Mahnwache für den Frieden 2.014

Die Mahnwache für den Frieden befindet sich auf dem Weg in die 2. Phase, darum Mahnwache 2.014 (2014).  Es geht nicht ausschließlich um Frieden, doch Frieden ist die Grundvoraussetzung für die anderen oft genannten Begriffe, darum gehören „Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit“ unabdingbar zusammen, zumindest sehe ich dies so.

Anlass für diesen Artikel und für das 2.0 in der Überschrift war und ist das bundesweite Zusammenkommen vieler Städte mit Mahnwachen vor zwei Wochen am 19.07.2014 in Berlin, zu einer Demo mit anschließender Mahnwache am Potsdamer Platz. Ich war life vor Ort und kann ganz klar sagen, es war eine exorbitant erfolgreiche Veranstaltung, zeitweise war der Verkehr am Potsdamer Platz lahmgelegt und ich vermute, das mehrer 1000 Menschen (vllt. bis zu 10.000 ?) vor Ort waren.  Somit sind diverse Berichte, die von einem Misserfolg berichten, für mich „vom Tisch“.  Oder nun, eigentlich waren sie nie auf dem Tisch 🙂

Hier einige Videos die zusammenfassen, was am 19.07.2014 in Berlin so los war:

Youtub-Sammellink: https://www.youtube.com/results?search_query=mahnwache+19.07

Hier einige Video (sind alle nicht von mir selbst)

Es gibt unzählige Berichte und Videos, darum soll das hier genügen.

Mir hat nicht jeder Beitrag auf dieser Mahnwache zu 100 % gefallen, aber das ist im Leben immer so. Wir sind an diesem Tag auch nicht zusammengekommen, um uns gegenseitig zu 100% zu gefallen, sondern um zu zeigen, dass wir Menschen, egal woher und mit welchen Ansichten, den Frieden, die Freiheit und die Gerechtigkeit wollen und ich füge für mich noch dazu, für eine harmonische, liebevolle und naturverbundene respektvolle Welt. Wir haben gezeigt und zeigen immer och, dass dies unsere Ziele sind.

Doch was nun?

Es ist gut, wenn in hunderten Städten überall auf der Welt, Mahnwachen und Veranstaltunen für den Frieden stattfinden und es ist wichtig dort hinzugehen und sich zu zeigen, und wenn auch nur, um den Menschen zu zeigen, das wir Frieden wollen und das weltweit. Doch reicht dieses permanent wiederholende Zeigen auf Dauer aus? Ist es nicht dienliche mehr zu tun und wenn ja, was ist dieses „mehr“ oder was kann es sein?

Wir müssen, ohne das bisherige aufzugeben, weitere Wege finden um den Frieden und ein harmonsiches Sein für alle zu unterstützen. Dabei sollten alle, wirklich alle, über das 2.0 nachdenken. Was kann der einzelne, die Gruppe, tun, beitragen um den Frieden in die Herzen der Menschen zu bringen, um sie überhaupt erst mal aufzuwecken, um ein Vorbild zu sein?

Ich kann meine Mitmenschen nicht missonieren… Das wäre in meinen Augen schon wieder ein Akt der Gewalt, vielleicht nur der verbalen Gewalt, aber das reicht doch schon.  Ein Anfang für uns alle, wäre es, nein ist es, wenn wir in unserem Innern den Frieden suchen und finden würden. Denn dort fängt es an. Wir Menschen in derwestlichen Zivilisation sind so voller Ungleichgewicht, Zwänge und sonstigen uns nicht dienlichen Gedankenbildern, dass wir vor lauter Tun gar nicht mehr zum Sein kommen. Das heißt, wir bemerken gar nicht mehr was wir wirklich sind oder sein könnten.  Wenn wir nicht gerade im Stress hetzen, dann werden wir duch „Entertainment“ gestresst oder durch „Konsum“ oder beides in Kombination. Wir merken gar nicht mehr, wer wir sind, wir spüren uns, unser eigenes Selbst nicht mehr.  Darum, ist der erste und aller wichtigste Schritt, den inneren Frieden zu finden, und immer wieder zu finden, denn dauerhaft drin zu bleiben ist nicht das anfängliche Ziel, aber sich dessen bewusst zu sein, dass man nicht immer in Frieden ist, oder besser in seiner Mitte. Erst mit der Gewohnheit, den inneren Frieden immer wieder zu finden, ihn immer länger zu halten, wird er selbstverständlich werden, wird er durch Gewohnheit in unser Unterbewusstsein fließen und dann ist er permanent, der innere Frieden.

So, was dann? Na ganz einfach, wenn wir den Frieden in unserer Mitte gefunden haben, halten können, dann strahlen wir das auch aus, denn alles was im Innern wahrhaftig ist, kommt auch ins Äußere. Und damit sind wir einen großen Schritt weiter, das ist aus meiner Sicht der Weg zum Weltfrieden.  Da der Weltfrieden durch unsern inneren Frieden geschaffen wird, müssen wir diese innerern Frieden, unserer innere Ausgeglichenheit, unser harmonisches Sein so oft wie möglich erreichen, das geht durch „üben, üben, üben“ also durch Tun, dann wird es zum Sein, und das „steckt“ durch unserer Ausstrahlung immer mehr Menschen an, eine Kettenreaktion, die dann nicht mehr abbrechen wird.

Wie können diese Übungen aussehen?  Ja, erst einmal, der Gedanke, ein positiver Mensch sein zu wollen, seine innere Mitte finden zu wollen, seinen Frieden im Innern sein wollen, das ist die Grundvoraussetzungen. Wenn wir dazu nicht bereit sind, dann wird es nichts.

Sind wir dazu bereit? Grundsätzlich werden die Meisten hier ein „ja“ rufen, wenn auch nur innerlich. Also gut, dann bedarf es der Beobachtung und der Gedanken zu den Beobachtungen. Wir beobachten uns selbst und wenn wir „unfriedliche“  Denkweisen entdecken, dann gehen wir auf Gegenkurs.  Negative Erfahrungen können so zu positiven Gedanken werden, in dem wir die negative Erfahrung beobachten, und feststellen, wie sie für uns das Leben positiv gestalten kann, denn immer wenn wir etwas negatives erfahren, dann liegt es in/an uns selbst und darum können auch nur wir, also jeder einzelne für sich und kein anderer im Außen, das ändern.  Es ist im Grunde lapidar.

Sehen wir uns mal ein Beispiel an. Die Medien zeigen uns nur negative Bilder uns Stimmungen, um uns zu informieren, ja sie in-formieren uns, sie bringen uns in Form, und zwar in negative, wir sollen also Angst haben. Doch hören wir auf, TV zu kucken, Nachrichten (nach-richten) zu schauen, zu lesen, zu hören, dann kriegen wir vieles gar nicht mehr mit und es kann  uns auch nicht belasten. Dadurch werden wir automatisch positiver..

Gut, das heißt jetzt nicht, das wir das gar keine Nachrichten mehr mitbekommen sollen, doch wir sollten aufhören es so oft zu tun und wir sollten es als Information bewusst wahrnehmen und uns nicht in Form bringen lassen, sondern uns eigene Gedanken machen, die aus uns kommen, nicht aus „anderem“ und dann können wir autark darüber denken und mit dieser Erfahrung das positive aus der Nach-richtung ziehe und sie so transformieren und loslassen. Klingt komplex, ist aber nicht schwer. Probiert es mal aus.

Falls mir mehr Beispiele bzw. passendere einfallen, ergänze ich hier. Gerne freue ich mich über weitere Beispiele von euch, die ich dann hier auch sehr gerne einfüge.

Wenn wir die Mahnwachen für Frieden also auf anderern Ebenen zum Erfolg führen wollen, uns sie somit auch dauerhaft erhalten wollen, dann müssen wir positiv denken, inneren Frieden empfinden und handeln, also Dinge tun, die unseren inneren Frieden ins Außen bringen.  Mit bewusstem Denken und neutralem Beobachten können wir Dinge erreichen und ins Leben rufen, die dem Ziel des Weltfrieden dienen.

Was könnten wir nun tun? Auf der Mahnwache gab es schon viele Vorschläge, ich fand nicht alle davon sinnvoll, aber eines ist sicher,  wir müssen tätig werden.

Ein paar Ideen, nicht wirklich neu, aber immer wieder erwähnenswert: Die Mahnwache in Gesprächen mit Mitmenschen erwähnen, einfach nur erwähnen, den Frieden in Gesprächsrunden zum Thema machen, ohne irgend eine Seite anzuklagen, maximal Nennung von Fakten.  Selbst friedlich Leben, also niemanden Beschimpfen, mit aggressiven Handlungen und Worten um sich schmeißen (auch gedanklich) ist ebenfalls nicht dienlich. Hilfsbereit sein ist immer gut. Konsum  einschränken.  Dinge reparieren statt wegschmeißen, auch mal, wenn das neue Ding billiger wäre…. Und mehr lächeln, mehr lachen.  Neutrale Sprache verwenden, statt „du hast aber“ lieber sagen, „ich  habe wahrgenommen dass…“. T-Shirts mit Friedens- und Liebessymbolen …… kann man an vielen Stellen herstellen … Copyshops machen dass teilweise. Natürlich auch Flyer und Aufkleber mit solchen Symbolen.

Positive Berichterstattung, das richtet sich vor allem an Blogger und facebook-User, wo gerne mal negativ geschimpft und gemeckert wird und sich beklagt wird und die negative Schwingung wie in den Nachrichten dominiert. Das verbessert nichts. Dies bedeutet aber nicht, dass man Missstände nicht ankreiden darf. Nur es hilft nicht, wenn man die Situation in der Ukraine oder rund um Israel mit negativen Gefühlen belegt, dazu verweise ich auf meine Aussagen weiter oben … 🙂  Versucht doch mal diese negativen Schlagzeilen und Taten in euch zu transformieren und dann erst was dazu zu schreiben.

Eines ist aber wichtiger alles alles andere, den inneren Frieden, seine Mitte zu finden und das so lange zu üben, bis es ins Unbewusste rutscht, und dort manifestiert es sich dann in uns und wird zu einem festen Teil von uns, und das beeinflusst die Welt viel mehr, als alles andere.

Ich freue mich natürlich über jeden Vorschlag wie man die Welt friedlich zum Weltfrieden bringen kann und sei er noch so zart, alles wirkt auf das Ganze ein….


Ein Gedanke zu “Mahnwache für den Frieden 2.014

  1. Lieber Arcadian,
    vielleicht interessiert dich auch dies:
    http://kristallmensch.de/nachrichten-leser/items/weltfriedensmeditation-und-das-element-liebe.html
    Was Berichterstattung betrifft, so halte ich mich überwiegend an Alexander Wagand`s „Tagesenergien“. Da wird unemotional berichtet, das gefällt mir.
    Ansonsten übe ich mich darin, nicht zu urteilen, meine Widerstände zu anzuschaun.
    Und nix mehr zu „sollen“. Das sollen ist vorbei.
    Was ich wahrnehme ist, daß viele Menschen jetzt mehr strahlen. Und das ist schön.
    Dir stimme ich in vielem bei und wünsche dir eine wunder-Woche.
    Alles Liebe,
    Leanie

    Gefällt mir

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.