Reden ist Silber, Handeln ist Gold

auf Heilenergetiker.de von Theo Kaiser

muttererdeIn immer kürzeren Abständen werden Berichte veröffentlicht über Lohndumping, über Lebens- und Arzneimittelskandale, über Missstände im Bankensektor, über die Probleme der Altersversorgung, über die drohende Klimakatastrophe, über groß angelegtes Ausspionieren persönlicher Daten, über die dekadenten Exzesse von Superreichen einerseits und die bittere Armut des Großteils der Weltbevölkerung andererseits, über Kindesmissbrauch von Triebtätern oder über die Entlassung von Arbeitnehmernehmern wegen verspeister Wurstbrote.

Was können wir tun?

Gibt es eigentlich einen Bereich in unserem gesellschaftlichen Zusammenleben, der noch normal abläuft? Lauert nicht hinter jedem Baum und hinter jedem Firmentor ein eigennütziger Abzocker, ein Gierschlund oder Übeltäter?
Wollen wir so leben?
Was können wir dagegen tun?

In Ägypten, Syrien, der Türkei und Brasilien gehen die Menschen zu Hunderttausenden auf die Straße, um gegen Missstände zu protestieren. Auch bei uns zu Lande herrscht sehr große Unzufriedenheit mit den augenblicklichen Zuständen und zwar aller Orten und in allen Bereichen.

Wir Deutschen haben die großen Kriege hinter uns und wissen, dass in Schlachten und Krawallen mehr zertrümmert als verbessert wird. Vielleicht können wir, die wir uns früher als Anführer von Armeen hervor getan haben, nun als Vordenker hervortun. Und in der Tat gibt es hierzulande viele Einzelpersonen und Initiativen, die sich damit beschäftigen, wie ein gutes Leben in unserer Gesellschaft heute und in Zukunft aussehen könnte.

Wie sieht das gute Leben aus?

Ein gutes Leben sieht im Detail für jeden Menschen anders aus. Der Eine denkt an viel Geld, der andere an einen großen Bauerhof, der nächste an die Deutsche Meisterschaft seines Vereins und wieder ein Anderer an schöne Frauen. Allen gemeinsam ist jedoch die Hoffnung auf ein Leben in Achtung, Anerkennung, Menschenwürde, Liebe, Frieden und Freiheit.

Im kleinen, örtlichen, familiären oder betrieblichen Kreis wünscht man sich Liebe und gegenseitigen Respekt, einen bescheidenen Wohlstand, Freunde, Zufriedenheit, in Ruhe gelassen zu werden, nicht allein zu sein und – vor allem Gesundheit.

Auf Kongressen und Tagungen strebt man Änderungen an, die sich so anhören:
Von der Orientierung auf das Geld zur Orientierung auf den Menschen. Vom rücksichtslosen Verbrauch der Rohstoffe zum schonenden und nachhaltigen Umgang mit den Lebensgrundlagen auf der Erde, Wandel von der Kultur des endlosen Redens zur Kultur des Anpackens und Handelns. Beherrschende Themen sind hier Umwelt, Klima, Finanzkrise, Staatsverschuldung und das gemeinsame Leben und Wirtschaften im Hinblick auf die Globalisierung.

Je nach dem wo man sich gerade befindet, hat der Einzelne das Gefühl, dass es die Veränderung zu einem bewussten und herzlichen Umgang mit Mensch und Natur schon gibt oder er hat das Gefühl, dass alles so gewaltig schief läuft, dass man keine Chance hat, jemals etwas zu verändern.

Ich hatte in einer Geschichte einmal diese Diskrepanz beschrieben. Damals schilderte ich die sehr bewegenden und verbindenden Gefühle zusammen mit 20 anderen Menschen bei einer sinnanalytischen Aufstellung, während draußen vor der Tür 20.000 Menschen an einem Straßenfest teilnahmen und sich mit Alkohol zuschütteten.

Wir stehen an der Schwelle zu einem Wandel und dieser Wandel hat viele Gesichter. Wichtig erscheint mir, dass jeder Mensch nur dann eine Veränderung in seinem Leben erhält, wenn er diese Veränderung herbei führt. Es gibt natürlich viele Veränderungen, die einfach so eintreten, ohne dass man sie herbei geführt hat. Hier war dann halt ein Anderer am Werk.

Ändere selbst etwas oder ein Anderer ändert etwas für dich. Wie diese Änderung aussieht, wenn ein Anderer es tut, hast du nicht im Griff
Deshalb: Werde selbst aktiv!

Wie kann der Einzelne aktiv werden?

Jeder kann in seinem Bereich schauen, was zu ändern geht. Nehmen wir Hans. Er steht jeden Morgen auf der Fahrt zur Arbeit im Stau. Bisher schimpft er über die schlechten Straßen, über die unfähigen Autofahrer und über den Staat. Damit ändert er nichts.
Wenn er jedoch eine halbe Stunde früher los fahren würde, käme er ohne Stau ins Büro und wenn er mit der Bahn fahren würde, könnte er sogar noch Zeitung lesen.

Nehmen wir Rosi. Sie hat sehr große Probleme mit ihrem Sohn, der in der Schule nicht zu Recht kommt. Bisher organisierte sie Nachhilfe, schimpfte auf das Kind, auf den Lehrer, auf das Schulsystem. Seit sie den Sohn an einer anderen Schule angemeldet hat, geht der Kleine gerne in die Schule und freut sich an der Vielfalt des Lernens.

Zum Schluss betrachten wir noch Uli. Er hatte immer Stress im Büro und joggte nach Büroschluss noch 10 Kilometer, um herunter zu kommen. Anschließend fiel er wie tot ins Bett. Seit er statt Laufen Yoga macht, kommt er entspannt nach Hause und fühlt sich auch tagsüber zunehmend innerlich ruhiger.

Das waren drei ganz einfache Beispiele, wie Jeder, und zwar wirklich auch Sie, etwas in seinem Leben verändern kann.

Die gute Nachricht: Sie sind nicht allein, wenn Sie etwas verändern. Diejenigen, die sich langsam von Ihnen abgewendet haben, weil Sie immer so negativ drauf waren, melden sich plötzlich wieder. Auch andere Menschen wollen etwas mit Ihnen zu tun haben, wenn Sie freundlich und offen, lächelnd und interessiert durch die Welt gehen. Werden Sie doch Einer, den man mag und mit dem man gerne ein Stück des Weges geht.

Wenn Sie sich einer Gruppe von Leuten anschließen möchten, die all das was ich hier beschrieben habe, teilweise für sich allein, teilweise miteinander machen und sich gegenseitig unterstützen, dann schauen Sie doch bei Transforum rein. Wir sind momentan erst Wenige, da können Sie dabei sein ohne Angst zu haben, dass Sie unwichtig wären oder nicht mithalten könnten. Um die Worte in der Überschrift aufzugreifen, ist Transforum momentan noch ein ungeschliffener Diamant. Wer mit Herz und Verstand zu Werke geht, kann etwas daraus machen. Ein “gefällt mir” auf der Facebook-Seite könnte Ihr erster Schritt sein.

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Demnächst berichte über unser Transforum-Treffen vom 25.06.2013.

Autor: Theo Kaiser