Weniger essen, gesünder und länger Leben… (mit Video)

Ja ihr Lieben,

dieses Thema beschäftigt mich schon viele Jahre und ich habe damit auch schon selbst gute Erfahrungen gemacht. Womit? Na mit Verzicht auf essen. Ich meine jetzt nicht Vegetarier oder Veganer zu sein, das ist nur ein willkommener Faktor in der Ernährung, sondern ich meine wirklich effektiv weniger zu essen, vor allem weniger Kalorien zu sich zu nehmen.

Gesellschaft und Medizin probagieren dies viel zu wenig, es wird teilweise sogar tot geschwiegen,  Themen wie vegane oder vegetarische Ernährung liegen gerade im Trend, keiner spricht aber über Ernährung und Verzicht. Vegan, Bio, Vergetarisch wird nun bzw,. wurde von der Industrie entdeckt und wird/wurde derzeit als neue Einnahmequelle erschlossen. Dabei ist das erst mal gut, solange die Produkte das halten, was sie versprechen, aber auch hier sage ich, KEINE verarbeiteten Lebensmittel, wenn möglich, denn eine Biopizza ist immer noch ein Fertigprodukt und man weiß nicht, was das für Auswirkungen hat egal woher die Bestandteile der Pizza zur Verarbeitung herkommen. Und zuviel von einem Stoff (Sprich Tofu als Fleischersatz) ist auch nicht gut, die Dosis macht das Gift.

Unser Körper hat verlernt, zumindest bei sehr, sehr vielen Menschen, was gut für ihn ist, wie viel er an Nahrung benötigt und welche Nahrung er benötigt. Das Unterbewusstsein wurde und wird durch Werbung beienflußt, unser Denken, unser bewusstes Denken tut sein übriges, wenn wir nicht aufpassen und so stopfen wir viel zu viel Essen in unserer Öffnung im Gesicht. Die Regel, je gesünder desto besser ist zwar gültig, sollte aber auch ergänzt werden um folgende Regel: Je weniger um so bessern.

Das heißt nun nicht, das Magersucht und co. willkommen sind, ganz und gar nicht, jedoch eine bewusste Reduktion und ein leichtes Hungergefühl, das uns den Tag über begleitet, das ist okay. Und hey, ich dränge das keinem auf, jeder kann essen, was er will und wie oft er will, Dies sind nur Hinweise, die ich aufgrund von eigenen Erfahrungen bestätigen kann.

Ich selbst habe schon mal 120 kg gewogen bei einer Höhe von 1,85 cm und habe andererseits auch schon 4 Wochen sehr genügsam gelebt und selbst danach noch weiter abgenommen, wobei ich danach weiter reduziert gegessen habe. Im Laufe der Monate habe ich es aber fast wieder auf die normale Menge brachte …. gesunde Ernähung blieb aber weitest gehend erhalten. Übrigens, es geht hier auch nicht darum, nicht mal über die Stränge zu schlagen, ungesund zu essen oder zu viel, es geht vor allem um Selbstdisziplin und Selbstliebe, Selbstbewusstsein, denn das Selbst, das Ich, den Körper und damit auch die Seele mit dem nötigen zu versorgen (und nicht mehr) ist das Wichtigste was man so tun kann, zumindest meine ich das. Neben vielen anderern Aspekten, die zum Leben gehören und die man hier auf meinem Blog auch finden kann, gehört die Ernährung und das Körperbewusstsein fest zum Leben und es muss meiner Meinung nach von Innen kommen, damit es sich im Außen, also im Körper manifestieren kann. Manifestieren ist übrigens keine Zauberkunst, es ist eine Übung und sie ist nicht leicht, aber einfach.

Kurz zu mir. Ich habe also damals als ich 120 kg wog zuerst 10 kg abgenommen, innerhalb eines Jahres bis ich verstand, das es auch besser geht und dann waren es in 4 Monaten 35 kg und es ging noch ein wenig weiter….

Meine Methode muss nicht deine sein, doch die Kombination von Ernährung und Bewegung und zusätzlich weniger Stress, ist unabdingbar zum abnehmen.  Es muss auch keiner so schnell abnehmen, aber es ist für mich zumindest der beste Weg gewesen, ein Weg, wie ihn wohl auch die sogenannten Stars vollbringen, allerdings steht deren „Schweinehund“ als ein überbezahlter Fitnesstrainer zur Seite. Den hatte ich nicht, also den Fitnesstrainer, den Schweinehund schon 😀

Tja Leute und dann hatte ich wieder Stress, viel Arbeit und viel persönliches Leid, darum nahm ich wieder zu, auf über 90 kg und dann suchte ich meine innere Mitte wieder, verlor sehr viele meiner Ängste,  fastete eine Woche und ging dann zu stark reduzierter Ernährung über, rein vegan und kam wieder auf unter 80 kg in wenige Wochen.

Dies alles kam mir jetzt in den Sinn, weil ich auf eine interessantes Video gestoßen bin, dass ich euch nicht vorenthalten möchte.

In diesem Video klingt auch das Thema Krankheit mit an, ist ja klar, wo ungesund gegessen wird, da fällt es Krankheiten leichter, sich zu Manifestieren, weil das Gleichgewicht nicht da ist, oft weder seelisch noch körperlich. Von spirituell wollen wir gar nicht reden ….

Aber schaut selbst….

Übrigens, ich leide selbst an einer chronischen Krankheit, die aufgrund meiner Ernährung und Lebenseinstellung heute wesentlichen besser geworden ist.

Arcadian

Hier eine Ergänzung von Infomacht (Sieba) Danke dafür:


8 Gedanken zu “Weniger essen, gesünder und länger Leben… (mit Video)

  1. Hallo Arcadian,
    schön dass du deinen Ernährungsstil mit dem du dich wohl fühlst (seeeehr wichtig, sonst ist es nur sinnlose Quälerei)) gefunden hast. Ich habe auch lange gesucht und beim alternierenden Fasten gefunden. Aber da ist jeder Mensch anders und ich denke jeder muss für sich selbst das passende aussuchen:).
    Mir geht es ähnlich wie dir: Fertigprodukte nur ganz selten-wenn ich zu faul zum kochen bin- und wenn möglich vegan, nur auf Käse kann ich nicht ganz verzichten,
    Bio sollte es schon sein! Hab mal auf konventionell angebauten Rosenkohl einen Ausschlag am ganzen Körper bekommen und seit dem-nur noch bio, aber nicht vom Discounter, das ist Ähh naja Schrott.
    Vegan ist für mich eigentlich kein Verzicht da es mich vor Tierquälerprodukten ekelt, naja ausser ab und an Käse, kleine Schwachstelle:).
    Mit Sojaprodukten hast du recht, anfangs war ich ganz wild auf Tofu aber irgendwann mochte ich es nicht mehr, ging mir nicht gut damit. Immer auf den Körper hören! Das musste ich auch erst wieder lernen-naja der Körper zwingt einen irgendwann dazu.
    Es gibt ja auch gute Alternativen zu Sojamilch-die ich noch gerne trinke- z.B. Reismilch und Reis- oder Hafercuisine.
    Auf jeden Fall ist selbst kochen wichtig und Fertigfutter ob bio oder nicht weglassen. Man kann so einfach vegan kochen, ist nur anfangs gewöhnungsbedürftig.
    Mir geht es mit meiner (fast) veganen Ernährung und dem alternierenden Fasten -aller Unkenrufe meiner Umgebung zum Trotz :):“ du bekommst Mangelerscheinungen etc.“- super, und das nun schon 3 Jahre lang.
    Hatte Allergien und Gelenkprobleme und die sind fast weg.
    Es ist so wichtig zu schauen was man isst, nicht nur für den Körper, auch für den Kopf! Bin geistig viel besser drauf seit meiner Ernährungsumstellung.
    Wie sagte Dahlke mal sinngemäß-fand ich einen treffenden Vergleich:
    „Für ihr Auto kaufen die Leute das beste Öl und den besten Sprit, es würde niemandem einfallen minderwertiges Öl zu tanken das den Motor kaputt macht. Essen ist Treibstoff für den Motor Körper und hier wird nur auf billig und schnell geachtet.“ Was für eine Ironie, aber so ist es doch grösstenteils…
    Nur Rokost, und auch Salate mag mein Magen nicht so gerne….Muss ja auch nicht:).
    Alles Liebe
    In der Hoffnung dass die Menschen mehr darüber nachdenken was sie da so in sich hineinstopfen…
    Elke

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  2. Hallo Arcadian,
    weniger essen tut wirklich richtig gut! Kennst du alternierendes Fasten? Einen Tag essen einen Tag fasten. Das ist klasse! Du fängst mit der Zeit an immer weniger zu essen und bekommst immermehr Hunger auf gesunde Sachen und du fühlst dich gesünder und fitter, naja und abnehmen tut man auch ganz gut, besser als mit FDH:).Irgendwie regt es den Stoffwechsel an.
    Am Essenstag solltest du natürlich nicht alles nachholen was du am Fastentag „versäumt“ hast :), aber bei mir hat sich noch nie Heisshunger eingestellt, ganz im Gegenteil.
    Einfach mal ausprobieren. Nach der ersten Woche hast du dich an den Rhytmus gewöhnt und es fällt dir immer leichter nichts zu essen.
    Rohkost ist für mich persönlich nix, mein Magen randaliert dann nachhaltig:).
    Alles Liebe
    Elke

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    1. Hallo Elke, danke dir, habe mich jetzt erst mal für eine andere Variante entschieden. Abends verzichte ich auf Essen und tagsüber ist es wenig. Ich habe als Zielkorridor ohne es peinlich genau aufzuschreiben, 500 – 1000 kcal. eingeführt und komme damit gut klar. Am Anfang habe ich gefastet (Heilfasten mit unter 20 kcal am Tag) so einige Tag (5 waren es glaube ich) und mit dieser Sache komme ich gut klar und neige sogar auch weniger zu essen…. Verzichte auf verarbeitete fertige Produkte, wenn, dann werden sie selbst gemacht und nach Möglichkeit Vegan bzw. zumindest vegetarisch und mit einem Rohkostanteil. Übrigens, Rohkost kann jeder, der Salate isst, ab und zu Gemüse roh nascht (Karotten z.B.) und gerne Obst isst. Ist alles Roh.

      Vegan bzw. Rohkost hat natürlich Tücken. Rohkost bedeutet, wenn man mehr will, als ein einen guten Anteil an der Ernährung zu haben, einigen Aufwand bzw. Verzicht zu betreiben und Vegan hat die enorme Gefahr des Zuviels an Eiweiß und Kohlenhydraten. Vor allem Soja bildet einen großen Anteil und Soja ist umstritten in Bezug auf seine Wirkung. Dazu gibt es einige kritische Stimmen, die wie immer von der florierenden Sojaindustrie nicht gerne gehört werden, schließlich ist das Zeugs schnell wachsend, einfach zu handhaben und sehr gewinnbringend, und ich halte für für gesundheitsschädlich, auch in dem Wissen, das die Asiaten das früher, wenn überhaupt, fermentiert zu sich genommen haben.

      Vegan ohne Sojaprodukte erfordert etwas Aufwand. Übrigens, verarbeitete Produkte im veganen Bereich, auch bei Bio, kann ich aus eigener Erfahrung auch nicht wirklich empfehlen, ist oft einseitig und wie gesagt, sehr Eiweiß- und kohlenhydradlastig aber halt schnell und lecker und das sind die Leute ja gewöhnt….

      LG Arcadian

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  3. Laut Galina Schatalovo, die ja auch in dem Video „Weniger essen – länger leben“ erwähnt wird, ist es ohnedies sinnvoll, gewisse Produkte ausreichend lange zu kochen (Hülsenffrüchte z.B.). Hab mal ein Buch von ihr gelesen und fand ihre Erläuterungen sehr stimmig.
    Ich kann mit strikten Ernährungsideologien ohnedies nicht viel anfangen, weswegen mich so manche Rohköstler regelrecht amüsieren. Sie treiben den Grundgedanken der Rohkost, nämlich die Gaben der unmittelbaren Natur unverändert und direkt zu konsumieren, was eine sehr Ressourcen-schonende und gesunde Lebensweise darstellt, geradezu ad absurdum. Sei es der ungezügelte Konsum exotischer Lebensmittel oder das Nachahmen gekochter Speisen, wozu allerlei elektronischer Schnickschnack zum Einsatz kommt.
    Man kann einfach alles übertreiben und aus der Ernährung eine regelrechte Wissenschaft zu machen, ist bestimmt nicht sonderlich konstruktiv. Aber jedem das seine 🙂

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  4. Ein tolles Thema!

    Ich habe an mir selbst beobachtet, dass ich immer wieder Phasen habe, wo ich wirklich ziemlich wenig esse, es mir aber dennoch gut geht, im grunde besser als sonst. Das passiert meistens in den warmen Monaten, wo ich beim täglichen Gang durch den Garten immer wieder mal Früchte, Salatblätter und Kräuter/Wildkräuter nasche und kaum mehr Lust auf gekochtes Essen habe, eben auch weil sich mein Appetit sehr in Grenzen hält.
    Mir ist ausserdem aufgefallen, dass der ausschliessliche oder vorwiegende Konsum von Rohkost unglaublich sättigen wirkt. Vielleicht liegt das daran, dass man dabei mehr zu kauen hat als sonst.
    Wenn ich mir angucke welche riesigen Mengen an Obst und Gemüse manche strikten Rohköstler vertilgen, kann ich das überhaupt nicht nachvollziehen.
    Zwar stellt sich bei mir nach dem vorwiegenden Genuß von Rohkost sehr oft ein Verlangen nach Kohlenhydrate ein, wie zB. auf ein Brot, aber da reicht mir dann eins.

    In der arte-Doku „Fasten und Heilen“ wird ausserdem gezeigt, dass der alleinige Entzug von Nahrung selbst schwere Krankheiten heilen kann. Oder man sollte besser sagen, dass der Nahrungsentzug die Selbstheilungskräfte aktiviert. Die Russen sind da sehr versiert auf diesem Gebiet und haben damit sogar bei der Heilung psychischer Störungen Erfolge erziehlt.
    Hier der Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=nPU65RormlY&list=PLcZfZSeEHKc9m7f7Toxfp5hLzoHhd_Qi5

    Danke für diesen interessanten Beitrag und viele liebe Grüße!
    sieba

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    1. Hallo Sieba, danke dir für die Infos und deinen Kommentar. Ich habe selbst auch mal über 6 Monate reine Rohkost genossen, irgendwann bin ich aber wieder zurückgefallen auf gekochtes Essen, der Rohkostanteil ist aber je nachdem immer noch vorhanden und ab und zu auch recht hoch. Frisch aus dem Garten naschen finde ich super und wenn ich es kann, dann gerne, kommt leider mangels eigenem Garten selten vor. 🙂

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      1. Mein schlechtes Gewissen hätte es fast verhindert, Deinem Artikel, dem Video und dem informativen Kommentar von Sieba zuzustimmen, aber es wurde mir bewusst und hier ist sie nun, meine Zustimmung. Ich habe zwar meine eigene Geschichte von verschiedenen unausgewogenen Verhaltensweisen, bekam aber im Rahmen meiner Rekonvaleszens von verschiedensten ernst zu nehmenden (weil ehrlichen) Seiten übereinstimmend die Info auf die Ernährung zu achten, die Menge der Nahrungsaufnahme zu beachten und ganz wichtig, sich in gesundem, ausgewogenen Rahmen zu bewegen. Jetzt, nach einer erneuten Phase des Nichtbeachtens dieser Empfehlungen ist eine deutliche Gewichtszunahmen von einigen Kilos in etwa 4 Wochen zu verzeichnen.
        Danke Dir für das Ansprechen dieser Thematik und des Bewusstmachens dieses inneren „Schweinehundes“, auf dessen Einfluss ich gehört hatte.

        So wünsche ich allen eine gute und erfolgreiche Zeit

        Gottfried

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