Eine Nicht–Geldgeschichte

am 06.04.2014 durch Herzensengel auf arcadiansblog.net

Ein schwieriges Thema, nicht weil es unmöglich ist, im Gegenteil, aber es ist schwer dies zu erklären, da das heutige Bewusstsein des Menschen ganz und gar auf ein Leben mit Geld ausgerichtet ist. Es gibt derzeit viele Bewegungen die versuchen eine Welt ohne Geld ins Leben zu rufen und sie werden teils interessiert und freudig angenommen und unterstützt oder in Grund und Boden gestampft. Was braucht es überhaupt um eine Welt ohne Geld zu erschaffen?

Es braucht von uns Menschen in erster Linie nur Eines: Ein ganz neues Bewusstsein, ein ganz neues Denken, ein vollkommen neues Verständnis für das Leben, die Natur und natürlich für uns Menschen.

Gehen wir einmal ein paar Jahrtausende zurück, als Geld noch nicht erfunden war und die Menschen weltweit trotzdem ganz gut lebten. Obwohl sie keine Technik wie wir besaßen, lebten sie in ziemlicher Harmonie mit der Natur und betrieben Tauschhandel. Natürlich lebten sie einfach im Bezug auf heute und es waren keine 7 Milliarden, sie arbeiteten hart um ihr tägliches Brot auf den Tisch zu bekommen und jeder machte mit. Hier liegt ein Schlüssel für uns: jeder brachte seinen Teil in die Gemeinschaft mit ein, denn sie waren sich darüber bewusst, dass der Mensch ein soziales Wesen ist und das Leben alleine unsagbar hart sein kann. Doch dieses Bewusstsein darüber, dass alle ein Teil der Gemeinschaft sind und jeder seine Talente und Fähigkeiten mit einbrachte die es der Gruppe ermöglichten auf Erden zu leben ist eines der wichtigsten Merkmale unserer Ahnen. Genau dieses Wissen, dieses Bewusstsein haben wir in den letzten Jahrhunderten fast verloren.

Um eine Welt ohne Geld zu erschaffen brauchen wir dieses Bewusstsein wieder. Es ist gar nicht so schwierig das zu verstehen. Viele von uns haben sicher schon einmal in einer Gruppe irgendwas zusammen gemacht und das ohne Lohn. Vielleicht einen Maibaum aufgestellt oder ein Lagerfeuer entzündet, bei der Ernte mitgeholfen oder sich für eine gute Sache eingesetzt, usw.

Könnt ihr euch daran erinnern wie ihr euch dabei und nachdem es geschafft war gefühlt habt? Einfach gut und sehr zufrieden nicht wahr? Ihr wart einen Moment lang erfüllt von dem Gefühl etwas gemeinsam für alle erschaffen zu haben. Eine Art zufriedenes Glücksgefühl und ihr wart stolz auf euch selber und die Gruppe.

In diesen Momenten lebt der Mensch in dem Bewusstsein gemeinsam mit anderen etwas für alle zu schaffen. Ohne Stress und Druck, freiwillig und gerne und es bereitet ihm Freude und Spaß. Es verbindet auch mit all den anderen, man fühlt sich zusammengehörig und vertraut den anderen. Es entsteht etwas, das uns fremd geworden und dennoch so wichtig ist: Das Einheitsgefühl. In solchen Momenten leben wir nicht gegeneinander, arbeiten nicht nur für uns, denken nicht an unseren Profit und sehen im anderen keine Konkurrenz. Ganz im Gegenteil, wir fühlen uns eins mit den anderen, haben ein gemeinsames Ziel das allen zugute kommt und das verbindet sehr stark.

Unser Ego oder ein zickiger Verstand hat in diesen Augenblicken nichts zu sagen und das ist ausschlaggebend für die erfolgreiche Zusammenarbeit der Gruppe. Hier geht es einfach darum gemeinsam etwas zu erschaffen, aufzubauen oder zu verändern und das freiwillig zusammen mit der Gruppe.

Was wäre wenn wir dieses Modell nun vergrößern und auf die Menschheit übertragen?

Würdest du dir ein Leben erlauben in dem du einer Arbeit nachgehst die dir Freude macht, etwas tust was deinen Interessen entspricht und wofür du Talent hast? So ungefähr 5 Stunden lang täglich in dem Wissen dass das was du machst allen zu Gute kommt? Und alle anderen machen es genau so wie du? Ohne Lohn?

Würdest du in einer Welt leben wollen, wo ein Heim, gesunde Nahrung, saubere Technik und Energie, gute gesunde Kleidung, Studium, Heilung für Geist und Körper jeden Menschen frei zur Verfügung steht und du sowie alle Menschen dafür ein paar Stunden arbeiten? Das klappt niemals denkst du?

Es klappt nicht wenn wir weiterhin nur an unser Wohl denken und dabei dennoch einen Job ausüben, wo hauptsächlich andere davon profitieren. Wir arbeiten sowieso die ganze Zeit lang für alle anderen hier und das für Geld um damit unser Leben zu finanzieren (Wohnung, Nahrung, Kleidung, Energie, Heilung, usw.).

Sag mir also einen guten Grund warum wir das weiterhin mühsam für Geld tun sollten, wenn wir es genauso gut und auf leichte, freudige Art und Weise ohne Geld tun können in dem Wissen, dass wir es für uns und alle tun. Und dabei steht uns alles frei zur Verfügung. Wir brauchen keine Profitdenken mehr, wir müssen nicht mehr die Besten irgendwo sein, es hat keinen Sinn mehr sich abzustrampeln um die Karriereleiter nach oben zu klettern nur um immer mehr zu haben. Am Ende deines Lebens gehst du sowieso mit leeren Händen zurück wie du gekommen bist.

Was ist mit den Arbeiten die keiner gerne macht wie Müll weg bringen oder andere? Wenn wir es schaffen unser Bewusstsein zu verändern und den guten Willen aufbringen nicht mehr gegeneinander, sondern miteinander und achtsam in der Gemeinschaft unsere Talente und Fähigkeiten einzusetzen, dann werden wir auch erkennen, dass wir vieles hier gar nicht mehr benötigen. Es wird uns klar werden, dass wir nur diesen Planeten haben um zu leben und dass wir Mutter Natur achten und beschützen sollen. Dann werden wir viele Dinge abschaffen, viele Arbeiten und Firmen werden nicht mehr gebraucht werden die sowieso nur die Umwelt zerstören, Menschen ausbeuten und nicht zum Wohle des Lebens sind. Nein, wir werden nicht ins Mittelalter zurück katapultiert, wir würden uns neu ausrichten und vor allem saubere Energie benützen, neue saubere Technologien erschaffen, neue/alte und natürliche Heilmethoden anwenden und wir würden ganz neue Forschungen beginnen. Vor allem unsere Nahrung wird dann auf ganz andere Art angebaut werden ohne die Erde zu beschmutzen und uns krank zu machen. Eine neue Achtsamkeit für uns und alles was uns umgibt könnte geboren werden und damit viele, viele neue Berufe.

Der Mensch ist auf dem Weg zu einer neuen Spiritualität, einen neuem Bewusstsein und damit einen ganz anderen Leben als wir es bisher kannten. Es hat viel mit Einfachheit und Zufriedenheit (Frieden in sich) zu tun, mit erfüllt sein und jeder einzelne fühlt das in sich, die einen mehr und die anderen weniger. Die Freiheit nach der wir uns sehnen hat nichts mit materiellem Wohlstand zu tun, sondern ist die innere Freiheit in der wir das leben und ausdrücken was wir wirklich sind und das ohne Stress oder Profitdenken. Damit endet das egoistische Leben und das Wir, die Gemeinschaft tritt in den Vordergrund und wird uns dennoch alle individuelle Freiheit erlauben die wir für unser Wohlsein brauchen. Dazu braucht es nur ein neues Denken, einen guten Willen und sich öffnen für neue gemeinsame und gute Wege. Nicht mehr gegeneinander, sondern miteinander für ein gemeinsames Ziel. Es liegt in unserer Hand. Und selbst die Faulsten werden sich dann erheben und mitmachen, denn es liegt in der Natur des Menschen sich in das Leben einzubringen und etwas zu erschaffen, sich auszudrücken und sei es nur ein schönes Bild, an dem sich alle erfreuen können. Der Mensch ist ein Schöpfer und was wir erschaffen liegt immer in unseren Händen.


7 Gedanken zu “Eine Nicht–Geldgeschichte

  1. Das 1. Problem aller Probleme ist, daß uns Technologien wie freie Energie vorenthalten werden. Mit solchen heilenden Technologien hätten wir schon weit über 90% der Dinge zur Welt ohne Geld erfüllt !

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  2. So habe ich mir eine Gesellschaft schon seit meiner Kindheit vorgestellt, wo kein Geld notwendig ist und das wahre „Einer für alle und alle für einen“ praktiziert wird. 😉

    Aber das setzt wie gesagt ein Mindestlevel im Kollektivbewusstsein voraus. Wie dem auch sei… ich habe immer noch Hoffnung für die Menschheit und meine Hoffnung ist Unsterblich. ^^

    Der Artikel gefällt mir, ich werde ihn ebenfalls rebloggen (www.goldeneagle91.jimdo.com)

    Aal drem ahrk askk, jul! ❤

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  3. oh ja danke! Hoffentlich werde ich das noch erleben in meinen hoffentlich noch nächsten 40 Jahren. Dann kann ich mich auf ein schönes Altsein freuen.

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