte“.
Da ich nichts bestellt hatte, wollte ich den ganzen Kram schon wegwerfen als mein Blick auf einem „Kontoauszug“ mit meinem Namen darauf kleben blieb – sooo viele Nullen hatte ich vor dem Komma noch nicht gesehen. Ich war also, sollte ich dem Auszug glauben, Multimilliardär.
Dies machte mich nun doch neugierig die anderen Sachen genauer zu studieren. Ich las also das persönliche Anschreiben, in dem in knappen Worten die weitere Vorgehensweise beschrieben wurde.
So schnappte ich mir ein kühles Bier und ging zu meinem DVD-Player im Wohnzimmer um die Info-DVD abzuspielen.

Nach einem kurzen „Werbefilmchen“ in dem es um einen „Trust“ ging, tauchte eine freundliche junge Frau auf dem Bildschirm auf, die in kurzen, knappen Sätzen, die Sachlage auf der Welt, erstaunlich klar und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, darstellte. Zu jedem Punkt den sie erwähnte wurden weiterführende „links“ und Quellen in einem interaktiven Menü am unteren Bildschirmrand eingeblendet. Da ich aber wissen wollte was es nun mit den „Milliarden“ auf sich hat, sah ich den Beitrag/Präsentation erst komplett zu ende, ohne gleich auf die „links“ zu reagieren. Diese nahm ich mir für später vor, da hier doch einige sehr interessante Themen behandelt wurden.
Der Beitrag begann bei der heutigen Situation, ging dann in kurzen rückblenden auf historische Gegebenheiten ein, um dann wieder in der Gegenwart zu landen. Am Schluss, bat die junge Frau an dieser Stelle kurz inne zu halten – die DVD zu pausieren, um das gehörte/gesehene sacken zu lassen. Ich nutzte die Gelegenheit mir ein neues Bier zu holen, da mein erstes nach dem ersten Schluck abgestanden war, weil ich fast atemlos den Ausführungen der Präsentation gefolgt war.

Auf dem Rückweg aus der Küche viel mein Blick nochmals auf den Kontoauszug mit den vielen Nullen. Sollte dies wirklich alles wahr sein? Meine eigene Kreditkarte gedeckt mit Tonnen von Gold und Silber? Ich nahm die Seite mit der Kreditkarte in die Hand und betrachtete sie einen Moment lang. Sie sah aus wie eine typische Kreditkarte von einer beliebigen Bank. Sie war im Unterschied zu diesen aber irgendwie „bunter“ – mit schönen Farbverläufen und geometrischen Formen und Mustern bedeckt.

Mit der Karte in der Hand setzte ich mich wieder in meinen Sessel und startete die DVD. Es folgte ein kurzer „Video-Clip“, wie ich ihn von „YouTube“ her kannte, mit schönen Bildern von glücklichen, gesunden Menschen und Tieren, Aufnahmen der Erde aus dem Weltraum – alles hinterlegt mit klassisch anmutender entspannender Musik.

Nun tauchte die junge Dame wieder auf, und bat mich die Urkunden und Dokumente in die Hand zu nehmen.
Sie erklärte Schritt für Schritt, was es damit auf sich hätte und wie diese auszufüllen seinen, damit ich in den Genuss der „Kreditkarte“ kommen könnte.

Ich dachte mir „scheiß drauf, was habe ich zu verlieren“, und füllte die Dokumente aus und unterschrieb diese.

(Beschreibung des Wochenendes mit Recherchen im Internet und Gesprächen mit Freunden und Familie die auch ALLE dieses „Willkommenspaket“ bekommen hatten.)

Da ich die Nacht vor Aufregung kaum hatte schlafen können, ging ich noch recht müde und benommen meiner gewohnten Morgenroutine nach. Duschen, Zähneputzen, Frühstück machen – Kaffee aufsetzen und Zigarette Rauchen – Würde diese neue Karte nun funktionieren? Wer würde sie wohl akzeptieren? Was sagt wohl der Sachbearbeiter wenn ich da bei ihm mit meinen „Urkunden“ im Bürgerbüro auftauche um meine Unterschriften beglaubigen zu lassen?

Ich hatte schon im Büro angerufen und mitgeteilt, dass ich wohl etwas später kommen würde, weil ich noch zum Bürgerbüro müsste. Komischer weise war da aber nur der Anrufbeantworter drangegangen… Ob die wohl auch alle schon zum Bürgerbüro unterwegs sind? – Hastig trank ich meinen letzten Schluck Kaffee und eilte zu meinem Auto.

Vor dem Bürgerbüro standen die Leute Schlange wie früher in der DDR als es frische Bananen gab -oder wie vor einer Apple-Filiale wenn es ein neues I-irgendwas-Dings gibt… Was hatte ich denn erwartet – das „Willkommenspaket“ war eben an ALLE gegangen.

Auch hier in der Schlange gab es natürlich kein anderes Thema als OPPT/TOPPT und die Milliarden die sie alle hätten – und was sie damit denn nun machen wollten…

Die Mitarbeiter im Bürgerbüro hatten mittlerweile schon etwas Routine entwickelt die ganzen Urkunden zu beglaubigen – daher ging es relativ schnell.

Da stand ich nun mit meiner beglaubigten Urkunde und dachte kurz an meinen Arbeitgeber – ob der wohl auch irgendwo in einer Schlange stand – oder vielleicht vergeblich versuchte jemanden zu finden der das Telefon für ihn abnimmt …

Egal ich wollte jetzt meine neue Kreditkarte ausprobieren. Angeblich war ja alles von den neu entstandenen CVAC`S vorbereitet worden, um das neue Goldwährungssystem einzuführen. So sollten die Geschäfte ja alle eine neue Software für ihr Kartenlesegeräte bekommen haben und die Erstellung von „Geschäftskonten“ sollte innerhalb von ein paar Minuten mit ein paar „Klicks“ im Internet von statten gehen. So hatte es die freundliche junge Dame von der DVD jedenfalls behauptet.

Ich hatte lange überlegt WAS ich denn jetzt WO kaufen wollte – da ich ja ALLES kaufen könnte was ich will.
Da ich auf meiner Fahrt durch unsere Kleinstadt schon die Schlangen vor den Reisebüros und den wenigen verbliebenen Feinkostläden bemerkt hatte, fuhr ich raus zum Industriegebiet um mal bei „Mediamarkt“ reinzuschauen und mir eine „ordentliche“ Kaffeemaschine zu gönnen. So könnte ich wenigstens ordentlichen, frischen Kaffee trinken, während ich weiteres planen würde…

Der Parkplatz war voll – klar, ich war natürlich nicht der einzige, der „mal eben“ was kaufen wollte…

Ich sah aber, bei der Suche nach einem Parkplatz, schon die ersten, die vollgepackt, mit Fernsehern und Stereoanlagen, freudestrahlend aus dem Eingang quollen.

Scheint ja doch zu funktionieren freute ich mich wie ein kleines Kind vor der weihnachtlichen Bescherung.
Ich parkte meinen Wagen schließlich auf einer Grünfläche neben dem eigentlichen Parkplatz und stellte mich an die Schlange vor dem Eingang an.
Ein paar etwas überfordert wirkende „Security-Leute“ waren damit beschäftigt, die Schlange zu ordnen und zu koordinieren.

Ein Mitarbeiter des Marktes kam mit einem Megafon zur Tür heraus und nestelte an dem einschalt Knopf des selbigen herum. Ein lautes Pfeifen aus dem Apparat brachte die Menge zur Ruhe…

„JA, Wir akzeptieren die neue Goldwährung…“ – Gejohle und Freuden Gesänge –„ …und NEIN, wir haben leider NICHT genug Plasmafernseher für alle…“ – Noch lauteres Gejohle und Gesänge … – „…wir akzeptieren die neue Währung aber auch Morgen noch und die ganze nächste Woche und überhaupt und immer…“  – wieder Freudenschreie und Gesänge –„ …wir werden versuchen so viele Wünsche wie möglich zu erfüllen. Bitte machen sie sich aber klar, das nicht jeder SOFORT seinen Plasmafernseher bekommen kann…“- lachen und feixen in der Menge – „Ich bitte sie also Ruhe zu bewahren, und sich zu überlegen, ob sie ihren Fernseher sofort brauchen – oder ob sie ihn nicht auch online oder etwas später kaufen möchten“.

Für einige schien dies genug zu sein und sie verzichteten auf einen Einkauf an diesem Morgen und verließen die kürzer werdende Schlange.
Da ich ja eine Kaffeemaschine wollte, und außerdem die Karte selber ausprobieren wollte, blieb ich.

Nachdem ich nun eines der letzten Exemplare einer sündhaft teuren Edelmarke ergattert hatte, und einige Zeit an der Kasse Schlange gestanden hatte, kam der große Moment – ich hatte zwar schon beobachtet, wie die Kunden vor und neben mir bezahlt hatten – es war aber trotzdem spannend zu erfahren, ob es denn nun auch bei MIR funktionieren würde…

Mit freudig zitterigen Händen gab ich der Kassiererin meine Karte, sie steckte sie – wie immer, in das Kartenlesegerät – es Piepste, – der Betrag wurde eingegeben – von mir bestätigt – es piepste wieder – „ratsching“-  die Kasse ging auf – der Bong wurde gedruckt, und ich konnte, nach meiner Unterschrift auf dem Bong, mit meiner Kaffeemaschine den Markt verlassen.
To be continued….

Das System hinter dieser Vision ist simpel und schon zum überwiegenden Teil vorhanden. Es wird Gold und Silber in physischen Einheiten – hier Gramm – gehandelt/getauscht. Man braucht keine andere „Währung“. Einheiten in Gramm sind genauso auch virtuell übertragbar. Hierbei handelt es sich um ein dezentrales System, dem von „Cloudcomputing/filesharing“ her ähnlich. Alle Transaktionen finden augenblicklich statt. Autorisiert von dem jeweiligen Verkäufer und dem jeweiligen Käufer. Direkt, online, ohne Verzögerung. Am Anfang noch über die vorhandenen Kartenlesegeräte mit einer neuen/modifizierten Software/Firmware. Später vielleicht über „Apps“ auf dem Handy/Smartphone. Zur Autorisierung können diverse gängige Sicherheitssysteme adaptiert werden.

Die Logistik und den Service könnten die großen Kreditkarten-Institute bieten – wenn sie denn weiter Arbeiter beschäftigen wollen.

Da Physische Einheiten überall gelten, gibt es weder Umrechnungs- noch sonstige „Störfaktoren“.

Steuern – falls noch vorhanden – werden umgangen, weil es ein System von „freien Leuten für Freie Leute“ ist.
Außerdem kann der Eingang auf „Geschäftskonten“ ja auch protokolliert werden – falls erwünscht.

Die Verteilung des Physischen Goldes und Silbers kann von regionalen kleinen Depots (die vielen nicht mehr benötigten Bankfilialen) bis hin zu großen Depots in bestehenden „Sicherheits-Centern“ geschehen.

So kann jeder jederzeit „sein“ Gold oder Silber begutachten – oder sich Teile davon aushändigen/zuschicken lassen.

Kein Papier mehr sondern kleine physische Einheiten, die wie Münzen aussehen, in Gold und Silber und eventuell anderen Edelmetallen + der virtuelle Transfer, sollten den normalen täglichen Bedarf decken können.

Beratung und Information, sowie die Begleitung der Umstellung kann von den CVAC`S aus koordiniert werden.

Dieses System könnte innerhalb kürzester Zeit Weltweit eingesetzt werden. Die Infrastruktur wie Lesegeräte und Computer sind ja fast überall auf dem Planeten vertreten.

Die benötigte Software/Firmware könnte ebenfalls in kürzester Zeit geschrieben bzw. bestehende geändert werden.

Dieser Zwischenschritt/Brückenlösung würde den Menschen die nötige Basisinformation („Willkommenspaket“) zur Verfügung stellen, und sie gleichzeitig motivieren, da befreit von materiellen Sorgen, sich über eine neue Form des Zusammenlebens Gedanken zu machen.

Dieser Schritt kann komplett von „freien Menschen/Schöpfern“ getan werden, da keine Beglaubigungen oder Genehmigungen eingeholt werden müssen. Wer mitmachen will, macht mit, wer nicht, der nicht 😉

Ich habe sicher nicht alle Punkte erwähnt aber als vorläufige Arbeitsgrundlage, denke ich, reicht es erst mal 😉

Mit kreativen Grüßen

Jens Wilmann aka Montauk
ID-Earth for a new BE-ING


5 Gedanken zu “Physisches Gold als Währung

  1. Ja, Michelle, wir können das sofort untereinander praktizieren. und ebenso sind
    Übergänge und Alternativen Not-wendig, denn wir können nicht andern etwas
    diktieren, das nicht aus eigener Einsicht geboren ist, oder? Wir ringen doch alle um Respekt, um Freiheit auf allen Ebenen, wir möchten doch auch einen funktionsfähigen Computer, damit wir unsere Inspiration, unsere Freude, unsere
    Verbundenheit miteinander kommunizieren können? Gell? Ich jedenfalls habe
    gerade begonnen, das zu schätzen, wiewohl ich mich davon nicht abhängig
    fühle.
    Ein schöner Entwurf, er zeigt die Machbarkeit, die Reste menschlicher Gier,
    unsere menschlichen Schwächen, unsere Freude an Spielzeug.
    Unsere Freude am Überfluss.

    Wir könnten Gefahr laufen, das ganz und gar zarte, EWIGE, zu übersehen.

    Wir werden nicht die blinden, materiegläubigen Bettler bleiben können.

    Wir werden uns alle verändern, Gaja wird dafür sorgen Sol, die Sonne, auch.

    Unsere Seele ruft uns. IMMER. Immer JETZT-

    Ohne Überlebensstress können wir ihren Ruf deutlicher vernehmen – können…

    Der Tanz hat begonnen, wir sind die Tänzer.

    Wir sind die Saat, jedes Korn ein Universum, geboren für die FREUDE, für
    die LIEBE!

    Ich umarme Euch, Anina astra

    Gefällt mir

    1. Liebe Anina astra,hmm meine Sicht ist,,,,,,,,,der Übergang ist dafür da um Spirit (Geist) Bewusstsein zu erhöhen……… 😉 ? und es dann auch zu leben…. eine Gesellschafft mit hohen Spirit wird automatisch anderes/gutes nach sich ziehen……..
      jeder entscheidet mit- wie lange es dauert für das kollektiv………..! ach es laufen ja
      schon soviele positive Wandlungen…..“Freu freu“
      Wir sind Schöpfer —— mögen alle weise kreieren
      alles liebe<3<3<3

      Gefällt mir

  2. Ich musste herzlich und erfrischend lachen, als ich diese Vision las, da es mir gut tat und ich solche vorgestellten, positiven Beschreibungen liebe. Allerdings stellte ich mir zusätzlich auch einiges Durcheinander mehr vor, und dass im Mediamarkt wahrscheinlich kaum die Hälfte der Verkäufer anwesend gewesen wären. Vielleicht gäbe es Massenkündigungen, z. B. in Schlachthäusern und Fabriken. Das will im Bewusstsein der Menschen gut vorbereitet werden, denn wenn es nichts mehr zu kaufen gibt, nützt einem das Gold auch nichts. Gold kann man nicht essen. Aber ich denke, dass dies den meisten Menschen sehr schnell klar werden würde und viele bereit wären in einer Übergangszeit, bis Roboter die schwersten Arbeiten verrichteten könnten, noch weiter arbeiten würden. Auch weil viele Menschen ihre Identität aus der Arbeit schöpfen, aber das würde dann nicht mehr lange so sein. Warum nicht solche Visionen in Romanform weiterentwickeln ? Auf diese Weise können sich auch weniger offene Menschen mit solchen Gedanken vertraut machen. Und irgendwann, wie Michelle es schon anspricht, brauchen wir dann auch kein Gold mehr als Gegenwert ! Danke für diesen erfrischenden Beitrag.

    Gefällt mir

  3. wirklich freie Menschen brauchen kein Geld, bei ihnen herrscht freies Geben und Nehmen ohne dass irgendeine Tauschwaehrung involviert ist. Das ist die wahre Zukunft, in der alle Menschen zum gewuenschten Glueck finden. Nicht im Konsum, sondern jenseits davon… Wenn jeder kostenlos das bekommt, was er wirklich zum Leben braucht.

    Gefällt mir

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.