Das Manuskript des Überlebens – Teil 292

am 29.03.2013 von Aisha North
Übersetzung: Roswitha

Violett_orbsHier sind wir also liebe Freunde, bereit, einen neuen Tag im Paradies zu beginnen. Es ist doch wahrheitsgemäß so, wie es ist, oder etwa nicht? Wir sagen das nicht, um diejenigen unter euch, die noch die letzten Wehen ihres Geburtsschmerzes durchleben, zu verletzen, sondern eher als Gedächtnisstütze, um euch zu versichern, dass kein Einziger außen vor gelassen, oder vergessen wird. Ihr seid bereits im Paradies angelangt, auch wenn ihr euch, aus welchen Gründen auch immer, noch selbst davon überzeugen müsst. Wir wollen einfach noch einmal darauf hinweisen, dass ihr dieses Wissen tief in euch tragt und schon bald wird diese Klarheit euer volles Bewusstsein durchdringen.

Lasst es uns erklären. Bei vielen Gelegenheiten haben wir euch schon gesagt, dass, wenn ihr es wagt, das Paradies außerhalb eurer eigenen Grenzen zu suchen, ihr immer wieder eine Idee davon bekommt, sei es in der Schönheit der Natur, oder beim liebevollen Anblick einer geliebten Seele. Wenn ihr jedoch euren Blick auf das richtet, was euch noch immer im Alltag begegnet: Umstände wie Kummer, Leid, und Misswirtschaft, werdet ihr zu keinem anderen Beschluss kommen, als dass ihr derzeit in einem Umfeld lebt, das von vielen noch immer schlichtweg als Albtraum beschrieben wird. Doch es ist wirklich nur ein Albtraum, wahrlich ein Trugbild, und sobald du vollständig erwacht bist, wirst du es als scheinbare Dunstglocke enttarnen, die du bisher eigentlich immer für die Realität gehalten hast. Doch nichts davon ist von Dauer und Bestand und sobald du aus deinem Kokon der Transformation geschlüpft sein wirst, wird sich alles in deinem Leben umwandeln. Wenn du diese letzten Schritte vollziehst, wirst du erleben dürfen, dass du in jeder Hinsicht unsterblich bist. Alles andere sind Energieschwankungen, Hirngespinste, die dich umspülen, ‚mal mehr und ‚mal weniger.

Mit anderen Worten, sobald ihr in eurer ursprünglichsten Form wiedergeboren seid, werdet ihr alles um euch herum mit ganz anderen Augen wahrnehmen. Dann werdet ihr erkennen, dass es in dieser sogenannten „Realität“ keine Obrigkeiten gibt, die euch zu unterdrücken scheinen. Denn es ist nur eine Fiktion des menschlichen Verstandes, entworfen als eine Art Spiel, unter dem Vorwand und der Bedingung, dass es echt / wirklich sei. Aber das ist es nicht, es ist nicht real, nicht echter als ein Schaustück auf der Bühne. Und wie bei einem Theaterstück auch, unabhängig davon wie publikumswirksam und erfolgreich es geworden ist, wird es irgendwann einmal abgesetzt. Weil ein Stück nur so lange gespielt wird, solange es Zuschauer hierfür gibt. Und nun, da ihr einer nach dem Anderen erwacht, erhebt ihr euch von euren Sitzen und verlasst das Schauspielhaus. Beziehungsweise das „Theater eures Lebens“, wie wir diese Aufführung in der 3D Dichte nennen.

Zur Erinnerung: zunächst ward ihr alle diesem Bühnenstück zugeneigt und habt auch eine wesentliche [Hauptrolle] Rolle darin übernommen. Doch nachdem ihr immer tiefer in die Rolle geschlüpft seid, habt ihr den Schauplatz verlassen und euch allmählich in die Parkettsitze zurückgezogen, von wo aus ihr eine gute Sicht auf die Aufführung und die mitspielenden Akteure hattet. Doch jetzt ist die Zeit gekommen, das Theater gemeinsam zu verlassen. Denn von nun an werdet ihr in das wahre Leben zurückkehren und endlich beginnen, das Leben so zu leben, wie es einem Schöpfer/einer Schöpferin [Meister/in] ziemt. Ja, das seid ihr – eures Glückes eigener Schmied und Lebensschöpfer. Weder spielt ihr weiterhin einen folgsamen unterwürfigen Charakter in diesem Stück und unterliegt damit auch keinem herrischen Intendanten mehr, der euch irgendwelche Anweisungen, aus dem Seitenflügel heraus, zuruft. Noch spielt ihr die bereitwilligen Zuschauer, die voller Interesse dem Verlauf der Darbietung folgen, entweder vor Entsetzen aufstöhnend, oder vor Entzücken und Vergnügen jauchzend, je nachdem, ob einer der Schauspieler einen schlechten Schabernack treibt, eine garstige Gehässigkeit von sich gibt, oder eine Posse reißt.

Denn von nun habt ihr euer eigenes Leben, das es zu leben gilt. Und sobald ihr das versteht, werdet ihr auch begreifen, dass es an der Zeit ist, euch zu erheben und euren alten Stammplatz in diesem auslaufenden Stück des „Theater des Lebens“ zu verlassen und in den Sonnenschein hinauszugehen. Geht in die Sonne und lebt als ein freier Bürger des Paradieses euer Leben. Ihr lebt tatsächlich im Garten Eden und das offenbart sich euch, sobald ihr eure Augen und eure Herzen öffnet. Sodann beginnt ihr, die ganze Schönheit dieser Atmosphäre, die euch umschließt, in euch aufzunehmen [vollkommen zu erwachen]. Ihr werdet nicht nur die Formvollendung der Mutter Natur, sondern auch die Anmut eines jeden Menschen, der euch begegnet, gänzlich wahrnehmen. Ihr seid rechtmäßige Bürger des goldenen Zeitalters und ihr werdet diesen Planeten in ein wahres Gottesreich verwandeln, vorausgesetzt ihr schaut euch nicht mehr nach den Schauspielern um, die noch immer verzweifelt versuchen, euch in ihr stumpfsinniges, stickiges, kleines Schmierentheater zu locken.

Ihr seid jetzt in euch selbst erwacht und damit könnt ihr das pralle und freie Leben leben, von dem ihr immer geträumt habt. Ein perfektes Leben in vollkommener Präsenz. Ihr werdet alles zur Verfügung haben. Es wird euch nicht an Mitteln [Kapital] und Wegen mangeln, denn ihr seid wieder mit dieser allumfassenden Lebensquelle, die das Leben speist, verbunden. Je eher ihr das begreift, desto besser. Von da ab könnt ihr alle beginnen, aus dem Herzen heraus zu erschaffen, dann das ist die wahre Quelle. Wenn ihr diese Wahrheit einmal erkannt habt, wird eure Kraft nie schwinden. Daraufhin werdet ihr sehr viel kreieren, nicht nur aus euch selbst heraus, sondern auch im Einklang mit eher aufgeschlossenen, oder gleichgesinnten Seelen, die nun überall auf eurem schönen Planeten Erde erwachen. Denn ihr werdet alle sehen, wie unermesslich zufriedenstellend es sein wird, nicht nur endlich an der frischen Luft zu sein, sondern auch wie unglaublich befriedigend es letztlich ist, etwas zu schöpfen, das echt, wahr und immerwährend ist.

Und das, liebe Freunde, ist das wahre Paradies, das ihr gerade betretet.

Aisha North

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Roswitha