Das Manuskript des Überlebens – Teil 297

am 08.04.2013 von Aisha North
Übersetzung: Roswitha

neueerdenergieIhr Lieben, die Zeit verrinnt jetzt sehr schnell und doch kann es manchen von euch gar nicht schnell genug gehen. Ihr seid so begierig darauf, den Wandel in eurem Leben sichtbar werden zu lassen, dass euer Geduldsfaden zuweilen sehr dünn sein kann. Wir kennen euch so gut, ihr Lieben und nun, da ihr noch intensiver den alles durchdringenden Heilkräften des Lichtes ausgesetzt seid, ja und gerade weil das Licht „alles ans Licht“ bringt, erregt all‘ das eure Aufmerksamkeit, was noch heil werden möchte. Mit diesem Licht rücken die Dinge in euren Fokus, und mit dieser Zentrierung taucht bei vielen von euch das überwältigende Gefühl auf, nicht genug zu sein. Das, was ihr seht, ist das, was noch ans Licht gebracht wird und das ist aber auch alles, was ihr seht.

Mit anderen Worten, ihr seht eure wahre Größe nicht, vielmehr richtet ihr euer Augenmerk auf das, was derzeit durch diesen unendlichen Strom der energetischen Lebenskraft an die Oberfläche drängt. Dabei seht ihr euch so, als würdet ihr auf dem Boden herumkriechen, gepackt von Wut und Angst und anderen vielschichtigen Problemen, die ihr als Mängel/Mangel betrachtet. Aber geht es wirklich darum? Ein Prozess, in dessen Verlauf ihr immer schlechter und weniger erfreut über euch selbst denkt? Doch so, wie die Sonne jeden Tag aufgeht, so steigt auch ihr in unserer Wertschätzung. Denn ihr reinigt euch gerade von alten Rückständen, die irgendwo innerhalb eurer selbst unbeaufsichtigt waren und denkt daran, diese Rest sind Überbleibsel, die ihr während vieler Lebenszeiten angesammelt habt. So kann es auch dem L(e)ichtesten unter euch zeitweise sehr beschwerlich erscheinen. Haltet euch vor Augen: das ist die Ursache, weshalb das Licht in euer Leben getreten ist und das ist auch die Erklärung dafür, dass ihr es auf euch genommen habt, dieses Licht bis in euren innersten Kern dringen zu lassen. Du und nur du alleine kannst entscheiden, ob dieses Licht in deine dunkelsten Ecken vordringen darf und nur wenn du es erlaubst, nimmt es diesen Gang.

Denn das Licht ist nicht mehr aufzuhalten und es wird auch nicht eher Halt machen, ehe es alle verbliebenen Überreste an die Oberfläche gebracht und dem Licht übergeben hat. Dann werdet ihr alles klar sehen können und für viele von euch kann das Ausmaß der alten Schlacken überaus ergreifend sein. Doch wir wiederholen uns gerne, indem wir euch versichern, dass es nichts zu befürchten gibt, sondern dies Grund zum Feiern ist. Zumal sich euch diese Dinge nur zeigen, um anschließend nie wieder angeschaut werden zu müssen. Und als solches scheint diese Abschlussreinigung (und es ist tatsächlich ein Kehraus) offenbar noch dramatischer, als sie wirklich ist. Ihr sollt euch nicht hinsetzen und theoretisch alles Mögliche berücksichtigen, oder Schlussfolgerungen ziehen. Hier geht es nicht um einen Kontenausgleich, oder darum, das Ergebnis dieses Reinigungsprozesses zu saldieren. Es geht einfach nur darum, all‘ das, was das Licht hervorbringt, frei zu geben und für immer zu entlassen und infolgedessen ist die Abfolge viel l(e)ichter, als ihr es euch vorgestellt habt. Zur Erinnerung: euer Verstand hat zu Zeiten noch ein gewisses Eigenleben und diese scheinbare Anhäufung von alter, festsitzender Energie kann ihn durchaus rotieren lassen. Doch lasst euch davon nicht täuschen, denn ihr macht eure Sache wirklich gut. Und lasst euch nicht dazu verführen, euch mit eurem Nachbarn zu vergleichen, denn wie immer, ist das hier ein individueller Prozess und jeder von euch muss seinen eigenen, einzigartigen Weg nehmen. Versucht auch nicht, euren Brüder und Schwestern in irgendeiner Weise nachzueifern.

Geht einfach voran und „macht euer Ding“, ob es heißen mag, viel freizugeben, oder ob es bedeutet, einen weniger anstrengenden Pfad zu gehen. Denn es bleibt jedem von euch selbst überlassen, genau das zu tun, was euch dazu verhilft, sich l(e)ichter zu fühlen. Und nur so müsst ihr handeln und das in eurem speziellen und ureigenen Tempo. Vergesst dabei bitte nicht, das Licht macht vor nichts und niemandem Halt und so liegt es nicht an euch, dem Licht Einhalt zu gebieten. Aber ihr könnt euch hierbei selbst einen gewissen Spielraum einräumen. Das macht ihr am besten dadurch, dass ihr einen Schritt zurücktretet und auf jedwede Kontrolle verzichtet. Indes stellt ihr sicher, dass dieser ganze Vorgang so reibungslos wie nur irgendwie möglich verläuft. Sobald ihr versucht, die Angelegenheit selbst in die Hand und unter eure Regie zu nehmen, werdet ihr den Druck dieser Energien verstärkter fühlen, als wenn ihr euch diesem Prozess einfach hingebt.

Also bitten wir euch an dieser Stelle noch einmal: nehmt einen tiefen Atemzug und lasst los. Wenn ihr euch ganz dieser Strömung hingebt, wird es euch viel besser möglich sein, durch dieses Verfahren hindurch zu gleiten, ohne das Gefühl zu haben, als würde euer Herz von der Last der Restbestände eures alten „ich“ erdrückt werden. Sie kommen so oder so an die Oberfläche und je eher ihr das annehmt, desto rascher nehmen sie ihren Lauf und desto schneller wird dieser Prozess gehen. Demzufolge lasst es kommen und lasst es gehen und was immer es auch ist, es gibt nichts zu befürchten. Es kommt aus euch heraus, um euch zu erleichtern und euch von alledem zu trennen und zu befreien, was ihr einmal wart, aber schon längst nicht mehr seid. Ihr habt die Hallen der Zukunft bereits betreten, aber nachdem ihr vielschichtige Wesen seid, dessen Schichten noch nicht vollständig ineinander verschmolzen sind, werdet ihr noch etwas Unterstützung brauchen, um wirklich alles zu integrieren und ganz sicher zu gehen, dass nichts mehr vom Alten übrig bleibt. Ihr könnt kein zusätzliches Gepäck tragen, wenn ihr wahrhaftig erleuchtet werden wollt, also schaut auf diesen Prozess nur als die Erleichterung von allen Lasten. Das ist es, worum es „bei Lichte besehen“ geht, egal wie belastend der Vorgang auch zeitweise scheint.

Aisha North

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Roswitha