What is Love – Was ist Liebe? (Teil 1)

am 20.05.2014 von „Einer“ als Gastbeitrag auf Arcadian´s Blog 

Ok, ich hätte mir natürlich ein einfacheres Thema aussuchen können um darüber zu schreiben, aber warum nicht gleich „in die Vollen gehen“ – gibt es ein wichtigeres und elementareres Thema? Ich denke nicht – Zeit also ein paar Worte dazu zu verlieren, wer sie findet darf sie behalten! J

What is Love – Was ist Liebe?

Vielleicht die zentralste Frage des Lebens, schon tausendfach gestellt und tausendfach beantwortet und dennoch immer wieder interessant und vor allem eigentlich immer aktuell.

Um es gleich vorweg zu nehmen – für die Ungeduldigen (bin ich auch öfter mal) – was Liebe eigentlich ist … und komplizierter muss man es wirklich nicht machen, vergesst also seitenlange Texte und Bücher … es ist vor allem Folgendes:

BLEIB BEI DIR!

SEI IM HIER UND JETZT!

Und unter strikter und unnachgiebiger und ehrlicher Anwendung dieser Prinzipien (keine Ausreden!), frage Dich selbst:

WER BIN ICH?

WARUM BIN ICH HIER?

Der eine oder andere mag sich nun fragen: „Ist das wirklich so? Was bedeuten diese Aussagen, was hat das / oder hat das (wirklich) was mit Liebe zu tun, und wie kommt der Typ überhaupt darauf so was zu sagen?!“

Nun ja ihr Lieben, eines muss ich euch an dieser Stelle ehrlicherweise sagen, nämlich, dass ich es euch nicht zu eurer Zufriedenheit beantworten kann, denn ich bin sicher – DAS kannst nur DU SELBST! … Ich kann nichts weiter tun als zu versuchen in Worte zu fassen, und euch/Dich dazu einladen selbst zu versuchen nachzuvollziehen, was ich mit diesen kurzen prägnanten Aussagen meine und warum es so logisch und so simpel wie es nur sein kann, zu sein scheint. Wirklich BEANTWORTEN im Sinne von sich dessen bewusst werden, es erkennen, das kann nur jeder selbst.

Also fange ich mal an …

Bestimmt denkt jeder beim Thema „Liebe“ sofort an jedwede Art von Romanzen, Nettigkeiten und lieben Worten, aber natürlich gerne auch an den Austausch von Zärtlichkeiten, liebevollen Begegnungen, Berührungen bis hin zu Begierde, Ekstase, körperlicher Liebe! Und ja, natürlich kann das eine Form von Liebe sein … doch ist es eben „nur“ sozusagen eine Art und Weise, wie sich die Liebe IM AUßEN (!!!) ausdrücken kann … VORHER sind doch ganz viele verschiedene, oft sehr komplexe und kaum noch nachvollziehbare Dinge IM INNEN(!!!) abgelaufen, die zu dieser möglicherweise LIEBEVOLLEN HANDLUNG geführt haben. Um also wirklich Liebe verstehen, Liebe sein zu können, müssen wir uns wohl fragen und immer wieder versuchen wollen zu verstehen, welches „PRINZIP IM INNEN“ denn diese wunderbaren Ereignisse im Außen hervorruft nach der sich doch so viele – wenn nicht alle – Menschen so sehr sehnen – wäre es zu viel aufgetragen, wenn ich sogar sage „die ganze Menschheit“? Vielleicht, vielleicht nicht …

Die Liebe – ein Prinzip im Innen

Nun, also um es noch mal klar zu machen – denn dieser kleine aber feine Unterschied, aus dessen Blickwinkel wir nun „die Liebe“ betrachten wollen, verändert einfach alles (!!!) – es geht wirklich darum den durchaus lebenslangen Versuch zu starten, verstehen zu wollen und erkennen zu wollen, was „diese Liebe“ denn aus dem „Innen“ heraus antreibt? Denn natürlich ist es sehr schön, die Liebe „im Außen“ zu beobachten, zu genießen … doch mal ganz ehrlich, um mal einen Vergleich zu benutzen:

Strom kommt aus der Steckdose … soweit so gut – und ja, es ist gut, dass es ihn gibt, denn wir können viele nützliche Dinge damit anstellen … doch sollten wir uns nicht auch Gedanken machen, wo dieser Strom, diese Energie herkommt?

Nun, ihr ahnt vielleicht worauf ich hinaus will – es nutzt ja alles nicht, wenn wir „im Außen“ liebevolle Handlungen sehen, oder vielleicht selbst ausführen, aber es im Innen gar nicht sozusagen „die Energie der Liebe“ ist, die uns antreibt! Versteht ihr was ich meine? DAS IST EIN GANZ WESENTLICHER UNTERSCHIED!! Damit meine ich aber nicht, dass es darum geht liebevolle Handlungen die „im Außen“ geschehen zu hinterfragen oder zu interpretieren: NEIN!!! Denn dann bliebe ich nicht bei mir (s. oben)!

Das steht mir nicht zu „im Außen“ zu interpretieren, denn dafür bin ich nicht Experte (siehe am Ende des Textes)  und es ist „der Sache“ auch nicht dienlich – denn weckt lediglich möglicherweise vollkommen unberechtigt und unnötig negative Emotionen des Misstrauens und/oder der Angst in mir selbst! Das aber ist nicht, was wir benötigen … was uns weiter hilft ist VERTRAUEN, und zwar im ersten Schritt UNS SELBST gegenüber … „das Außen“ kann immer nur sozusagen zweitrangig sein, denn im Befolgen meiner eigenen inneren „Leitschnur“ ergibt sich das positive Ergebnis „im Außen“ sowieso von ganz allein – ohne mein angestrengtes Nachdenken und Zutun.

Es geht also bei der Frage „Was ist Liebe?“ einzig und allein darum SICH SELBST zu hinterfragen und NIEMANDEN SONST! Hinterfragt auch niemand anderen, denn es hätte auch wenig Sinn sofern man „den Anderen“ nicht wirklich verstanden hat und nicht wirklich weiß „was“ Liebe ist! Macht zu eurem Grundsatz:

Man kann (und soll) Andere nicht ändern, sondern nur SICH SELBST!

UND: Hört auf über Andere zu urteilen! Aber nehmt auch nicht unreflektiert die Urteile Anderer an! Hinterfragt stattdessen euch selbst, eure eigenen Motive und woher sie kommen und was DAS für Euch für einen Sinn macht! DAS BRINGT EUCH WEITER und nichts sonst! Also um es noch mal Klarer zu machen, warum diese Unterscheidung der Frage nach der Energie die uns antreibt so wichtig ist:

… im Falle des elektrischen Stroms aus der Steckdose ist es ein Unterscheid, der, trotz guter und wohlgemeinter Motive, unseren Planeten untergehen lässt (verblüffend, nicht wahr?) …

… im Falle „der Liebe“ ist es ein Unterschied, zwischen Selbsttäuschung (man könnte es auch Illusion nennen) und Fremdsteuerung durch Verhaltens- und Glaubensmuster, die mir vorgebetet wurden, die ich nie ausreichend kritisch und unabhängig für mich selbst (und niemanden sonst) hinterfragt habe und Selbstbewusstsein im Sinne von „sich selbst bewusst sein“ (ein „ominöses“ Wort auf das ich später noch genauer eingehen will – ein wahrhaftiger Dreh- und Angelpunkt!) … ich werde darauf in den noch folgenden Teilen dieser Reihe näher eingehen.

DIESER gerade angesprochene PUNKT HIER, ist EXTREM WICHTIG!!!

(Luft holen)

Uff! Ja, ich weiß, das ist ein ganz schöner Hammer – und keine Reaktion liegt da näher als die, sich einfach weg zu ducken und diesen Hammer „vorbeifliegen“ zu lassen … UND DENNOCH, so unangenehm es sein mag, tue ich mir wohl selbst einen wirklichen großen Gefallen, wenn ich nicht nur beginne zu fragen „was tue ich da eigentlich wirklich?“ sondern auch zu fragen, woher kommt das eigentlich, also „wer bin ich eigentlich wirklich?“ … denn eines ist ja mal klar, wenn ich mir diese Frage NICHT stelle, dann beraube ich mich selbst der Gelegenheit, beraube mich selbst der Chance zu erkennen, WAS diese MOTIVE die meine Handlungen antreiben in mir selbst eigentlich sind, und ob sie wirklich so „liebevoll“ sind, wie ich es immer geglaubt habe? Mehr noch „Woher kommen diese Dinge, die mich da antreiben eigentlich? Sind die wirklich von mir? Will ich das wirklich? Was will ich eigentlich wirklich? Wer bin ich im Innern eigentlich wirklich? Und: Was hindert mich daran das zu sein, was ICH BIN?!“ … ihr würdet erstaunt sein, vielleicht erschrocken, was da auf einmal alles von euch abfallen könnte, aber egal! Man könnte zunächst versucht sein zu glauben, wir seien „gar nicht so viel“ … doch das stimmt nicht (!!) – dieses Gefühl entsteht nur, weil wir bisher nicht genug WIR SELBST waren! Es geht sozusagen um „Du selbst sein oder nicht sein!“ – das ist hier die Frage!

Nun, das ist also nicht ganz leicht, ganz im Gegenteil, es ist sehr anstrengend – oder sagen wir besser mal herausfordernd – und ich kann jeden verstehen der sagt „Genug ist genug – bis hierhin und nicht weiter!“ oder „Wieso? Ist doch alles in Ordnung!“ J und wie oft erwische ich mich auch selbst dabei, dass ich es bequemer finde meine Handlungen nicht zu hinterfragen. Und dazu will ich sagen und hervorheben, das ist auch ok so, denn es hilft auch nichts, mich selbst in irgendeine Form zwingen zu wollen, die meinem „jetzigen Sein“ nicht entspricht … dann ist eben jetzt nicht der „richtige Zeitpunkt“ sich diese Fragen in der Tiefe zu stellen und es gibt noch andere „Energieverbraucher“ und „Energiefresser“ in meinem Leben, die ich zuerst mal abstellen muss, um mir die Frage über mich selbst und meine Motive stellen zu können.

Fakt bleibt jedenfalls, wenn ich mir die Frage in der Tiefe / an der Wurzel NICHT stelle, bleibe ich in einer Illusion gefangen und kann in meiner Entwicklung nicht weiter aufsteigen!

Aber wir alle sollten uns dennoch an dieser Stelle auch UNBEDINGT bewusst sein, dass es eben auch Dinge fernab des Nachdenkens über sich selbst im Leben gibt, die unsere Aufmerksamkeit und unseren Einsatz fordern – ganz grundlegende Dinge im Leben, wie essen, schlafen, das Leben genießen, ungezwungen Freude haben, all die Bedürfnisse eben die ein jeder hat. Das gehört zum Leben dazu! Instinktiv werden sie sich schon in „der richtigen Reihenfolge“ melden, da kann man sich ganz auf sein Gefühl verlassen! Also bloß kein Druck, kein Zwang sich selbst gegenüber! Keine Panik, immer mit der Ruhe!

Kurzum: ALLES ZU SEINER ZEIT! BLEIBE GELASSEN! (wichtig, das nicht zu vergessen) J

… eben quasi „Schritt für Schritt“ – in der Bewegung / der Veränderung bleibend, aber jeder in seinem Tempo! So viel Individualität darf sein. J

Wichtig an dieser Stelle aber bleibt die Erkenntnis, dass wir uns der Frage „WAS IST LIEBE?“ nur nähern können, wenn wir sie an der Wurzel packen, und dies bedeutet nun mal, dass uns keine Wahl bleibt als uns auf den herausfordernden Weg NACH INNEN zu uns selbst zu begeben. Anstatt also nach den Dingen im Außen zu suchen, die vielleicht Liebe sein könnten – ehrliche und liebevolle Motive vorausgesetzt – sich klar zu machen, dass vorher etwas IM INNEN passiert sein muss, was dies möglich machte … und da die Frage(n) zu stellen: „War es Selbsttäuschung? War es Illusion? Glaube ich an etwas, oder weiß ich es schon? Und wenn ich es „nur“ glaube, woher kommt dieser Glaube eigentlich? Und: Stehe ich wirklich dahinter?“ kurzum: es geht um die 4 Fragen am Anfang dieses Textes… und da niemand sich so gut kennt wie ein jeder sich selbst, kann sich diese Frage auch nur JEDER SELBST stellen. Jeder andere Versuch kann niemals zum Erfolg führen, nein, da haben wir mal etwas, was wirklich nur DU selbst machen kannst – niemand sonst -, getreu dem Motto:

WERDE DU DER EXPERTE FÜR DICH SELBST!

Niemand kann das für Dich tun, tue es selbst – übernehme Verantwortungfür Dich selbst und nimm damit Dein Leben in Deine Hände – das ist schon ein erster Schritt in Richtung vielzitierter Selbstliebe, doch darüber nachzudenken lohnt nicht, denn diese wird sich später ganz von allein einstellen, wenn Du wirklich ganz gelassen und zwanglos bei Dir bleibst und durchhältst! J

Soviel zur „Liebe – ein Prinzip im Innen“ und zumindest den ersten 2 Fragen und weshalb diese von Bedeutung für die Frage nach der Liebe und „What ist Love?“ sind:

WER BIN ICH?

WARUM BIN ICH HIER?

Beim nächsten Mal möchte ich gerne noch etwas näher darauf eingehen (und Beispiele zeigen) WARUM es so wichtig ist „bei sich“ zu bleiben und in der Gegenwart zu bleiben und nicht in Vergangenheit oder Zukunft abzuschweifen, warum es so wichtig ist auch da ganz sauber zu trennen und ehrlich zu sich selbst zu sein, und den Zusammenhang – auch der Fragen „Wer bin ich?“ und „Warum bin ich hier?“ zur Liebe noch mal deutlicher zu machen.

Es gibt einige „Werkzeuge“ die uns dabei helfen hier „auf der Spur“ zu bleiben, jeder wird wissen was ich meine und es ist wichtig, dass jeder sie kennt! All das zusammengefasst bringt uns der Liebe und Ehrlichkeit (Wahrheit) – vor allem zu uns selbst – ein gehöriges Stück näher und damit, ohne Frage, auch der Vision von einer friedlichen und liebevollen Menschheit auf dem Planeten Erde.

Ich danke Euch für Eure Aufmerksamkeit!

Einer


7 Gedanken zu “What is Love – Was ist Liebe? (Teil 1)

  1. @“Einer“: vielen lieben Dank für diesen Artikel! mir hängen die salbungsvollen Texte über die Liebe allmählich ziemlich zum Hals heraus.. endlich sind das jetzt mal Worte in meiner Sprache, aus meiner Realität! :))) … es ist prima, dass mich wieder jemand daran erinnert hat, dass es eigentlich ganz EINFACH ist!.. ich muss es nur TUN….. o_=

    @Leanie: verstehe dich sehr gut… eine meiner Standardantworten ist seit langem: KEINE AHNUNG, wie es weitergehen soll (und ich hab noch drei Söhne zu versorgen, zwei davon sind sind grad in die Schule gekommen…puuuh)… und anschließend sage ich oft: ich brauche auf dem Rummelplatz nicht bezahlen fürs ACHTERBAHN-Fahren.. ich hab mein Leben und meine ÄNGSTE…. wuaaah!!

    @Arcadian: ja, ich sage auch oft: ich LIEBE das INTERNET… und mein neues iPhone.. absolut irre, was das kleine Ding alles kann…das ist ein kleiner COMPUTER! im Hosentaschenformat!… solche Blogs und Seiten und Texte würden mich ja sonst gar nicht erreichen… Danke dir für deinen Blog! :))

    und jetzt bin ich ganz mutig und zeige euch: DAS ist ein Teil MEINER Liebe:
    http://www.joyclub.de/my/2217126.eleanak.html

    @Arcadian: du darfst den Link auch gerne löschen… ich bin mir bewußt, dass es für einige vllt etwas gewöhnungsbedürftig ist ;)) …

    Kuss…. Ela

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  2. Danke für diesen wunderbaren Beitrag. Hätte ich Deine Erlaubnis, diese Zeilen in meinem dritten Band der Emotionalenergetik-Trilogie „Unchain Your Pain“ verwenden zu dürfen?

    Im Sinne der Emotionalenergetik kann es zur Zeit nur eine sinnvolle Form von Erfolg geben – und der ist durch und durch rein gemeinschaftlicher Natur. Es ist Zeit das Netz zu reparieren, durch das all diejenigen gefallen sind, die zur Zeit ums goldene Kalb herumtanzen und die falschen Götzen anbeten. Und das geschieht ganz allein durch richtig verstandenes und praktiziertes Mitgefühl („Think and Link – To Your outer Self“). Denn in wessen Verantwortung liegt es, dass die Menschen in dieser Welt so sind wie sie sind?

    Warun hat Kain den Abel erschlagen? ?

    Nur aus dem einzigen Grund dass Abel nicht mitfühlend war!!! Sollte Abel seines Bruders Hüter sein (im Sinne der Emotionalenergetik korrekte Darstellung dieser Bibelpassage)?? Sollten wir unserer Mitmenschen Hüter sein?? Wir sind das NETZ! Wir, die wir noch fühlen und mitfühlen kõnnen! Es ist Zeit, sich an die Arbeit zu machen, und das Netz zu reparieren. Dann werden auch 5000 Fische reichen, um alle zu ernähren.

    Beginnen wir noch heute, das Netz zu reparieren. „Folget mir nach – ab heute werden wir Menschenfischer werden!“

    “ Shambala-Krieger, das ist Euer Weckruf! „

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    1. Hallo Detlef, ich werde den Autor des Beitrages befragen und dir bescheid geben …. ich selbst hätte nichts dagegen, wenn dieses Buch frei und kostenlos ist.

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  3. Ich hatte mir sehr gewünscht, über die Frage „was ist Liebe“ mal etwas zu lesen, ist sie doch das, was essentiell ist. Et voilà, da ist dieser Text.
    Ich sehe so oft, wie falsch Liebe verstanden wurde, auch von mir. Ich fragte mich, wie ich mich mehr selbst lieben könne. Und damals kamen viele Antworten von Freunden. Jedoch keine hatte sich für mich stimmig angefühlt. Da kam meine Antwort durch ein Lesezeichenspruch: Liebe ist Wahrheit. Ein Zitat von Jesus.
    So begann ich, was oben Detlef schreibt. Ich fing endlich an, mich meiner Wahrheit zu stellen, anstatt mich mit AFFirmationen zu übertünchen.
    Diese war wie Detlef schreibt, alles kam hoch, all die Wut, Haß auf dieses Leben, auf meine Arbeitsstelle, auf mich selbst. Besonders darauf, daß ich so lange versucht hatte, zu funktionieren, obwohl keine Unterstützung kam, nur immer mehr Forderungen. Ich brach regelrecht zusammen. Burnout. Mein Leben ein Scherbenhaufen. Ich schmiß alle Fotos weg, denn ich sah MICH darauf nicht.
    Ich schmiß Gott alles an den Kopf, was mir einfiel…und dachte, jetzt fällt mir bestimmt ein Dachziegel auf den Kopf, weil ich so schimpfte auf „ihn“. Das mcht klar, was hier zusammenbrach: mein Opferbewußtsein und Pflichtgefühl.
    Gott sei Dank. Endlich.
    Und ich erfuhr es genau so, wie Detlef es beschreibt: Statt Dachziegel nur Liebe Liebe Liebe, endlose Ströme -mitten in den Tränen- von Liebe.
    Als hätte Gott gesagt: Endlich ist sie bereit für Wahrheit.
    Was danach folgte war ein absoluter Selbstläufer, dem ich mich nur noch hingeben konnte. Ich wurde abgeschminkt und sagte Ja dazu.
    Kurz nachdem ich mich meiner Wahrheit bereit war, zu stellen, war Jesus da. Bald danach kündigte ich endlich meinen Job und dann raste ich nur noch auf einer Art Rutschbahn durch sämtliche Ängste und so körperlich schwach wie nie vorher.
    Jedoch: ER war bei mir und so gab ich mich hin.
    Ich kann nicht behaupten, daß ich jetzt erfolgreich in einem Job sei. Im Gegenteil, nach langer Auszeit und dann Selbständigkeit, stieg ich später wieder woanders ein und letztendlich folgte ein 2. Burnout.
    Doch ich habe mit fast 50 meine große Liebe gefunden und bin trotz beruflichem
    derzeitigem „Niemandsland“ glücklich.
    Was weiter geschieht? Keine Ahnung, ich folge meinem Herzen weiter, das heißt auch, daß ich nie weiß, was morgen geschehen kann und ich riskieren muß, dieses Leben einfach riskieren muß.
    Ich kann nicht behaupten, daß ich viel über Liebe weiß, doch mein Mann zeigt mir durch seine wahrhafte Bedingungslosigkeit, daß ich wirklich sein darf, wie ich bin.
    Wie es mir „Gott“ zuvor gezeigt hatte und mich immer wieder erfahren läßt.
    Und auchmein Mann fordert mich ganz schön heraus, zu mir zu stehen.
    Ich habe jetzt viel geschrieben und vielleicht wird es wieder gelöscht, jedoch mein
    Danke für dieses Thema, lieber Arcadian!!!
    Leanie

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    1. Liebe Leanie, deinen wunderbaren Kommentar zu löschen wäre eine „Schande“. Er hat mich echt berührt und ich danke dir sehr dafür, das du dich hier so offen darstellst und ich bin froh und stolz, solche Kommentare hier lesen zu können. Gleichzeitig möchte ich auch all die anderern Kommentatoren beglückwünschen, hier ist kaum einer der Mist schreibt …. die eigene Meinung, Sichtweise darszustellen ist immer willkommen, denn so können wir uas der Vielfalt der Menschen das herausziehen, was für den anderern wichtig erscheint bzw. ist …. Danke allen 🙂

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  4. LIEBE ist nichts, wofür sich der Mensch willentlich entscheiden kann, sondern etwas, das sich ganz von selbst entwickelt, wenn der Mensch sich wieder seinen Gefühlen wie Hass, Schuld, Wut, Angst und Trauer öffnet und eben diese Gefühle auch in seinem Nächsten wiederfindet (mitfühlen).Wenn der Mensch dann in der Folge erkennt, dass es nur eine Form von seelischen Schmerz gibt, dass aller Todes¬ und Vernichtungsschmerz der ICH ¬ Illusion seiner ursprünglichen Natur nach nur Wachstumsschmerz darstellt…..dann wird er im Zentrum dieses Schmerzes der LIEBE begegnen….

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