Anleitung zur Revolution

am 07.07.2013 durch Christian Stolle auf We Are Chance

wearechangeDie Stimmen, die nach einer Revolution rufen, werden immer lauter. Vor allem in den USA, wo der Orwellsche Polizeistaat bereits sehr viel weiter vorangeschritten ist als in Deutschland, ist ein Großteil der Bevölkerung sich darüber bewusst, dass eine Revolution nötig sein wird, um einer außer Kontrolle geratenen Regierung Einhalt zu gebieten.

In einer Umfrage in den USA vom Mai 2013 haben 29% der Befragten gesagt, dass eine bewaffnete Revolution innerhalb der nächsten 5 Jahre durchaus wahrscheinlich ist. Sowohl das Heimatschutzministerium in den USA als auch die amerikanische Bevölkerung kaufen mehr Waffen und Munition als jemals zuvor. Aus internen Dokumenten der Regierungsbehörden geht hervor, dass die amerikanische Bevölkerung als Feind angesehen wird, auf der anderen Seite ist das Misstrauen der Bevölkerung gegenüber der Regierung höher denn je.

Dieses Szenario erinnert an einen Kalten Krieg, denn beide Seiten rüsten massiv auf im Wissen, dass ein offener bewaffneter Konflikt keiner Seite wirklich helfen würde. Um diesen Konflikt zu vermeiden, versucht die US-Regierung die Gesetzeslage so sehr zu verschärfen, dass die Amerikaner wehrlos und komplett überwacht sind. Der NDAA, wonach jeder Amerikaner ohne Anklage oder Prozess entführt, gefoltert und umgebracht werden kann, ist schon seit Anfang 2012 Gesetz.

Die wahren Patrioten in den USA konzentrieren sich derweil darauf, möglichst viele Menschen darüber zu informieren, dass all dies stattfindet. Sie sind der Meinung, dass uns die heutige Informationsgesellschaft die große Chance bietet, die Revolution, die auf jeden Fall auf die eine oder andere Art kommen wird, friedlich durchzuführen. Es könnte „eine Revolution des Herzens, des Verstandes, des Geistes und der Moral“ sein, wie sie Trendvorhersager Gerald Celente in seiner diesjährigen Ansprache zum amerikanischen Unabhängigkeitstag fordert.

Solch eine Revolution kann nur von einer bewussten Bevölkerung getragen werden. Die Menschen – nicht nur in den USA – sind in die aktuelle Lage geraten, weil sie es verpasst haben, Verantwortung zu übernehmen und aufmerksam zu prüfen, was andere über ihre Köpfe hinweg entscheiden. Der Weg aus der Krise muss daher von Menschen beschritten werden, die sich entschlossen für sich selbst einsetzen.

Überall auf der Welt haben wir es zugelassen, dass uns unsere Freiheiten nach und nach genommen wurden. Wir können heute mehr Waren kaufen denn je, aber die Produktion dieser Waren wird zunehmend monopolisiert, so dass es für kleine und mittelständische Unternehmer immer schwieriger wird, im Wettbewerb mit den Großen mitzuhalten. Auch die Geldschöpfung ist von einem Zentralbankenkartell monopolisiert. Wir haben diese Monopole durch unsere stille Zustimmung gedeihen lassen und dabei die größte Kraft des Menschen – die Schöpfungskraft – aus der Hand gegeben.

Wir haben ein Schöpfungsproblem, und damit wir das nicht bemerken, versucht das System die Debatte auf ein angebliches Verteilungsproblem zu lenken. Es wird die Idee propagiert, dass nicht genug für alle da ist, was Neid und Missgunst schürt, und wodurch sich die Bevölkerung leichter kontrollieren lässt.

In Wahrheit machen es die Ressourcen und Technologien auf der Welt aber ohne Weiteres möglich, dass jeder Mensch auf dem Planeten ein Leben in materiellem Wohlstand leben kann. Um dies umzusetzen müssen wir den Banken und den großen multinationalen Unternehmen, die die politischen Systeme der Welt unterwandert haben, ihre monopolistische Macht über uns nehmen.

Zusätzlich müssen wir in allen Bereichen effektivere Methoden und Technologien sowie ihre Entwickler fördern. Die Zahl der wirtschaftlich vorteilhaften Neuerungen, die längst möglich aber aufgrund der Interessen der Monopolisten unterdrückt werden, ist schier endlos. Zahlreiche Forscher und Erfinder in allen Bereichen menschlicher Aktivität – Energie, Ernährung, Medizin, usw. – sind bereits an diesem Widerstand gescheitert. Viele mussten mit ihrem Leben dafür bezahlen, dass sie die Entwicklung der Menschheit voranbringen wollten.

Die Geschichte wird jetzt geschrieben. Die Karten liegen auf dem Tisch, jeder kann sie sich ansehen. Und jeder wird irgendwann in den Spiegel sehen müssen und vor sich selbst rechtfertigen müssen, warum er in dieser Phase der Geschichte auf die eine oder andere Weise gehandelt hat.

Wir befinden uns bereits in einer Revolution. Es geht jetzt darum, individuell und gemeinsam die Fesseln abzuschütteln, die uns eine menschenfeindliche tyrannische Herrscherklasse auferlegt hat. Es geht um unsere Freiheit, um unsere Würde und um die Zukunft der Menschheit.


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