Das Manuskript des Überlebens – Teil 279

am 08.03.2013 von Aisha North
Übersetzung: Roswitha

Violett_orbsDie Gezeiten verändern sich und wieder einmal spülen die hereinkommenden Wellen noch Verborgenes an die Oberfläche. Dies bemerken nun viele von euch, denn es ist, als würdet ihr unter all‘ dem Müll, der völlig unvermittelt und wie aus dem Nichts aufzutauchen scheint, begraben. Das kann sehr beunruhigend sein, um es gelinde auszudrücken, denn wir wissen, dass ihr gehofft hattet zwischenzeitlich in klarem ruhigen Wasser angekommen zu sein. Weit weg von all‘ dem vergangenen Plunder und Strandgut, das euer altes Leben überlagerte. Nun diese alten Erscheinungsformen sind überaus zäh und es ist ab und an schauderhaft viel Arbeit, diese ein für allemal loszuwerden. Ihr Lieben, bei vielen von euch hören wir ein müdes Stöhnen und es mag sich anfühlen wie der sprichwörtlich letzte Strohhalm, der das Kamel unter seiner Last zusammenbrechen lässt. Aber, ihr Lieben, ihr seid nicht daran zerbrochen, weit davon entfernt, und auch wenn der Ballast euch manchmal unter sich zu begraben droht, seid versichert, dass dem nicht so ist und auch nie tun wird. Es kann so aussehen, als würdet ihr Gefahr laufen, vollkommen ausgelöscht zu werden, aber das ist hier nicht der Fall. Der einzige Grund warum es sich dir in dieser Form zeigt, liegt darin, dass ihr heute bestens dafür ausgerüstet seid. Ihr wurdet immer effizienter in eurer Vorgehensweise und habt euch bereits durch so viel hindurch gearbeitet. Dies hat euch dazu befähigt, euch durch die letzten paar Schritte dieses schier undurchdringlichen Dickichts zu kämpfen, um hier und heute wieder hervor zu treten. Und nicht nur eure Muskeln, sondern auch eure Entschlossenheit sind dadurch so stark gewachsen, dass ihr durch nichts mehr im Außen – egal wie erschreckend es sich euch auch zeigen mag – aufgehalten werden könnt.

Ihr Lieben, ihr seid schon jenseits der Haltelinie angekommen und dieser letzte Berg an altem Schrott, der sich euch in den Weg legt, ist nicht unüberwindbar und ihr werdet es alle auf irgendeine Weise schaffen, ihn zu bezwingen. Entweder indem ihr es einfach unter euren Füßen niederwalzt, oder ihr klettert darüber hinweg, oder aber ihr pflügt euch mitten hindurch. Und das wird ein großer Meilenstein in eurer Weiterentwicklung sein, aber es ist kein Erfolg, den jeder auf eigene Faust erringen muss. Denn du hast jetzt Weggefährten, die diesen Weg an allen möglichen Orten im Schulterschluss mit dir gehen und sie sind bereit und gewillt dir ihre Hand beim Ergreifen dieser letzten Hürde zu reichen. Du wirst sie finden, wo immer du auch hinschaust. Und denke stets daran, du kannst keine Unterstützung bekommen, wenn du sie nicht einforderst. Also erwäge bitte nicht, es läge ausschließlich in deinem Verantwortungsbereich diese Mission alleine zu erfüllen. Du erhältst jedwede erdenkliche Hilfestellung, sei es durch deine himmlischen Begleiter, sei es durch einen freundlich gesinnten Nachbarn, oder Arbeitskollegen, oder sei es durch eine Person, der du dich in diesem Raum hier angeschlossen hast.

Also sagen wir noch einmal, ihr seid bereits alle so gestärkt und erstarkt – doch lasst euch von diesem Gedanken nicht verleiten zu glauben, dass ihr alles, was euch in den Weg kommt, ganz alleine schultern und meistern müsst. Das ist nicht die Art, wie es in der neuen Welt gelöst wird. In der neuen Erde stehen wir alle Seite an Seite, ob auf dieser Seite des Schleiers, oder sich alle auf eurer Seite zusammen gefunden haben. Wir sind alle eins und ihr seid nicht alleine. Also denkt bitte beim nächsten Mal daran, um Hilfe zu bitten, denn die Aufräumarbeiten der letzten verbliebenen Überreste der alten Welt sind kein Job im Alleingang. Es ist ein gemeinsames Unterfangen und demzufolge werdet ihr es gemeinsam meistern, solange du dich nicht aus falschem Schamgefühl abschottest, in der Annahme, du hättest schon zu viel Aufhebens und Mühe verursacht. Dies hier ist keine Aufregung und kein Ärgernis, sondern wichtige Arbeit, die im Namen von uns allen getan und daher in Gesellschaft von einigen vertrauten Wegbegleitern angegangen werden muss.

Ihr müsst nicht mehr alleine reisen, sondern euch in Gruppen zusammen finden – dann werden diese Gemeinschaften auch beginnen zu wachsen und stärker zu werden. So wie es allen schon ergangen ist, die sich um das wärmende Feuer versammelt haben. Ihr müsst nach dieser vertrauten Wärme und Gesellschaft Ausschau halten, sonst würde das ganze Projekt missglücken. Nachdem ihr eine Ewigkeit alleine in der Wüste – immer auf der Suche nach einer Art von Heiligtum [Sehnsucht/Zufluchtsstätte] – gewandert seid, findet nun alles wieder zusammen. Nun, das Heiligtum ist hier, es ist deine Begleitung durch andere tapfere Wesen.

Also bleibt nicht länger im Schatten stehen, tretet einen Schritt nach vorne und reicht jenen die Hände, die schon bereit sind. Das wird euch alle fühlen lassen, wie diese Kraft durch euch strömt [Hitze wallt]. Und nur indem ihr dies möglich macht, werdet ihr endlich das, was seit Äonen getrennt war, wieder verbinden. Tag für Tag schließt ihr diese Lücke jetzt enger und die Wesen verschmelzen miteinander. Also scheue dieses Wiedersehen nicht, denn du wirst seit sehr langer Zeit erwartet und nichts erfreut uns mehr, als wenn du endlich zu dem bereits bestehenden Kreis von Freunden hinzu stößt. Denn du bist einer von uns und ohne dich sind wir nicht vollzählig. So, ihr Lieben, fühlt euch wie zuhause. Ihr seid gekommen, um zu bleiben und das freut uns unendlich.


Ein Gedanke zu “Das Manuskript des Überlebens – Teil 279

  1. Das ist jetzt der 3.Artikel, den ich heute Abend lese und jetzt
    kullern mir wirklich die Tränen – vor Erleichterung, vor Freude,
    das kommt ganz aus dem Zentrum eines vor langer Zeit
    gegebenen Versprechens, das sich jetzt einlösen will: Mit
    Menschen eines Sinnes, eines Herzens dem Ganzen zu
    dienen, auf neue, bewusstere Weise – GEMEINSAM. das fühlt sich
    überaus stimmig und sehr schön für mich an.
    Danke für dieses schöne Weisheitsforum, Nama, und Deine
    Geduld bei meinen „Anfangsschwierigkeiten“ – (steht heute
    in meinem I-Ging, ja,ja!).
    Ja, und vernetzen: wer was auf dem Herzen hat, kann sich ruhig
    bei mir melden – irgendein Lichtstrahl fällt immer durch dunkle
    Ritzen…
    Traut Euch, Ihr seid in bester Gesellschaft!

    Von Herzen, Anina astra

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