Berliner Mahnwache für Frieden vom 21. April, Inhalte, Beiträge und mehr…. (aktualisiert)

am 22.04.2014 auf arcadiansblog.net durch Ärcadian mit weiteren Quellen.

Hier ganz aktuell eine Pressemitteilung der Veranstalter:

Pressemitteilung (unten auch abgedruckt hier im Artikel)

20140421_181031[1]Gestern am 21.04.2014 fand die 6. Montagsdemo/Mahnwache für Frieden in Berlin am Potsdamer Platz statt.

Dort traten Jürgen Elsässer, Andreas Popp, die Musikband die Bandbreite sowie Rico Albrecht sowie der Veranstalter Lars Mährholz. Alle wurden von einem Team von Menschen unterstützt, die dafür sorgen, das alles funktioniert, das sollte man nie vergessen. Ohne die Menschen „hinter der Bühne“ die freiwillig Unterstützung leisten, wäre das nicht möglich.

Nun hier die Videos, die inzwischen im Netz, auf Youtube zu finden sind.

Veröffentlicht am 21.04.2014
Teil 1 der Rede von Andreas Popp.

Veröffentlicht am 21.04.2014
Teil 2 der Rede von Andreas Popp.

Veröffentlicht am 21.04.2014
AUFRUF ZUM FRIEDLICHEN WIDERSTAND! FÜR FRIEDEN! IN EUROPA! AUF DER WELT! FÜR EINE EHRLICHE PRESSE & GEGEN DIE TÖDLICHE POLITIK DER FEDERAL RESERVE!
Mahnwache Berlin 21.04.2014 – Rede von Lars Mährholz

Weitere Videos zur Mahnwache in der Übesicht

 

Hier kann man sich bei facebook informieren oder/und mitmachen:

Facebook-.Seite der Montagsmahnwachen

Facebook-Seite der Berliner Mahnwache

Hier möchte ich euch auch nicht den offenen Brief an alle Parteien vorenthalten.

Wer ihn noch nicht kennt, sollte ihn auf jeden Fall lesen:

Offener Brief an alle Parteien

Liebe Freunde! Liebe Mitbürger! Liebe Mit-Aktivisten!

Wir, die Initiatoren der Mahnwachen für den Frieden sehen uns zur Zeit starkem Beschuss von verschiedenen Seiten ausgesetzt, weil die Mehrzahl der deutschen Medienvertreter mit unserem Konzept der Parteilosigkeit und des Schulterschlusses mit allen Teilen der Bevölkerung, unabhängig von Parteizugehörigkeit, Ethnie, Religion oder gesellschaftlicher Stellung offenbar ein starkes Einordnungsproblem hat. Wir vertreten keine bestimmte Ideologie, weshalb man uns nicht einer der bisher gültigen Kategorien zuordnen kann. Das macht uns in den Augen vieler Menschen, die sich sicherer fühlen, wenn sie in diesen Kategorien denken können, suspekt.

Nun haben wir aber nicht die Absicht, unser Ziel, den Schulterschluss mit allen friedliebenden Menschen, aufzugeben, nur um in eine bestimmte Schublade zu passen. Wir sind der festen Überzeugung, dass Frieden ein universelles Ziel aller Menschen ist, weshalb auch alle Menschen gemeinsam dafür eintreten sollten. Bisher ist dies auf unseren Mahnwachen genau so geschehen. Seht Euch die Fotos an! Seht Euch an, wie dort Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, unterschiedlicher Religionen und unterschiedlicher Gesellschaftsschichten miteinander für etwas einstehen, das ihnen allen wichtig ist!

Deshalb unsere Bitte an Euch: Werbt bitte auf Euren Seiten NICHT für unsere Mahnwachen. Tut nichts, was den Eindruck erwecken könnte, dass diese Veranstaltungen für den Frieden mit einer bestimmten politischen Richtung, einer Partei, einer Organisation oder einer Ideologie assoziiert werden.
Wenn Ihr Euch einbringen wollt, dann tut dies als Menschen, nicht als Mitglieder einer Partei. Gesellt Euch zu den anderen Menschen auf den Mahnwachen, lernt sie kennen, erfahrt etwas über ihr Leben, ihre Hoffnungen, Nöte und Träume! Solidarisiert Euch mit ihnen, damit auch sie sich mit Euch solidarisieren können. Und steht mit ihnen und uns ein für unser gemeinsames Ziel: Den Frieden! In Europa! In der Welt!

Herzliche Grüße
Die Initiatoren der Mahnwachen für den Frieden

Offener Brief der Montagsmahnwachen für den Frieden an die aktiven Antifaschisten in Deutschland. 

Liebe Aktivistinnen und Aktivisten, kein politisches Ereignis wurde in den letzten Jahren so kontrovers diskutiert, wie die Mahnwachen für den Frieden. Auch euer wachsames Auge ruht auf den momentanen Entwicklungen und das ist auch gut so!

Am 21. 04. 14 gab es in Essen die erste antifaschistische Gegenveranstaltung zu den Mahnwachen. Das war euer gutes Recht, auch wenn wir uns weitestgehend von rechts abgrenzen. Eure besonnene und friedliche Beobachtung findet unseren Respekt. Da wir aber definitiv keine Neurechten sind und sogar viele Aktivisten aus dem sogenannten „linken“ Lager in unserer Organisation haben, wollen wir uns das auch nicht einreden lassen, egal was die Presse oder diverse Einzelpersonen behaupten. Allerdings sind wir auch gerne zum Dialog mit euch oder anderen bereit, falls wir uns an der einen oder anderen Stelle missverständlich ausgedrückt haben sollten. Uns geht es vor allem um Frieden! Darum sind wir uns auch sicher, dass ihr keinerlei Grund zum Eingreifen seht, wenn ihr uns erlebt. Jetzt ist es allerdings so, dass die NPD und andere rechte Parteien verstärkt zur Teilnahme an den Mahnwachen aufrufen. Diese Entwicklung sehen wir mit Besorgnis, da auch wir keine schleichende Unterwanderung wollen. Darum wenden wir uns nun an euch! Es hat sich in Essen gezeigt, dass es durchaus möglich ist, eine offizielle Parallelveranstaltung zu machen, ohne dass (unschuldige in das Kreuzfeuer diverser politischer Lager geraten) oder ( es zu Problemen führt.) Wir glauben, dass solche Parallelveranstaltungen der richtige Weg sein könnte, um sicherstellen, dass es innerhalb der neuen Friedensbewegung keine Entwicklung nach rechts gibt. Solche friedlichen Veranstaltungen würden wir ausdrücklich begrüßen. Auch wir wollen keinen schleichenden, oder funktionalen Faschismus in der Friedensbewegung! Das ist ein Ziel, dass wir gemeinsam haben. Darum sollten wir gemeinsam darauf achten, dass wir dieses Ziel erreichen. Mit solidarischen Grüßen die Montagsmahnwachen für den Friedenj

Quelle: http://aufruf-zum-friedlichen-widerstand.de/offener-brief/index.html

Auch Marsili Cronberg hat sich hier geäußert:

Und doch gehe ich zur Montagsdemo

Ja, ich habs getan. Und ich werde es wieder tun. Ich werde wieder zu einer Montagsdemo gehen. Trotz der ganzen Anfeindungen, die man derzeit über sich ergehen lassen muss, wenn man sich erdreistet, dem Westen eine Mitschuld an der Eskalation der Situation in der Ukraine zu geben.

Gestern beim Duschen habe ich kurz überlegt, ob ich mir nun doch mal wieder die Haare schneide. So ein schicker Scheitel könnte mir stehen. Und beim Rasieren habe ich auch kurz gezuckt. Wie wärs mit einem Oberlippenbärtchen? Ich habs dann doch nicht gemacht und meine plötzliche geistige Wandlung damit verleugnet, Schtonk!

Obwohl, wenn Menschen wie Jutta Ditfurth mir nicht mit lustigen Alukappenbildchen erklärten, daß man neuerdings rechtsesoterisch ist, wenn man gegen eine Politik demonstriert, die Faschisten in Kiew protegiert, ich selbst wäre gar nicht drauf gekommen: in mir wächst gerade ein kleiner Adolf heran!

Ok. Satire aus. Bei dem Thema gelingen mir Witze sowieso nicht mehr. Im Gegenteil. Ich bekomme Angst. Ich bekomme Angst, wenn ich mitbekomme, welche Geschütze von Medien und Politik in unserem Land gerade aufgefahren werden. Und es ist die Angst vor dem Aufkommen eines neuen Faschismus. Nicht einer, der uns von unten aufrollt. Einer, der von oben über uns kommt und sehr viel Macht und Geld im Waffenarsenal hat.

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Weitere Interessante Artikel rund um dieses Thema:

Bezahlte Forentrolle: Die Tastaturkrieger der Regierung

Der Freitag: Kritik an der FED ist kein Antisemitismus

Florian Ullbrich: Fotos vom 21.04.2014 Montagsmahnwache Berlin

Lars Mährholz im Interview mit iknews.de

So ihr lieben, hier habe ich jetzt mal einiges gesammelt, natürlich auch um es euch leichter zu machen, Infos im Netz zu finden, aber auch einfach Eindrücke zu bekommen davon.   Wisst ihr, diese Sache ist eine wunderbare friedliche und großes Sache, in denen wir alle, so unterschiedlich wir sein mögen, zusammen kommen können, denn ich kann mir nicht vorstellen, das irgendeiner von euch nicht einfach Frieden will, nicht einfach in Freude leben können möchte. Das ist unser gemeinsamer Nenner, und dabei ist es egal ob wir Esos sind, Wutbürger, ganz „normal“ (ich mag dieses Wort nicht) und ob wir an Gott oder nicht an Gott glauben und egal welchem Namen wir ihm geben, oder ob wir mehrer Götter haben. Egal wie wir aussehen, was wir früher oder heute machen, solange wir zusammen stehen um Frieden anzumahnen und dabei weiterer Schritte gehen, ist alles super.

Der erste Schritt kann nur sein, wach zu werden, mal zu einer der Mahnwache im  deutschsprachigen Raum zu gehen um zu sehen, wie friedlich und nett es ist, auch um zu zeigen, dass man Frieden will, dass man keine Gewaltbereitschaft hat und auch das man nicht zulässt, dass wir alle „in die falsche Ecke“ gestellt werden, sondern das man Erkennt, das wir diese Konfrontationen auf unserem wunderbaren Planeten nicht wollen.  Wir sind Menschen und wir wollen niemandem Schaden, nur sondern dienlich sein, der Sache, dem friedlichen Miteinander.

Für diese Sache lohnt es sich einzustehen und weiterer Schritte zu gehen, jeder in seiner Art und mit seinen Ideen, aber auch wohl organisiert und miteinander verbunden, also zusammen den Weg raus aus dieser alten überholten Gesellschaft und dem undienlichen, hinderlichen System zu gehen, unter dem ALLE leiden, sogar die Politiker und die Banker. Gut vielleicht nicht wirklich alle, aber halt die 99 %. Übrigens, ich verzeihe den 1%, ich bin nicht ihr Feind und Gegner, ich will einfach nicht mehr ihr Lakaie, Diener und Gehilfe sein, ich will einfach frei sein, Souverän sein und in Frieden mit euch allen Leben.

Arcadian

Ergänzung: Pressemitteilung der Veranstalter:

PRESSEMITTEILUNG
BITTE TEILEN

Gestern Abend fand in Berlin eine weitere Mahnwache für den Frieden statt, diesmal auf dem Potsdamer Platz. Es nahmen zwischen 3.500 und 4.000 Menschen an dieser Veranstaltung teil. Und im Gegensatz zu den vorherigen Mahnwachen zeigten diesmal auch diverse deutsche Medien Interesse an den Veranstaltungen, leider aber nicht immer auch die erforderliche Objektivität.

So berichtete zum Beispiel der Tagesspiegel bereits am Montagabend kurz nach 21 Uhr in der Ausgabe, die eigentlich erst heute erscheinen sollte, über eine Friedensbewegung, die angeblich „Brauntöne“ enthielte. Festgemacht wurde diese Behauptung daran, dass offenbar auch der Berliner NPD-Vorsitzende mit einer Handvoll Anhänger zugegen war. Einen konkreten Lösungsvorschlag, wie die Organisatoren, die sich inzwischen schon mehrfach ausdrücklich von nazistischem und antisemitischen Gedankengut distanziert haben, ohne dass die Medien dies zur Kenntnis nahmen oder gar ihrer Pflicht nachkamen, darüber zu berichten, diese missliebigen Personen von einer öffentlichen Veranstaltung auf einem öffentlichen Platz hätten fernhalten können, ohne sich gleichzeitig strafbar zu machen, konnte der Tagesspiegel aber offenbar nicht anbieten.

Stattdessen wurde die Gelegenheit genutzt, einen nichtsahnenden Friedensaktivisten unter einem Vorwand um einen Platzwechsel zu bitten, um ihn dann neben einem NPD-Mitglied und drei kahlköpfigen Personen im Hintergrund ablichten zu können. Wozu? Natürlich um so weiterhin die Behauptung von rechten Tendenzen in der Friedensbewegung aufrecht erhalten zu können.
Allerdings hatte der entsprechende Reporter wohl seine Hausaufgaben nicht gemacht, sonst wäre ihm sicherlich nicht der peinliche Fehler unterlaufen, die ironische Anspielung dieses Friedensaktivisten auf die von Jutta Ditfurth kreierte Kopfbedeckung namens „Aluhut“, welche bedauerlicherweise die Erfinderin selbst nicht vor Verschwörungstheorien hatte schützen können, als „Pickelhaube“ zu missinterpretieren.

Übrigens war das Zustandekommen des im Tagesspiegel veröffentlichten Fotos offenbar kein Einzelfall. Einem ähnlichen Versuch sah sich auch Herr Lars Mährholz durch einen Reporter des RBB ausgesetzt.
Es ist also davon auszugehen, dass dieses Beispiel Schule macht, und man ggf. nicht davor zurückschreckt, auch andere Teilnehmer der Mahnwachen für den Frieden auf diese Weise aktiv zu verleumden und zu diskreditieren – ein Versuch, der umso perfider ist, da die meisten Menschen keine Ahnung haben, wer denn da mit ihnen gemeinsam aufgenommen wird.

Die Initiatoren der Mahnwachen distanzieren sich ebenso ausdrücklich von diesem Vorgehen einiger Medienvertreter und deren verzerrter und propagandistischer Berichterstattung, wie sie sich von nazistischem und antisemitischem Gedankengut distanzieren.

Außerdem möchten die Initiatoren noch auf Folgendes aufmerksam machen: Das Verteilen von Parteiwerbung oder Werbematerial während der Mahnwachen für den Frieden hat grundsätzlich zu unterbleiben. Es handelt sich bei den Veranstaltungen nicht um parteipolitische oder ideologische Werbeveranstaltungen, sondern um Mahnwachen für den Frieden, unabhängig von Ideologien, Religionen oder Ethnien. Zuwiderhandelnde werden von den Ordnern und notfalls von der Polizei des Platzes verwiesen.