PainG: Die Qual der Wahl

am 20.09.2013 auf iknews.de

nimmmichAm Wochenende ist es so weit, Deutschland strömt an die Urne und stimmt über den nächsten korrupten Haufen von als Politikern verkleideten Lobbyisten ab. Eigentlich wäre es sicherlich schlau eine exponierte Position wie die Webseite zu nutzen um die Unentschlossenen auf irgendeine Seite zu ziehen, aber welche sollte das sein? Für mich sehe ich hier nur eine Aufgabe und das ist es die Nichtwähler und die Stammwähler anzusprechen. Jeder ist schließlich nur sich selbst und seinem Gewissen verpflichtet.
Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten. So formulierte es einst Einstein. Was die Wahlen betrifft, passt es sehr gut in die Welt. Die Wähler sind noch ganz benommen von den Wahlversprechen der letzten Legislaturperiode und doch warten die Parteien schon wieder mit den nächsten auf. Das nach den Wahlen nicht gilt, was vor den Wahlen versprochen wird, stellte Merkel bereits in einerFernsehansprache ganz deutlich heraus. Davon sollte also niemand mehr überrascht werden.

Das die Politikverdrossenheit in Deutschland derart groß ist, kann man auf eine gewisse Art ja auch nachvollziehen. Was aber soll sich ändern wenn man sich nicht daran beteiligt?

Alle die durch Nichtwahl dem System widersprechen wollen, sollten trotz Alledem ins Wahllokal und beispielsweise die Partei der Nichtwähler ankreuzen. Das ist eine echte Botschaft an den korrupten Haufen in Berlin. Auch das “große Kreuz” um den Wahlzettel ungültig zu machen ist natürlich eine Möglichkeit, allerdings nicht so gut meßbar.

Die fundamentale Botschaft möchte ich abermals mit einem Zitat ausdrücken:

„Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.“

Georg Christoph Lichtenberg

Werden die Freien Wähler, die Piraten oder auch die AfD es besser machen? Ich kann es Ihnen nicht sagen. Wenn die Plätze in Berlin erst eingenommen sind, gewöhnt man sich doch recht schnell an vorherschende Gepflogenheiten. Alles beim Alten zu belassen, das wird aber mit Sicherheit keine Änderung bringen.

Sehr wahrscheinlich wird das Ergebnis eine große Koalition werden und ich habe mir den Kopf über eine Wortkreation zerbrochen aus Angela Merkel und Peer Steinbrück. Das Ergebnis trifft wie die Faust aufs Auge:

Pangie gesporochen Pain G. Pain bedeutet übersetzt Schmerz, Leid oder Qual und das G kürzt Germany ab, was für Deutschland steht.

Betreten Sie als Nichtwähler auch einmal “Neuland” und damit ist nicht das Internet gemeint ;) Gehen Sie ins Wahllokal und treffen Sie eine Entscheidung. Schlimmer geht immer, ist zwar eine alte Floskel, aber manchmal wendet sich auch etwas zum Besseren. Lieber eine gespielte Opposition im Bundestag, als überhaupt keinen Widerstand.

Carpe diem