Leben ohne Brot

von BIGGI BERCHTOLD auf Gedankenschatz.de

veggieNachdem  der Spruch „unser täglich Brot gib uns heute“ schon viele Jahrhunderte lang im menschlichen Bewusstsein verankert ist, mag es gar nicht so leicht sein zu verstehen, dass sich Brot und viele andere kohlenhydratreiche Dinge anscheinend  eher kontraproduktiv auf unsere Gesundheit auswirken.

Ungeeignete Ernährung ist maßgeblich an den chronischen Leiden beteiligt, die den zivilisierten Menschen so plagen: Arthrose, Allergien, Adipositas, Diabetes u.v.m. – ein Milliardenmarkt auf dem  sich die Pharmaindustrie kräftig austobt und der  der Mensch hoffnungslos ausgeliefert zu sein scheint. Nicht aber derjenige Mensch, der ganz bewusst neue Erkenntnisse an sich heran lässt, selbstständig hinterfragt und mit disziplinierter Willenskraft einige Umstellung in seiner eigenen Welt vornimmt.

Kohlenhydrate neigen deshalb dazu uns krank zu machen, weil sie an unseren Stoffwechsel nur ungenügend angepasst sind und dass eine kohlenhydratarme Ernährung sogar zur Heilung von sogenannten Zivilisationskrankheiten beiträgt ist in der Praxis vielfach bewiesen, Erfahrungsberichte gibt es dazu genug im Internet nachzulesen.

Die etablierte wissenschaftliche Theorie hilft dem Otto-Normalverbraucher in seinem täglichen Leben meist nicht weiter – ausprobieren muss er es, um zu wissen, wie wohl er sich mit einem Leben ohne Brot fühlt. Trotz alledem lohnt es sich, die „Adaptionstheorie“ mal zu studieren, wo es darum geht, wie sich der Mensch allmählich an die Ernährungsumstellung mit einer erhöhten Zufuhr von Kohlenhydraten aufgrund der Zunahme des Ackerbaus gewohnt hat. In der heutigen Zeit, wo es an jeder Ecke mindestens einen Back-Shop mit der geballten Ladung unnützer Kohlenhydrate gibt , fällt es einem dann nicht besonders schwer dieser Adaptionstheorie auch noch eine humorige Seite abzugewinnen.

Keine Frage, wir sind derzeit in einem heillosen Durcheinander gefangen im Bezug auf die Frage, wie wir uns ernähren sollen. Wahrscheinlich gibt es nicht mal 10 Menschen unter 100, die dasselbe Ernährungskonzept für richtig halten. Das ist auch gut so, muss doch jeder seine eigene Erfahrung machen, was ihm gut tut und was nicht. Das Massenangebot an oft sogar krank machendem Füllmaterial in den unzähligen Back-Shops ist jedoch ein Spiegel für unsere Ernährungsgewohnheiten und exakt an dieser Stelle sollte man die Sinnlosigkeit erkennen, die von diesem Zeug ausgeht.

Besonders der,  in den gängigen Produkten enthaltene Weizen,  stellt eine Gefahr für unsere Gesundheit dar und lässt den Fettstoffwechsel Achterbahn fahren. Mehr darüber auch in diesem Blogartikel:

http://www.gedankenschatz.de/index.php/blog/item/22-du-bist-was-du-isst.html#.UjWrs8a9Vvo

Im Wesentlichen geht es darum, dass die Lektine, ein Stoff, den jede Pflanze zum Schutz vor Schädlingen in sich trägt, bei Weizen unzerstörbar sind und besonders aggressiv an den menschlichen körpereigenen Strukturen andocken und sie schädigen. Jeder gut informierte Sportler weiß, dass Weizen den Muskelaufbau behindert und Gelenkstrukturen angreift. Weizen schwächt insgesamt das Immunsystem und lässt den Blutzuckerspiegel so stark ins Schwanken geraten, dass die Volkskrankheit Diabetes oft nicht mehr fern ist.

Machen Sie doch einfach mal eine Ernährungsanamese, es lohnt sich. Schreiben Sie sich eine Woche lang Art und Menge der von Ihnen verzehrten Speisen zusammen – seien Sie dabei ehrlich und reflektieren dadurch Ihr Essverhalten schon mal – am Ende dieser Woche streichen Sie einfach alles heraus, was Sie wissen, das völlig unnötig war, weil es aus Langeweile bzw. als Trostspender oder Belohnungshäppchen gegessen wurde. Ein Anfang ist gemacht.

Wir können uns selbst überlisten – wir müssen es nur wollen!


4 Gedanken zu “Leben ohne Brot

  1. Danke für das Mitteilen Bejkh deines Werdeganges, das macht wirklich Mut…
    Liebe als Motor, Glaube ist inneres Wissen, so einfach,
    Selbstliebe und Liebe zum leben , Glaube an sich und die eigenen Kräfte und dann das innere Wissen dieses dann angewandt…..ach es gäbe da noch mehr zu sagen, jedoch hast du es schoen beschrieben wie sich alles bei dir entwickelt hat ….
    Lg

    Kerstin -Anuk

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  2. Guten Tag,

    Glaube ist nun Wissen.Das sagte ich vor ca. 2 Jahren nach einer sehr starken spirituellen Erfahrung:

    Glaube ist Wissen und Wissen ist auch Glaube.

    Eine Einheit.

    Danke für den den überaus einfach gehaltenen und aussagefähigen Artikel, und den offenen Kommentar von Bejkh.
    Freuen wir uns in diesen Tagen über das „Innere Licht“ welches leuchtet und stärker wird, welches die Basis ist und die Gewähr, dass auf Dauer nichts aber auch gar nichts unterdrückt werden kann.

    Lichter Gruss
    apis

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  3. Diesen Kommentar zu lesen ,ist so wundervoll,ich war auch lange auf diesem Weg “ nur“ mit Diabetes und was da so alles „mitbehandelt“ wird.Deswegen versteh ich jedes Wort von deinem Kommentar und finde ihn wunderschön.Danke

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  4. Ernährung ist eine wichtige Voraussetzung, um eine Körperstruktur aufzubauen oder zu erhalten, die in der Lage ist hohe Schwingungen zu empfangen oder zu senden. Ein gutes Instrument funktioniert auch nur dann, wenn alles gestimmt und keinerlei Schäden vorliegen. Blecherne Töne inspirieren mich nicht besonders stark. Bei meinem Auto passe ich heute auch sehr gut auf, dass ich nur tanke, was mein Motor wirklich benutzen kann, um daraus Energie zu gewinnen.

    Als erhebliche Hilfe hat eine langsame, empathisch geführte Ernährungsumstellung, mich dabei unterstützt, um von allen körperlichen Beschwerden befreit zu werden. Ob Mundschleimhautkrebs, Fehlsichtigkeit bis 4,5 Dioptrien, Muskelkrämpfen am ganzen Körper, Atheromen, unzählige Allergien, Haarausfall, Durchblutungsstörungen, Angina pectoris, Parasitenbelastungen, Tendinits calcarea, wiederkehrende Schmerzschübe, 100e Tage von Hochfieber, Hauterkrankungen, Schwindelanfälle, chronisches Drüsenfieber, Borreliosen, Schlafstörungen, Müdigkeitsanfälle, ruhelose Beine, kribbelnde Finger, Nahtoderfahrung, Weinanfälle, fast schwarze Zähne im Frontbereich, Wutausbrüche, Süchte nach Essen, Kältegefühl selbst bei fast 30 Grad, häufige Entzündungen der Nieren und Harnwege, schwerste Koliken, intensive zu guter letzt erfahre Hilflosigkeitsgefühle. Verschiedenste Ärzte gaben mir nach langen Wochen im Krankenhaus noch ca. 2 Wochen. „Regeln sie ihre Dinge“.

    Die Ohnmacht und Falschbehandlung der Ärzte, trieb mich auf diesem 6-jährigen Weg, in die eine erlösende Eigenverantwortung für meinen Körper.

    Auf diesem Weg habe ich soviel gelernt, dass nun viele Menschen davon profitieren konnten. Ein zweites gelebtes „Studium“ der Medizin.

    Gute Wegbegleiter waren alle Ärzte, Heilpraktiker, Kinesiologen, Mesologen, Osteopathen, Geistheilern – in Bezug auf die Ernährung -, welche mir den Fleisch-, Milch-, Käse-, Eier-, Fisch, Alluminiumtopf-, Weizen-, Butterverzicht empfohlen haben.

    Später kamen dann kein Zucker in Getränke geben, Honigverzicht, keine stark gebackenen Dinge essen, keine eingefrorenen Erbsen, keine gekauften Fruchtsäfte, kein Kaffee hinzu. Heute bin ich in der Lage zu wissen was mir dient. Wie ein Affe in der Wildnis fühle ich die Resonanz zu allen Dingen.

    Nach jetzt drei Jahren der komplett veganen Ernährung und einem immer größer werdenen Rohkostanteil fühle und erlebe ich das Leben auf eine eine ganz neue Weise. Energie sie fließt fühlbar in jeden Winkel meines Seins. Selbst Haare kann ich nun wieder nach Belieben aufstellen.

    Liebe ist dabei selbst für die Behandler entstanden, die mich auf diesem Weg sehr unsanft und medizinisch gesehen „falsch“ behandelt haben. Zu wissen wie man seine Gesundheit in Freude erhält, ist ein dermaßen großes Geschenk, dass selbst die dunkelsten Tage es wert waren, dass sie von mir erfahren wurden. Jeder „kleine Tag“ hat heute den Stellenwert, den er wahrlich verdient.

    Gott liebevoll gütig tat dabei alles, um mir Mut gebend zur Seite zu stehen. Rührend lugte er überall hervor. Güte ging bei mir immer göttlich inspiriert ein und aus. Im dunkelsten Moment ist er gekommen, hütend seine Liebe zu senden, um ein gütevolles Leben tugendhafter Art anzustreben.

    Liebe gab dann den Ausschlag sich auf einen Weg zu machen, der einen inneren Wandel würdevollster Art, täglich humaner werdend, als Ziel vorsieht.

    Liebe ist mein Motor geworden. Glaube ist nun Wissen.

    Herzensgrüße für Dich und Deine Wegbegleiter
    Bejkh

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