Der galaktische Wendepunkt

am 04.12.2013 von Werner Neuner

W-neunerDas Jahr geht allmählich in den Endspurt. Wenn ich die aufkommende vorweihnachtliche Geschäftigkeit beobachte, kommt es mir tatsächlich wie ein „Endspurt“ vor. Es sieht so aus, als ginge es darum, noch rechtzeitig vor Jahresende über eine fiktive Ziellinie zu gelangen. Da bleibt wenig Raum für Besinnlichkeit. Doch für diesen Raum der inneren Ruhe und der Reflexion hier ein paar Gedanken zu den aktuellen Mustern der Zeit.

Die Fiktion der Kalender

Wann endet ein Jahr?

Nun ja, am 31. Dezember, oder?

In Wirklichkeit ist das aber eine reine Fiktion, an die wir aber alle glauben. Es ist dies die Fiktion des Gregorianischen Kalenders. Dieser Kalender hat seine Wurzeln im Julianischen Kalender, der von Julius Cäsar im Jahr 45 v. Chr. eingeführt wurde. Der Julianische Kalender nummeriert die Abfolge der Tage nach einem fiktiven System. Im 16. Jahrhundert wurde dieser Julianische Kalender durch den Gregorianischen (Papst Gregor XIII) ersetzt und die Kalender-Nummerierung um 13 Tage verschoben.

Wie fiktiv die Nummerierung der Tage durch die verschiedenen Kalender in Wirklichkeit ist, zeigt folgendes Beispiel:

Nach dem Gregorianischen Kalender haben wir heute den 4. Dezember 2013. Nach dem Julianischen Kalender haben wir heute aber erst den 21. November 2013, nach dem Islamischen den 30. Muharram 1435 und nach dem Jüdischen den 1. Tevet 5774.

Was all diese Kalender aber gemeinsam haben, ist folgendes: Sie nehmen kaum oder gar keinen Bezug auf die tatsächlichen Wendepunkte im Jahreslauf. Viel sinnvoller wäre es z. B. gewesen, jenen Tag mit „1. Jänner“ zu nummerieren, der auf die Wintersonnwende fällt. Denn ab diesem Zeitpunkt kehrt das Licht wieder zurück und die Tage werden wieder länger.

Der galaktische Wendepunkt


Ein tatsächlicher Wendepunkt im Jahreslauf ist die Sonnwende, die heuer am 21. Dezember 2013 um 18 Uhr stattfinden wird. Ein weiterer Wendepunkt ist jener des Galaktischen Zentrums, das von den Mayas „Hunab Ku“ genannt wurde.

Dass der Wendepunkt der Sonne auf uns wirkt, ist klar. Denn von diesem Tag an kehrt das Licht wieder zurück. Aber auch der Wendepunkt des Galaktischen Zentrums hat eine Wirkung auf uns, die auf einer tieferen, unterbewussten Ebene liegt.
Wie das nebenstehende Bild (Quelle: Darstellung der NASA) zeigt, entsteht dort, im Zentrum der Galaxie, eine Blase aus Gammastrahlen. Kosmische Strahlung wirkt auf unsere Befindlichkeit ein. Manche Hypothesen über die Evolutionsgeschichte der Erde legen sogar nahe, dass sämtliche Evolutionssprünge durch kosmische Strahlung ausgelöst wurden. Da sich das Magnetfeld der Sonne gerade umpolt (siehe hier: Umpolung der Sonne) dringt die kosmische Strahlung in den kommenden Monaten intensiver in unser Feld ein.

Der Wendepunkt des Galaktischen Zentrums findet heuer am 17. Dezember 2013 statt. Auffallend ist, dass genau an diesem Tag Vollmond ist, ein Tag also, der an sich schon intensive Wirkung auf uns haben wird.

Dieser Wendepunkt der Hunab Ku ist das „Galaktische Neujahr“. Aus dem Neuner-Kalender können wir daher ablesen, mit welchen Zeitmustern wir für das kommende Jahr rechnen können.

Hier eine Interpretation dieser Zeitkräfte:


Der Beginn des neuen Galaktischen Jahres steht im Zeichen der „Empfindungen“.
Es geht um ein wertfreies und unvoreingenommenes Wahrnehmen von all dem, was wir intuitiv spüren, frei von Glaubenssätzen. Die freie Wahrnehmung des inneren Herzenspunktes ist eines der zentralen Themen dieser Zeit und dieses Jahres.

Die innere Kraft, die auf das kommende Jahr wirkt, ist der „Seelenplan“.
Unser innerer Herzenspunkt kennt den individuellen Seelenplan, der sich wie ein roter Faden durch unser Leben zieht. Die Muster der Zeit sehnen sich nach der konkreten Umsetzung und Verwirklichung von all dem, was in uns angelegt ist.

Der „Alchemist“ ist der übergeordnete Zeitengel, der dieses Jahr begleitet. Er kennt die scheinbare Unvereinbarkeit von Herz und Verstand. Er kennt aber auch Wege, die zu einer Vereinigung des analytischen Geistes mit den intuitiven Seelenkräften führen. Er wird uns in dieser Zeit zur Seite stehen. Wir können durchaus mit überraschenden Wendungen in unserem Leben rechnen.

Wir neigen dazu, unsere intuitiven Wahrnehmungen allzu rasch zu deuten und entsprechend unserer Denkmuster zu interpretieren. In diesem Jahr geht es aber um eine Schulung unserer Intuition, ohne diese zu bewerten und ohne sie zu etikettieren. Es geht um die reine und freie Wahrnehmung. Dann kommen wir unserem inneren Seelenplan sehr bald auf die Spur und können ihn verwirklichen.

Unser innerer Alchemist wird uns auf diesem Seelenweg begleiten. Das, was unvereinbar erscheint, findet in einer kymischen Hochzeit zu einer durchaus erfüllenden Vereinigung.

Also, tauchen wir ein in diese kommende Zeit. Wenn wir den Mut haben, unsere Empfindungen in reiner und wertfreier Weise wahrzunehmen, dann kann dies ein gutes Jahr für uns werden!

In Verbundenheit
Werner Johannes Neuner