Meine Gedanken zu Frieden, Freude Liebe und den Gegensätzen in unserer Gesellschaft

Hallo liebe Besucher dieser Seite,

es war ja nun etwas ruhiger auf der Seite. Das lag daran, das ich in Deutschland unterwegs war und viel Zeit an einem Ort verbrachte habe, an dem es kaum oder kein Internet gab. Nun bin ich wieder in Berlin und wieder „on“. Es war ganz schön friedlich, so ohne Internet. Die Menschen die mir begegnet sind waren ganz normale Menschen, wie du und ich, weder „spirituell“ noch „Verschwörer“, zumindest nicht das ich es wüsste :),  haben mir sehr gut getan.  Wenn man mit den Menschen redet und sie aufmerksam macht auf das, was man selbst so sieht und empfindet, dann sind sie, hier wie dort, immer der selben Grundmeinung: Frieden und Gerechtigkeit, Freude und Liebe,, das wollen alle.

Warum haben wir dann so wenig davon in dieser Welt? Fragt euch das mal. Ich kann euch keine Antwort darauf geben, die alle zufriedenstellen würde. Ich denke die Ursachen sind vielfältig und sollen an dieser Stelle nicht im Mittelpunkt stehen.  Doch ich will auf das eingehen, was mich so in letzter Zeit so bewegt hat und alles hat mit „Frieden, Gerechtigkeit, Freude und Liebe zu tun. Und ich wette bei euch ist es auch so, es geht immer um diese Dinge, entweder weil man sie hat oder meisten und öfter, weil man sie nicht hat oder glaubt nicht zu haben.

Wir treffen auf Menschen und kommunizieren mit ihnen, ja, lieben sie sogar. Anders gesagt, ich traf auf jemand den ich auf einer sehr, sehr bedeutsamen Ebene lieben gelernt habe und dies nach wie vor tue. Das war sehr schön und ich vermisse es sehr, doch es ging nicht gut, es konnte nicht auf Dauer sein. Die Ursachen sind noch nicht so richtig deutlich, aber eines war klar, es wurde viel gesagt und es war viel Selbstillusion auf beiden Seiten dabei, wir haben uns was vorgemacht. Dinge gesagt, die wir glauben, die aber möglicherweise nicht so waren oder sind. Und hier liegt ein Kernproblem unserer Gesellschaft.  Wir erkennen so schwer, wer wir sind, was wir sollen und wer uns ggf. beeinflusst. Dieser Mensch hat mich beeinflusst. Das geschieht automatisch, wenn Menschen zusammen agieren und sich unterhalten, und es geschieht nicht so oft absichtlich oder bewusst, es geschieht einfach. Doch man muss sich darüber im Klaren sein, um zu erkennen, wann man seine eigenen Gedanken lebt und wann nicht.  Und genauso funktioniert unsere Gesellschaft, wir werden von so vielen Dingen beeinflusst und wir haben nicht gelernt zu unterscheiden, ob die Meinung die wir im Kopf haben, die Einstellung und Grundhaltung, nach der wir leben, die unserer ist oder jene, die sie uns „vorsagen“.

Wenn wir also nicht merken, was wirklich aus uns kommt oder nicht merken, wer uns beeinflusst, dann merken wir vielleicht auch noch viele andere Dinge nicht. Z.B. merken wir als Gesellschaft, als einzelner Mensch und als Gruppe nicht, dass wir alle das Gleiche wollen: Frieden, Gerechtigkeit, Freude und Liebe. Wir merken es nicht oder nicht oft genug, denn wir sind damit beschäftigt miteinander zu konkurrieren, miteinander um den besten Platz zu kämpfen und das sitzt so tief, dass wir, ja auch jene, die schon bewusster sind, die schon „aufgewacht“ sind oder es glauben, nach wie vor mit diesem Thema zu tun haben. Es ist ja nicht so, als das wir sagen können: „So ab heute bin ich nicht mehr beeinflussbar, ab heute lebe ich wirklich frei und souverän und bin nicht mehr in Konkurrenz mit anderen“. Okay, sagen kann man das, aber umsetzen?  Also, wir werden im Wettbewerb gehalten und wir werden entertaint mit allerhand Zeugs was auf uns einprasselt, so dass wir schwerlich den Kopf frei kriegen. Sollen wir als Mensch (Arbeitssklave, der glaubt frei zu sein) auch gar nicht, wir sollen nur funktionieren.

Unter diesen Umständen aufzuwachen und bewusster zu werden, selbstbewusst und am besten auch noch tolerant und in der Lager Kritik zu verkraften, das ist keine leicht Aufgabe.  Wenn man z.B., von sich sagt, man sei immer ehrlich in seiner Meinung und erwarte es von anderen ebenso und dann jedoch sich nicht so verhält, dann ist dies auch eine Art Selbstbetrug,  vielleicht nicht bewusst, nicht absichtlich, und vor allem schwer erkennbar für einem selbst. Ich bin mir sicher, das dies vielen von uns, inklusive mir, so oder so ähnlich schon ergangen ist, ohne dass wir es erkennen konnten und daraus entsteht dann Konfliktpotential oder aber man geht wieder getrennte Wege. Dann sagt man, es sollte so sein und das mag sogar richtig sein, doch ich frage mich, ob wir hier nicht im kleinen Krieg führen gegen uns selbst und unserer Mitmenschen, unabhängig ob wir sie Lieben oder nicht und unabhängig wie gut man sich kennt?

Also, Selbstbewusst sein, Kritik aufnehmen oder hinnehmen zu können und wirklich den anderen zuzuhören, ihn uns seine Meinungen zumindest zu akzeptieren sind Voraussetzungen, die in unserer Gesellschaft, unter uns Menschen noch viel Handlungsbedarf haben. Man kann es uns ja nicht verübeln, nach all dem was wir so erlebt haben, nach all den bewussten und unbewussten Beeinflussungen auf der Seite des Senders und auf der Seite des Empfängers der Information.

Wir werden mit Konkurrenzkampf und Entertainment beschäftigt, man gibt uns nicht die Zeit uns mit uns und unseren Mitmenschen richtig zu beschäftigen, denn das nützt dem System nicht, so wie es jetzt ist. Es scheint fast so, dass die Menschen nur „erwachen“ wenn sie aus der Bahn geworfen werden, und dann nicht wieder sofort „gefangen werden“ Beispiel: Jemand wird arbeitslos und bevor er anfangen kann seine frei gewordene Zeit mit Selbsterkenntnis zu füllen, kommt er in den Kreislauf von Behörden, die ihm ja „helfen“ wollen und verlangen Dinge zu tun, damit er weiterhin Geld bekommt und wenn er dann mal „frei“ hat, dann müllt er sich mit TV zu, auch weil es bequem und einfach ist.

Doch wenn er nicht gefangen wird, sondern wirklich Zeit hat oder sich Zeit nimmt, dann kann er erwachen und auch daran kann er zerbrechen, man muss ja nur mal bewusst in diese Welt hinausblicken, zu sehen was so abgeht und auch hier gibt es eine Art Maschinerie, neben der Mainstreampresse ist da die freie Internetpresse, die freie unabhängige Presse, doch wie frei sind sie? Wir frei ist mein Blog?  Lernt der Erwachte nun wirklich was dazu oder konsumiert er nur wieder Meinungen, die er mehr oder weniger ungefragt übernimmt? Ich schreibe ja gerne in meine Texte, dass man nichts einfach glauben soll, sondern immer selbst suchen und nachdenken usw. soll.  Doch kann der Erwachte das überhaupt, hat er es denn gelernt? Hier ist ein großes Problem. Er muss es unter Umständen erst lernen.

Also, bevor ich abdrifte, es geht hier um das Thema Frieden, Freude, Liebe und natürlich Gerechtigkeit. Doch die ergibt sich eigentlich von selbst, wenn die Menschen in Frieden, Freude und Liebe leben.  Das wollen wir alle, die oben angesprochenen Dinge machen es uns aber nicht leicht.  Jeder will diese Eigenschaften, doch was tut er dafür. Klar für Freude kann man schnell was finden, das kriegt das Fernsehen schon hin, oder das Kino, oder Musik oder sich mit Freunden treffen, feiern, Tanzen gehen, doch diese Freude, die gut ist und sein darf ist nicht jene Freude die ich wirklich meine, ich meine diese tiefe wahrhaftige Lebensfreude, die man gar nicht wirklich beschreiben kann, entweder ihr könnt das hier jetzt nachfühlen oder nicht oder nur ein wenig….  Liebe, ja, auch die kann man Empfinden oder ein Gefühl haben, das man für Liebe hält, hier verhält es sich ähnlich wie mit der Freude, diese tiefgründige Gefühl der wahren bedingungslosen Liebe ist schwer zu fühlen, zu erkennen. Ich kenne sie, ich kann sie empfinden, aber nicht permanent…. Ja, bleibt noch der Frieden.

Und auf den Frieden will ich näher eingehen.  Was ist Frieden überhaupt?

Frieden laut Wikipedia:

Frieden (älterer NominativFriede) ist allgemein definiert als ein heilsamer Zustand der Stille oder Ruhe, als die Abwesenheit von Störung oder Beunruhigung und besonders von Krieg. Frieden ist das Ergebnis der Tugend der „Friedfertigkeit“ und damit verbundener Friedensbemühungen.

Frieden ist im heutigen Sprachgebrauch der allgemeine Zustand zwischen Menschen, sozialen Gruppen oder Staaten, in dem bestehende Konflikte in rechtlich festgelegten Normen ohne Gewalt ausgetragen werden. Der Begriff bezeichnet einen Zustand in der Beziehung zwischen Völkern und Staaten, der den Krieg zur Durchsetzung von Politik ausschließt.

In der Sprache deutschsprachiger Juristen ist von Frieden auch im Zusammenhang mit innenpolitischen Auseinandersetzungen (Straftatbestand des Landfriedensbruchs), mit dem Arbeitsleben (Störung des Betriebsfriedens als Kategorie des Betriebsverfassungsgesetzes) und mit dem Schutz des Privateigentums (Straftatbestand des Hausfriedensbruchs) die Rede. Zur Kennzeichnung von Grundstücken, die gegen Hausfriedensbrüche geschützt werden sollen, werden diese oft eingefriedet.

In der Sprache der Psychologie und der Theologie gibt es den Begriff Seelenfrieden (vgl. den englischen Begriff „peace of mind“ oder „inner peace“[1]); diesen sollen Lebende anstreben und Verstorbene auf dem Friedhof bzw. im Jenseits finden.

Also, ich picke mal raus: Frieden ist eine gewaltfreie Weise miteinander zu agieren.  Bleiben wir mal dabei. Frieden ungleich Gewalt. Nu da müssen wir aber dann doch noch die Definition für Gewalt anschauen:

Unter den Begriff Gewalt (von althochdeutsch waltan – stark sein, beherrschen) fallen Handlungen, Vorgänge und Szenarien, in denen bzw. durch die auf MenschenTiere oder Gegenstände beeinflussend, verändernd und/oder schädigend eingewirkt wird. Gemeint ist das Vermögen zur Durchführung einer Handlung, die den inneren bzw. wesentlichen Kern einer Angelegenheit oder Struktur (be)trifft.

Der Begriff der Gewalt und die Bewertung von Gewalt ändern sich im historischen und sozialen Kontext. Auch wird er je nach Zusammenhang (etwa SoziologieRechtswissenschaftPolitikwissenschaft u. a.) in unterschiedlicher Weise definiert und differenziert. Im soziologischen Sinn ist Gewalt eine Quelle der Macht. Im engeren Sinn wird darunter häufig eine illegitime Ausübung von Zwang verstanden. Im Sinne der Rechtsphilosophie ist Gewalt gleichbedeutend mit Macht (englisch power, lateinisch potentia) oder Herrschaft(lateinisch potestas). Zivilrecht und Strafrecht basieren auf dem allgemeinen Gewaltverbot (siehe hierzu auch Gewaltmonopol des Staates).

„Gewalt“ im Sinne von Walten findet sich wieder in Begriffen wie Staatsgewalt oder Verwaltung. Inhaltliche Anwendung findet der Begriff bei den wissenschaftlichen Disziplinen StaatstheorieSoziologie und Rechtsphilosophie. Die Definition des Begriffs variiert stark in Abhängigkeit von dem jeweiligen Erkenntnisinteresse.

Eine ursprünglich positive Begrifflichkeit ist bei „gewaltige Wirkung“ oder „gewaltige Leistung“ erkennbar, wenn eine über das übliche Maß hinausgehende Leistung anerkennend beschrieben werden soll.

In Begriffen wie Gewaltmonopol des Staates oder Gewaltenteilung wird der Terminus Gewalt neutral verwendet.

Die im heutigen Sprachgebrauch verbreitete negative Belegung ist in Begriffen wie GewalttatGewaltverbrechenGewaltverherrlichungVergewaltigung wie auch im Distanz schaffenden Begriff Gewaltlosigkeit enthalten.

Ein engerer Gewaltbegriff, auch als „materielle Gewalt“ bezeichnet, beschränkt sich auf die zielgerichtete physische Schädigung einer Person. Der weiter gefasste Gewaltbegriff bezeichnet zusätzlich die psychische Gewalt (etwa in Form von Deprivation, emotionaler Vernachlässigung, „Weißer Folter“, verbaler GewaltEmotionaler Gewalt) und in seinem weitesten Sinne die „strukturelle Gewalt“. Zudem fällt Vandalismus unter diesen Gewaltbegriff, wenngleich sich die Einwirkung nicht direkt gegen Personen richtet.

Nun weder für Gewalt noch für Frieden muss die Definition von Wikipedia wirklich stimmen, aber so grundsätzlich finde ich die Definitionen stimmig.

Gewalt ist also viel komplexer als Frieden. Halten wir doch einfach mal fest, das Gewalt, die Ausübung von Macht ist, dies kann sich vielfältig äußern, doch ich will hier ja auf das hinaus, was den Frieden verhindert, hier ist Gewalt nur ein Begriff, der freilich mit Macht zusammenhängt. Und nu ja, wer die Macht und die Gewalt hat, der kann dann, sage ich jetzt einfach mal, bestimmen ob Krieg ist oder nicht und wenn ja wo und wie……

Krieg herrscht auf dem ganzen Planeten, nicht überall, aber an vielen Stellen und man nennt ihn oft nicht so, aber er ist Gewalt, immer. Ich liste mal auf: Glaubenskrieg, Wirtschaftskrieg und Informationskrieg fallen mir hier als erstes ein, die heutzutage auflaufen, ohne das wir sie als Krieg bezeichnen und bei Glaubenskrieg meine ich nicht ausschließlich Religionen, auch Wissenschaft ist Glaube… Tja, und alle diese Kriege können auch so geführt werden, dass sie zu „echten“ Kriegen werden. Wirtschaftskrieg ist auch nach meiner Ansicht, wenn man unter erfundenen Gründen in ein Land einfällt um seine Ressourcen zu erbeuten. Hach und das passierte schon so oft und so lange.

So, wenn ihr hier angekommen seid und immer noch „hier“ seid, dann kommen wir nun langsam zum Kern der Sache, zu uns.. Denn wenn wir wissen was Gewalt ist, was Krieg ist, was Frieden ist, warum fangen wir dann nicht endlich damit an, etwas zu tun um den Frieden zu stärken und zu bewahren, wo er noch ist, etwas zu tun um ihn zu fördern um den Krieg, egal welcher Art zu schwächen, zu verhindern?

Neben dem Besuch einer Mahnwache oder einer Demonstration für den Frieden, gehört noch viel mehr dazu. Zu aller erst sollte man sich bilden, sich ein Bild machen, oder besser mehrere Bilder, also an vielen Stellen nachforschen, aber bitte nicht dabei stehen bleiben, sondern weiter schreiten, mit den Menschen über den Frieden und die Zusammenhänge reden oder einfach Fragen stellen. Und im eigenen Bereich was tun, z.B. und das ist sehr wichtig, nicht mehr jene unterstützen, die vom Krieg und Kampf nutzen haben. Die sogenannte Rüstungsindustrie, hm, ja, nun wir als Menschen kaufen ja ehr keine Panzer und Waffen, doch wir kaufen anderer Produkte dieser Unternehmen, die da wären: Daimler, Motorola oder auch Samsung (Hersteller von Rüstungsgütern lauf Wikipedia) Zumindest  sollten wir nicht ständig etwas Neues kaufen, nicht ständig das neuste Samsung Smartphone usw. Ich habe selbst ein Samsung und wusste nicht, das die da auch tätig sind, aber sei´s drum, man muss jetzt nicht das wegwerfen was man hat, sondern es nutzen solange es geht und dann sich Gedanken manchen, ob man noch ein Smartphone haben will oder nicht, es gibt auch hier Alternativen. Generell ist der Verzicht auf unnötige Güter, auf einen schnellen Nachkauf des neusten Produktes, wenn das bisherige noch geht eine Verschwendung und unnötig, genauso wie der Verzicht auf EC- und Kreditkarten oder kein Geld zu investieren in und bei Banken. Also, das ist doch schon mal was, oder?  Was könnte man noch tun um den Frieden zu unterstützen? Oder jenen die Macht wegzunehmen, die Gewalt in ihrem Sinne nutzen um Profit und mehr Macht zu erhalten? Und bitte, ich möchte nur friedliche Infos und Vorschläge.  Gewalt kann auch in Textform geschehen, das toleriere ich nicht. Alles was in Richtung Gewaltanwendung oder Beleidigung geschrieben wird, wird gelöscht… aber das wisst ihr ja 🙂

Hab euch alle Lieb

Arcadian

 


4 Gedanken zu “Meine Gedanken zu Frieden, Freude Liebe und den Gegensätzen in unserer Gesellschaft

  1. Frieden hält Möglichkeiten, welche ohne ihn unmöglich sind. Frieden bezeichnet sich nicht, sondern Frieden hält Qualitäten der Lebensführung in Richtungen, welche bisher für das menschliche Dasein unerreicht sind. Somit wird klar, dass erst unser eigener Frieden gefunden werden muss. Ein Frieden hinsichtlich unserer Tugendwürde im Sinne einer nachhaltigen Wirgemeinschaft ohne den Anspruch auf eine abschließende Beurteilung von einzelnen Friedensaspekten.

    Will eine Gemeinschaft friedvoll zusammenleben, dann wird sich dabei alles nur um eines drehen. Wie kann ich einem aufgelaufenen Wutberg entgegentreten, damit auch jeder einzelne Punkt innerhalb dieser Gemeinschaft zur Ruhe kommt. Tugenden sind also vergleichbar mit Absprachen, die sich durch Kultivierung von gemeinschaftlichen Begebenheiten nährend ergeben können.

    In unsere Gesellschaft hat sich z. B. ein Kindesliedgut eingeprägt.

    „Fuchs du hast die Gans gestohlen, gib sie wieder her, sonst wird dich der Jäger holen mit dem Schießgewehr.“ Für friedfertige Menschen sicherlich keine Option hinsichtlich einer auf Frieden ausgerichteten Gesellschaft.

    „Backe backe Kuchen“ ist für Artenschutzfreunde auch ein schönes Beispiel, welches zeigt, dass sich hier tiefe Bewußtseinsprozesse nachhaltig verändern sollten. Ein Artenfreund sieht für sich nicht die Notwendigkeit eines Eies, der Milch einer Kuh- oder Ziegenmutter, bzw. des Schmalzes unserer Schweineminderseinseinheit.

    Diese wenigen Beispiele zeigen bereits prägnant, wie tief abgespalten unser Sein von einem wirklichen friedvollen Artenmiteinanders ist und sich noch von unglaublich trennenden Lebensweisen entweben muss. In meinen Garten lasse ich niemanden freiwillig hinein, der sich nicht allen darin befindlichen Arten im vollen Umfang würdevoll und tugendhaft zu benehmen weiß. Einem Kind ist ein reiner Umgang mit der Natur heute stets versperrt, da wir eine Schwingung hinsichtlich einer kriegsführenden Natur vorgewebt einbringen.

    Wir können also immer nur bei uns selbst beginnen. Wo störe ich durch meine Ansichten, Handlungen und „Ideale“ andere Artgenossen? Wie kann ich dazu beitragen, dass sich Störfelder in meinem persönlichen Umfeld nachhaltig auflösen? Von so einem entstörten Lebensumfeld kann sich eine Schwingung auf andere Naturbereiche auswirken. Diese bisher für uns ohne Sichtbarkeit vorliegenden Lebenskreislaufsteilnehmer, haben hinsichtlich der Naturreiche einen erheblichen Wissensvorsprung.

    Wer weiß schon genau, warum sich ein Garten manchmal sehr manigfaltig darstellt und manch ein Garten nur noch 2-3 Arten zulässt. Wieso ist der Mensch von diesem Wissen abgeschnitten?

    Frieden hat etwas damit zu tun, dass wir uns Schritt für Schritt darin ausrichten, dass wir unser eigenes Sein befrieden und anderen damit die Möglichkeit geben, sich an ihren eigenen Frieden zu erinnern. Dazu ein Beispiel:

    Wohnen zwei Menschen in einem Heim zusammen, dann sollte dort jeden Tag versucht werden, dass sich hier ein immer friedvolleres Miteinander einstellt. Jede Minute sollte an freier Zeit dazu verwendet werden, dass in diesem Heim alles noch friedlicher wird. Dabei sind alle Ablenkungsmechanismen wie auch Facebook keine Befriedungs- sondern Betäubungssysteme.

    Im Grunde ist Facebook künstliches Leben für Menschen, mit immer ersetzenderer Wirkung für ein sichtbares, lohnenswertes, gemeinschaftliches, empfindendes, gütevolles, gluterfülltes Leben.

    Hier ist die Seele abgemeldet und das Egosystem führt eine Form freudlosem Eigenlebens. Langsam ist einem dabei egal, ob man lebt oder ob man tot ist. Selbstmordweg der modernen Art und Weise.

    Also effiktiver als rauchen, kiffen, saufen, spritzen, glutamitieren, medialisieren zusammen. Tod ohne es zu merken bis die Seele sich ausklingt, weil das Zombietum bereits Siechtum erreicht hat.

    Auch wenn ich mich an dieser Stelle wiederhole, habe ich dies gewählt, damit von mir ein Bewußtsein ausgeht, dass sich mittels dieser Werkzeuge unmanipuliert hervorgebracht zeigt.

    Mit diesen Worten wünsche ich einen wundervollen, erlebnisreichen Tag mit Euch als Mensch, auf dem Weg zu einer bisher unerreichten friedvollen Menschlichkeit. Einer Menschlichkeit die es bisher aufgrund der Systemvoraussetzung nicht geben konnte. Sich jetzt aber im vollen Umfang ausgiebig, nachhaltig und störungsfrei kultivieren lässt.

    Wir sind Eins im werden und dabei Gott im Artenwürdezeitalter

    Alle Liebe für diese Ausrichtung.

    Bejkh und andere Gesellen, der auf Artenwürde ausgerichteten Gemeinschaft, grüßen Euch von Ihrem Herzensplatze.

    Wir bedanken uns bei Arcadian für seine Gedanken zu Freude, Freiheit und einer Liebe die sich dadurch tiefgreifend kultivieren und leben lässt.

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  2. Schöne Gedanken zu dem Thema wie schwierig es ist aufzuwachen und wach zu bleiben – wo mit wir mitten im Thema Bewusstsein, i.S. von „ich bin mir meiner selbst bewusst“ wären. Nun, da wir darüber nachgedacht haben, was Frieden ist, was Gewalt ist und wir uns nun mal selbst darüber nachdenken könnten, wo wir überall „Krieg oder Frieden“ unterstützen, möchte ich noch einen Punkt betonen, den Du am Ende noch kurz erwähnst …

    Du sagst: „Gewalt kann auch in Textform geschehen“ und ich meine, DAS ist ein ÜBERAUS WICHTIGER Punkt!!!

    Oh ja, ja, das ist so verdammt wahr – und nicht nur das! Gewalt kann auch in Gedanken geschehen, Gewalt kann auch in der Sprache geschehen, in Worten und dann irgendwann breitet sie sich aus bis auf die diversen „Kriege“ (und Kämpfe) die wir überall auf der Erde sehen, auch wenn wir sie nicht immer ehrlich genug beim Namen nennen und als da bezeichnen, was sie sind. Leider …

    Nun, Gewalt beginnt in den EIGENEN Gedanken und setzt sich in der Sprache fort, die wir benutzen und den Worten die wir schreiben … und bestimmt viele richtem diese sogar gegen sich selbst (wohlmöglich sich OHNE dessen bewusst zu sein), denn dafür müsste man ja erstmal diese feinen Unterscheidungen treffen können, was sehr schwer ist in einer Welt, wo Dinge schnell mal gesagt werden, ohne sich über den Sinn und Nutzen von Sprache und Wörtern Gedanken zu machen … ja, auch Gedanken, auch Wörter können Gewalt sein, können Waffen sein!

    Das ist ein großes Thema und ein sicher mal ein Text für sich … ich möchte daher an dieser Stelle nur noch mit den Worten abschließen:

    Lasst uns schon damit Anfangen die Gewalt (Negativität) in den EIGENEN Gedanken und in der eigenen Sprache bewusst wahrzunehmen und durch friedliche (positive) Gedanken und Worte zu ersetzen …

    DAS ist der Ort wo jeder anfangen sollte – BEI SICH SELBST, in seinen Gedanken, in seinen Worten, die er tagtäglich sagt … kein Gedanken, kein Wort ist unbedeutend, wenn unser großes Ziel am Ende Frieden (und Liebe/Positivität) für alle sein soll …

    Da müssen wir IN UNS SELBST anfangen, den FRIEDEN und die LIEBE IN UNS SELBST schaffen, dann wird es uns auch keinerlei Schwierigkeiten bereiten dies „im Außen“ umzusetzen, egal welche Herausforderungen uns „die Welt“ und unser aktuelles Leben stellt.

    Ich wünsche DIES allen Menschen, dass sie diesen Frieden in sich selbst und die Liebe in sich selbst entdecken, die mit den eigenen Gedanken beginnt …

    Zitat:

    Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.

    Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.

    Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.

    Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.

    Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal!

    (aus dem Talmund)

    Was lernen wir daraus! Es fängt tatsächlich mit den EIGENEN GEDANKEN an!
    UND: Der Schlüssel ist ACHTSAMKEIT!

    In diesem Sinne,
    seid achtsam mit euch selbst!

    LG
    Yanneck

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