Ein lesenswerter Beitrag von Mecom zu Thema Matrix, Bewusstsein.

am 03.11.2013 von mecom9

rosegelbLiebe Arcadian,

vielen Dank für Deinen Text und den Einblick in Deine Sichtweise.

Ich meine, bevor ich z.B. aus einer, dieser Matrix heraustreten möchte, sollte ich doch einen “anderen Ort”, eine andere vielleicht höhere Matrix, ein klareres Bewusstsein, schon gewählt haben, in dem ich weiter sein möchte. Alles ist in Bewegung und somit ist alles in direkten und indirekten Kontakt in dieser für mich unvorstellbaren Größe, miteinander verbunden. “Wir sind alle Eins” klingt für mich abstrakt, doch Deine Sichtweise, Deine Beschreibung, lässt es mich fast schon fühlen. Wie Lachse oder Zugvögel, könnten wir lernen, dem Teil in uns zu folgen, der nicht erklärt, nicht fragt oder antwortet. Es ist der Teil in uns, der uns zu dem macht, dem wir folgen. Doch wichtig ist für mich, mich selbst zu er-kennen, mich selbst zu wissen. Klar, wenn sich Menschen begegnen die sich fühlen, ich meine sich selbst wirklich fühlen können wenn sie anderen begegnen, ist das ein echt schönes, heimeliges Gefühl und man weiß, dort gehöre ich hin, da fühle ich mich (wohl). Ich denke da nicht an Gruppierungen oder Gemeinschaften, nein, ich meine jenes Gefühl, dass den “Ort” beschreibt, wo ich zweifelsfrei daheim bin! Nun haben viele Menschen ein anderes Empfinden und  d e n k e n  sie sind da, wo sie hinwollen. Doch da sich immer alles bewegt, verfangen sich viele Menschen in den Gebilden ihrer eigenen Täuschungen und Schmerz ist gleich zur Stelle um bloß keine Lücke zu lassen. Doch ich denke, es sind genau diese Lücken, die uns erlauben rauszuschauen – reinzuschauen- um zu spüren, wo`s langgeht für einen, den Teil in uns zu fühlen, um uns zu fühlen, der uns so anzieht, wie die Lachse auf ihrer Reise im vielleicht ewigen Kreislauf. Ich denke dabei nicht an die Erleuchtung eines Menschen, doch es ist eine Art bewusster seinen Weg zu gehen – wirklich zu wissen, was man wirklich will, in welche Richtung ich mein Leben lenke, welche Menschen ich anziehe und WOMIT ich mit ihnen in Kontakt/Resonanz bin. Ist es “nur” das (bewusst oder unbewusst wahrgenommene) gemeinsame Thema dass uns anzieht? Oder ist es das, was ich auch IN MIR finde, wo es mich hinbewegen möchte?

Ich glaube, wir leben in einer sehr bewegenden Zeit wobei die Sehnsucht Ruhe ist. Ruhe, jener Teil in uns wo wir uns begegnen, uns selbst begegnen können, uns aber auch in anderen Menschen begegnen können, wenn wir uns im alltäglichen Leben bewusst diesen Teil in uns wahrnehmen. Es ist nicht´s anderes als sich selbst wahrzunehmen, sich zu fühlen und den anderen dabei zu bemerken. Eine wachere Kommunikation entsteht auch durch das bewusstere gegenseitige wahrnehmen und ich glaube wir kennen alle die Momente, in denen Worte überflüssig sind.

Weiter denke ich, dadurch dass wir noch verschiedene Sichtweisen (Matrix, Ebene…) erleben, entsteht auch das permanente Gefühl der Trennung. Nicht die richtige Sichtweise sollte gefunden werden, sondern die eigene erst einmal richtig erlebt werden.

Eine Freundin von mir ist seit kurzem sehr verliebt und sie sieht so schön aus! Egal, ob es nun 3 Monate oder 300 Jahre anhalten wird, es ist eine Freude zu sehen, was diese Frau ausstrahlt. Es ist das gleiche Strahlen, dass ich bei jemanden neulich sah, als ihm ein kleines Geschenk gegeben wurde. Nicht die Mimik oder das Gesprochene, nein es ist das Unbeschreibliche, lebendige hinter den Augen der Leute. Auch nicht das Grinsen oder geschmeichelte Lächeln aus einer Begründung heraus, nein es ist einfach nur echt. Nur echt!
Wir können uns vielleicht nicht selbst programmieren und uns vor jemanden stellen – so wie es in manchen Firmen trainiert wird – und bloß sagen: “Ja, ich bin toll und heute mache ich den doppelten Umsatz und bin froh und reich”. Das hält ein Weilchen an und dann geht die Suche weiter.

Aber vielleicht können wir Fragmente der Resonanz in den Menschen um uns herum finden, die mit dem Teil oder unserem Daheim, in uns einig sind.
Und vielleicht wollen wir ja tatsächlich alle das Selbe und wissen es nur noch nicht? Auch wenn ich anderer Meinung bin wie andere, bin ich davon überzeugt, dass je bewusster und klarer die Leute sich selbst wahrnehmen, desto mehr nehmen sie die richtigen Entscheidungen im (alltäglichen) Leben, weil sie sich immer besser kennen und intuitiv somit die Richtung spüren, wo´s nach Hause geht. Alles andere wird immer unnötiger, nur der Heimweg zählt und wird gelebt.
Und vielleicht ist es ja jene Kommunikation mit uns selbst, wie die mit unseren außerirdischen Nachbarn, die sich schon so weit ent-wickelt haben, dass sie mühelos gigantische Entfernungen reisen können und vieles mehr.

Ist es denn so abwegig zu glauben, dass es nicht fördernd ist, wenn wir beispielsweise Leuten erklären, dass sie sich eine Brücke über eine Schlucht bauen könnten um nicht immer den weiten und gefährlichen Weg zur Wasserstelle immer gehen zu müssen? Ich glaube nicht. Auch glaube ich nicht dass es nicht richtig ist, wenn ich ein Kind am Bahnsteig zurückziehe vom Gleis! Ich stand da, habe es wahrgenommen und gehandelt wie ich mich und die Situation des Kindes verantwortet habe, das war mir voll und ganz bewusst in jedem Augenblick! So gibt es Leute, die andere auf Gleis schubsen, klar. Doch sind sie sich bewusst? Wissen sie aus welchen Beweggründen und Bedürfnissen, sie das tun was sie tun? Ich glaube kaum.
Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es noch 20 Jahre dauern wird, bis sich uns die ersten Nachbarn zeigen und sich bereit erklären, uns unsere “dummen” Fragen zu beantworten! Uns erklären, dass es nicht nötig ist, Kriege zu führen, um Frieden zu finden. Nein, nicht nur die mit den Panzern und Granaten, die Kriegszüge in unseren Köpfen, bei denen, die sich ums verrecken hinter ihren Masken verstecken, weil sie Angst haben sich selbst zu leben, in klarer Resonanz mit ihrer eigenen Umwelt.

Man kann sich, so denke ich, sich der Illusion seiner Wahrnehmung wohl stellen und diese in eine andere verschieben, wenn die (Selbst-)Täuschung offensichtlich wird. Doch niemals entgeht man jemals seinem eigenen Bewusstsein! Dort, wo Recht und Unrecht, Schuld und Unschuld im Ausgleich stehen, ist unser Bewusstsein. Dort gibt es weder Lob noch Tadel. Doch wir befinden uns in Mitten diesen Bewegungen und Gefahr besteht, dass wir wie ein Kind zu nah am Gleise tanzen.

Ich weiß, dass der Bekannte von mir, der vor wenigen Wochen diese gläserne Gestalt hat über die Straße i.d. Nacht hat laufen sehen, dass dieser Mann nix mit Ufo´s und “Esokram” am Hut hat. Wir haben uns nie über solches unterhalten. Null! Genauso weiß ich, dass er es gespürt hat, dass ich ihm zuhöre und ihn ernst nehme. So wie sie, können wir es auch.

In diesem Sinne, Namaste

Mecom.


4 Gedanken zu “Ein lesenswerter Beitrag von Mecom zu Thema Matrix, Bewusstsein.

  1. Schöne Rose mecom9.

    Ja begegnen wir uns als wahre Menschen die sich schätzen.
    Es ist DAS was zählt und uns als wertvoll in Erinnerung bleibt.
    Menschen die im bewussten Sein sich im Jetzt vereinen.
    Eine liebevolle Menschenfamilie.

    Liebe Grüsse
    andenDaMaa

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    1. Liebe andenDaMaa, ich glaube wir müssen noch ein wenig geduldig mit uns sein, dass wir uns als liebevolle Menschenfamilie vereint sehen dürfen. Jeder Mensch sollte sich seines Wunsches bewusst werden, ich meine wenn einer den Wunsch hat, als Akkortschlachter viel Geld zu verdienen, dann ist es doch wirklich wichtig für diesen Mensche, dass er sich bewusst ist, was er macht. Viele Menschen sind gezwungen, Dinge zu tun auf die sie kein Bock haben. Ob das alte (Über)lebensmuster aus früheren Leben sind, oder es nun mal nur diese Möglichkeit gibt, um sein Leben bezahlen zu können. Auch habe nicht das große Los gezogen und habe manchmal das Gefühl, ich gehe meiner Bestimmung nicht nach. Doch welche ist meine Bestimmung frag ich mich dann. Ich meine, egal was man tut, sagt oder sich wünscht, man sollte es einfach nur bewusst für sich wissen und ich glaube dann, ja dann kommt man seiner eigenen Sympathie schon näher.
      Ich glaube viele Menschen haben zu große Angst ihren Herzenswunsch zu folgen weil sie damit zu viele andere Wünsche und Sehnsüchte aufgeben müssten. So sind die „Nebenwünsche“ vielleicht doch wichtige Wegweiser des eigenen Verstehens. Leider werden sie gerne ignoriert und verdrängt, so dass wir sie nicht immer bemerken. Meinen wir jedenfalls, doch sie bestimmen unser Leben, unser Handeln und dann plärren wir. Mag sein, dass sich das tiefenpsychologisch anhört oder so, aber so meine ich das nicht. Es ist die simple Einsicht in sich selbst, seiner Gedanken und Gefühle. Mag sein, dass es anfänglich anstrengend ist und man sich in Gedanken und Gefühle verliert, doch mit der Zeit und genügend Sympathie für sich selbst, kommt man schnell wieder zu sich und sieht was ist. Solche Prozesse geschehen in Sekunden und man hat immer mehr die Möglichkeit sich selbst zu begegnen. Ich glaube, wir sind in diesem Prozess, Wandel, oder wie man es auch nennen mag, alle drin und erleben es individuell und erstaunlicherweise immer durch andere Menschen um uns herum.
      So sind wir uns alle am sortieren und erforschen mit der Sehnsucht nach Einigkeit und begegnen uns auf verschiedenen Wegen.
      So lange die Sehnsucht schmerzt, wütend macht und wir es um´s verrecken besser wissen wollen wie anderen, so lange wissen wir nicht wonach wir suchen, geschweige denn, was wir uns wünschen.
      Ja, alle Wege führen nach Rom, doch nur der eine Weg zu uns selbst.
      Es ist wirklich wünschenswert, dass die Menschheit endlich kapiert, dass es sich mit Sympathie zu sich selbst relaxter lebt, ohne auf Kosten anderer oder andere daür veranwortlich zu machen!
      Die gelbe Rose ist von Arcadian, sie/er hat sie dazugestellt, hat was Frisches und Reines, wie wir es in jedem finden können, wenn wir uns nur gegenseitig daran er-innern könnten…
      Namaste, Mecom

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