Das Manuskript des Überlebens – Teil 285

am 18.03.2013 von Aisha North
Übersetzung: Roswitha

Violett_orbsViele von euch haben längst festgestellt, dass das Gefühl dem Kokon zu entschlüpfen nicht so angenehm ist, wie sie zunächst gehofft hatten. Der Prozess an und für sich kann auch sehr schmerzhaft sein, wenn ihr euren Körper endlich von den Zwängen befreit, denen ihr so lange unterlegen ward. Doch nun seid ihr frei, auch wenn euer Körper und eure Seele sich von den Vorkommnissen durchgewalkt fühlen mögen. Wir sagen euch dies, um sicherzustellen, dass sich niemand ausgelassen und vergessen fühlt, denn wir wissen zum heutigen Zeitpunkt, sich viele von euch leicht, oder in manchen Fällen sogar auch sehr verschlissen fühlen. Dies ist nichts Ungewöhnliches, denn nicht nur ihr alleine, sondern auch Mutter Erde hat in den letzten 24 Stunden einen harten Kampf ausgefochten. Als solches musstet ihr nicht nur mit den eintretenden Strahlen der Veränderung, sondern auch mit euren inneren Dämonen kämpfen. Auch wenn der Prozess sich nun seinem Ende neigt und wir schon eure Formen [Konturen] und Farben erkennen können, mag es euch selbst noch so vorkommen, als würdet ihr immer noch mitten im Schlachtfeld wüten, statt alledem endgültig entronnen zu sein. Hier seid ihr also und noch immer wehrt ihr die Schläge ab, die von oben auf euch treffen, während ihr zur selben Zeit versucht euch an etwas zu gewöhnen, das sehr sehr unterschiedlich ist zu der alten Sache [Vergangenheit], an die ihr immer gewöhnt wart [bevor ihr euren Kokon gewoben habt].

Wieder erinnern wir euch an euren Atem: atmet in jede Angst, in jede Wut hinein, die sich euch in den kommenden Tagen zeigen mag, denn ihr werdet euch noch ein wenig wackelig und unsicher auf euren Beinen fühlen. Dies ist eine Zeit der großen Umwälzungen, sowohl auf der körperlichen, als auch auf der eher esoterischen Ebene. Doch ihr habt das Schlimmste schon überstanden und deshalb mag es euch wie das Knarzen und Stöhnen von etwas vorkommen, das noch ein klein wenig Zeit braucht, um sich neu einzufinden [seiner neuen Form anzupassen].

Glaubt nicht, dass irgendetwas einen falschen Weg geht, auch wenn ihr eine harte Zeit habt. Die Sonne ist schon aufgegangen, auch wenn ihr bis jetzt noch nicht die Möglichkeit hattet, euch den letzten Schlaf aus den Augen zu reiben. Zur Erinnerung, ihr habt eine sehr, sehr lange Zeit in diesem Dämmerzustand verbracht und wie die Tiere, die ihren langen und tiefen Winterschlaf halten, benötigt auch ihr ausreichend Zeit, um vollständig daraus zu erwachen. Geht es langsam an, nehmt einen tiefen Atemzug und versucht nicht, auf irgendeine Weise Druck auszuüben. Auf diese Weise erleichtert ihr euch den Zugang in diesen neuen Zustand und fügt euch langsam und mit weniger Stress ein. Und so sagen wir euch abermals, die Morgendämmerung bricht herein und vielleicht könnt ihr schon die wärmenden Sonnenstrahlen in eurem Gesicht fühlen. Drängt euch nicht aufzustehen und sofort weiter eures Weges voranzugehen, denn jetzt ist die Zeit gekommen, in der die Sonne für immer am Firmament bleibt.

Aisha North

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Roswitha