Heavenletter: Sonne, Mond und Sterne gehen ihre eigenen Wege

am 12.02.2013 von Mary W auf  http://goldenageofgaia.com
Übersetzung: Océane

Sun-and-MoonSonne, Mond und Sterne gehen ihre eigenen Wege

Heavenletter #4462, 11.02.2013 auf heavenletters.org

Gott sagte:

Du kannst jemanden lieben, selbst wenn er dich nicht liebt oder nicht mehr liebt oder dich nicht genug liebt. Du kannst lieben. Natürlich bedeutet lieben nicht jemanden zu jagen oder ihm nachzustellen. Jemanden zu lieben kann bedeuten, ihn oder sie zu verlassen, selbst wenn ihr zusammensein wollt. Du kannst jemanden lieben und ihn seines Weges gehen lassen, und du gehst deines Weges. Die Liebe setzt keine Grenzen.

Dies ist der Fall mit euren Kindern, nicht wahr? Ihr seid ständig bei eurem Baby. Wenn das Kind größer wird, seid ihr weniger mit ihm zusammen. Es ist irgendwo unterwegs. Es kann sogar weit weg ziehen. Eure Liebe ist intakt, sie ist nur nicht mehr “full-time”. Euer Kind ist immer euer Kind, und doch gehört es nun mehr sich selbst als euch. Dies ist kein Lebewohl. Und dennoch ist es der Abschied des Kindes. Es muss viele Meilen weit gehen. Und ihr müsst ihm mit einem Lächeln im Gesicht hinterherwinken.

Manchmal scheinen Freunde selbst im gleichen Raum sehr weit entfernt zu sein. Dann ist es eben so. Ihr könnt jemanden genug lieben, um ihm selbst im gleichen Raum seine Freiheit zu lassen. Ihr könnt lieben und freilassen gleichzeitig. Ihr müsst es.

Liebe bedeutet nicht, dass ihr jemanden festhalten könnt. Die Liebe ist kein Schraubstock. Nennen wir sie einen Schlüssel. Ihr könnt die Tür der Liebe aufschließen. Ihr könnt demjenigen, den ihr liebt, den Schlüssel zurückgeben. Er hat wahrhaftig den Schlüssel zu seinem eigenen Herzen. Es ist nicht an euch, sein Herz zu halten. Sein Herz gehörte euch, um es zu betrachten und es unter eurer Liebe erstrahlen zu lassen.

Es gibt keine Gesetze, die besagen, wie die Liebe auszusehen hat und was sie leisten muss. Ihr könnt solche Regeln vielleicht für euch selbst aufstellen, aber nicht für andere. Ihr mögt es auch nicht, wenn ein anderer solche Gesetze für euch aufstellt. Was getan werden muss, ihr Lieben, ist das was ist. Ihr sollt jedem seinen Freiraum lassen. Niemanden gefangen nehmen.

Ihr seht die Sonne jeden Tag, und ihr lasst die Sonne tun, was sie tut. Ihr sagt der Sonne nicht, dass sie bleiben muss wo sie ist und immerzu durch euer Fenster scheinen soll. Ihr seht auf zu den Sternen der Nacht, und ihr lasst sie. Ihr sperrt die Sterne nicht ein. Ihr verlangt nichts von ihnen. Ihr liebt, und ihr lasst sie gehen. In Wirklichkeit gibt es kein nah und fern. Nähe bedeutet nicht, angebunden zu sein. Die Sonne und die Sterne und der Mond sind immer in euren Herzen. Sie sind ein vertrauter Teil von euch, und sie gehören sich selbst. Und überall dorthin, wo sie gerade sind.

Ihr sagt nicht, dass die schöne Sonne, der Mond und die Sterne herumirren. Sie gehen ihre eigenen Wege, sie bereisen sie. Ihr würdet sie nicht kontrollieren. Eure Augen können ihnen vielleicht nicht überallhin folgen. Betrachtet jeden, den ihr liebt als seinen oder ihren eigenen Planeten, der seine eigene Drehung vollziehen muss. Im Falle von Menschen würdet ihr sagen, sie müssen ihre eigene Entwicklung durchmachen. Es zeugt von großer Liebe, jemanden die Ruder seines eigenen Lebens übernehmen zu lassen. Ihr könnt ihm nicht vorhalten, dass er woanders hingehen möchte, wohin ihr ihm nicht folgen könnt.

Es steht euch nicht zu, jemanden aus eurem Herzen zu werfen, weil er in eine andere Richtung als eure gehen möchte. Wer kann schon sagen, dass die Richtung, in die ein anderer geht, richtig oder falsch ist? Wenn ihr liebt, dann segnet ihr. Ihr grollt nicht. Wenn ihr liebt, besitzt ihr nicht. Ihr habt die Freiheit zu lieben und den Geliebten zur gleichen Zeit freizulassen. Eure Liebe bedarf keiner Genehmigung. Gesteht eure Liebe ein, und nehmt keine Gefangenen.