Wer oder was ist Gott? Meine Betrachtungen dazu…

Hallo Zusammen,

Gott, Ich möchte diesen Begriff jetzt nicht per Se definieren und doch bleibe ich bei der Bedeutung des Begriffs „Gott“ hängen. Dieses Wort wird von so vielen so unendlich oft missbraucht, es ist zum Kotzen. Auch jene, die nicht an „ihn“ glauben, „ihn“ aber missbrauchen für ihre Zwecke.  „Ihn, ER“  Also doch der alte Mann mit dem weißen Bart im Himmel? Also ein Mann, ein Menschen, ein Individuum? Dumm, wer das glaubt, und ich spreche hier nicht Kinder an, die haben einen „Darfschein“ für solche „Vorstellungen“, Dumm sind nur die Eltern, die die „Figur Gott“ so darstellen… Dumm, wirklich dumm.

Warum denn nun dumm? Weil hier etwas Übergroßes, etwas Unerklärbares, etwas alles Betreffende so dermaßen verzerrt wird, daß es mich wirklich gerade jetzt sehr stört Und sorry, ich haue hier wirklich nur meine Meinung raus, ihr dürft gerne weiterhin an den Gott mit Bart im Himmel glauben 😀

Ich glaube nicht an Gott, nein, ich bin hier nicht gläubig, ich bin wissend. Wissend, daß Gott ein Begriff ist, der aber auch nicht im Geringsten das wiedergibt, was dahinter steckt. Ich weiß, daß es ihn so wie gerne mal dargestellt nicht gibt. Doch ich weiß auch, daß es „etwas“ gibt, für das wir in keiner Sprache auf diesem  Planeten und in dieser Dichte einen passenden Namen finden können. Oder doch? Man könnte es einfach Schöpfung nennen, ja ich nenne es die Schöpfung und ich bin ein Teil von ihr.

Es geht aber nicht wirklich um Begriffe, sondern das was dahinter steckt und vor allem, was mit diesen Begriffen und dem dahinter stehenden getan wird:

Nämlich Schindluderei, Missbrauch und (Selbst)Betrug, ja genau, vor allem der Selbstbetrug des Individuums an sich mit dem Begriff „Gott“ oder so dämliche Sätze wie „Der Herrgott wird’s schon richten“ Ja würg aber auch mal, pfui.

Nichts verstanden, nichts kapiert und nichts erreicht, so könnte man sagen. Aber, stimmt nicht ganz, denn „Glaube versetzt Berge“… das stimmt schon ab und an, denn jeder lebt ja in seiner eigenen Wahrnehmungsblase.

Aber zurück zum Thema. Gott wird so gerne benutzt um Verantwortung abzuschieben. So z.B. in der Beichte, die man, ja nun mit wohl abnehmendem Trend, immer noch beim einen oder anderen katholischen Priester ablassen kann und dann hat der „liebe Gott“ einem verziehen, vielleicht muss man noch 15 Vaterunser beten. Juhu, sonst kein Hobby?

Ein weiteres Thema wäre der Missbrauch des Schöpfers, der Schöpfung durch die Religionen oder den Missbrauch der Mächtigen, die gerne (früher) mal im Namen Gottes so richtig böse durchgegriffen haben, z.B. während der Inquisition oder der Eroberung von Nord- und Südamerika. Wenn ich mir das so alles überlege, würde ich, wenn ich noch ich wäre, wie ich es vor 10 Jahren war, Glatt einen Wutanfall bekommen 🙂

Aber halt, bevor ich mich doch noch in Rage schreibe, will ich es ruhiger angehen 🙂  Gott ist ein Begriff, der wirklich aus meiner Sicht gerne her genommen wird um etwas zu rechtfertigen, etwas als notwendig zu betrachten und auch Verantwortung abzugeben, genau wie der Onkel Doktor als Verantwortlicher für die eigene Gesundheit bei einigen (oder vielen) herhalten muß. Mann vertraut beiden. Über den Onkel Doktor lass ich mich vielleicht ein anderes Mal aus, heute soll es der liebe Gott sein. Viele Menschen glauben, dass wenn Sie zu Gott beten, alles getan ist, was getan werden muss, viele sagen, Gott wird es schon richten, doch Gott richtet nicht, weder so noch anders.  Es gibt ihn nämlich einfach so nicht, wie viele ihn sich vorstellen. Beten an sich ist jedoch was sehr, sehr dienliches und kann auch gerne an Gott gerichtet sein, allerdings mag ich diese Ohnmächtigkeit in Gebeten nicht gerne hören, so als flehe man Gott an, etwas zu tun… doch da es ihn so nicht gibt und er nur durch Lebensformen in Handlung kommt, hilft es, das Gebet anders zu gestalten. Er hätte sicher nicht Jesus zu uns geschickt, der ja auch nur ein Beleg dafür ist, das ein Individuum in Handlung kommen muss damit sich das „Göttliche“ hier erleben kann…

Ich will versuchen mal darzulegen, wie ich diese Begriffe wie Gott, die Schöpfung usw. sehe. Es ist im Grunde ganz einfach, Gott ist keine Person, kein Einzelwesen, kein alter Mann mit weißem Bart, Gott ist nicht definierbar, wohl aber beschreibbar. Er ist die Energieform, die hier in unserer Ebene und auch in allen anderen, alles durchdringt, in allem vorhanden ist. „Er“ ist eine statische potentielle Energie, ist alles und nichts, durchdringt alles und nichts, ist intelligent und allwissend, ABER er ist ohne unser Zutun ein reines Potential, eine statische Intelligenz, die durch individuelle Wesen (Einzeln oder in Gruppen) vom unendlichen statischen und neutralen Potential ins endliche dynamische und subjektives Potential gelangt, er erfährt sich, durch alles Leben, das ist, also auch und vor allem durch uns (hier auf der Erde), Diese Energieform „Gott“ ist also nichts zu dem man hoch schauen muss, oder das man anbeten oder verehren muss, es ist etwas, was wir in allem finden, was wir sehen und fühlen können und natürlich weit darüber hinaus, denn unserer Sinne, auch die übersinnlichen, sind hier in der Dichte relativ begrenzt, auch wenn es Ausnahmen geben mag.

„Er“ ist also in uns, und damit haben wir das volle Potential dessen, was wir Gott nennen in uns. Alles .. IN UNS, nicht da draußen in der Welt, die wir durch unsere Sinne sehen, Außen sehen wir nur die Auswirkungen, dessen was wir und unserer Vorgänger und deren Vorgänger usw. als Samen (im Innern) gesät haben, als Ursache gesetzt haben.  Ja, wir, die gesamte Welt, ist die Auswirkung unserer Handlungen und derer unserer vorangegangenen Menschen, Ahnen, Vorfahren und diese sind in der damaligen Form nicht mehr hier, also bleibt nur uns im Hier und jetzt die Wahl zu erkennen, daß wir es sind, die Gott Leben geben, daß wir es sind, die alles ändern können, was geändert werden möchte, daß wir es sind, die ALLES im wahrsten Sinne des Wortes in der Hand haben. Also in die Handlung gehen, nach vorherigem inneren arbeiten. Dazu gehört zu erkennen, wie diese Welt wirklich funktioniert, das geht aber nicht, in dem man ständig nur im Außen mitmischt. Das geht nur, wenn man das Außen aus dem Innern beobachtet, aufmerksam ist und daraus die richtigen Schlüsse zieht. Denn dann, ja dann erkennt man auch die Gesetzmäßigkeiten dieser Welt.

Diese Gesetzmäßigkeiten, diese Universellen Gesetze, ja, die kommen von dem was so gerne als „Gott“ bezeichnet wird. diese Gesetze beinhalten alles und regeln alles und wir leben mit und durch unser Tun absolut in diesen Gesetzen, wir kommen nicht drum rum, wir leben mit ihnen, sie sind da und wir richten uns nach ihnen, auch wenn wir es gar nicht wissen. Wenn wir sie kennen und einvernehmlich, also dem Leben zugewandt, dienend leben und agieren, dann erleben wir, erfahren wir Liebe, Wohlstand und Glück, wenn wir sie nicht kennen oder wieder dem Leben agieren, dann erleben wir die Gegenseite.

Ein Beispiel, ein Mensch, der das Gute liebt, wird ein Leben voller guter Dinge, Liebe und Glück erleben können, ein Mensch der das Böse haßt, wird immer nur wieder dem Schlechten, dem Üblen, als das was er haßt, erleben und dem Guten nur hinterher laufen.

In der Bibel steht, wer gibt, dem wird gegeben werden, anders herum gilt das natürlich auch: Wer  nimmt, dem wird genommen werden! Auch wenn es auf den ersten Blick nicht für alle zu gelten scheint. Doch dieser Schein trügt. Wer ständig zu andern schaut, der verpasst zudem sein eigenes Sein im Hier und Jetzt und das ist doch traurig, oder etwa nicht?

Also, der alte graubärtige Mann auf Wolke 7 mit dem Heiligenschein ist in Wahrheit eine unendliche intelligente Energie, aus der alles durch uns und unserer Ahnen erschaffen wurde. Physikalisch sind wir Frequenz, sind wir Licht und daraus verdichtet sich die Materie. Und Licht ist ein Prinzip der Liebe. Wissenschaftlich ist das natürlich nicht so einfach erklärt, aber die so genannte Wissenschaft nähert sich, zumindest Teile von ihr.

Wenn ich es einfach zusammenfasse und dieses olle Wort nutze, dann kann ich sagen. WIR ALLE SIND GOTT und wir hauchen der Schöpfung Leben ein, da sie ansonsten nur potentielle, unendliche intelligente Energie ist, die einfach nur da ist uns sich nicht erfahren kann.

Doch eines muß gesagt werden, alles was ich schrieb ist natürlich eine Krücke, den es ist schlicht unmöglich, das ALLES WAS IST in einer Sprache in dieser Dichte auszudrücken, obwohl deutsch sicher eine sehr exakte Sprache ist, doch auch alles subjektiv aus meiner Sicht stammt. Dabei bin ich ja noch nicht mal auf das Leben, die Gefühle und Emotionen eingegangen, doch auch diese kommen natürlich aus dieser universellen Ebene an Intelligenz, an Potential und sind sehr, sehr wichtig.

Auch die Liebe als das Gefühl der Gefühle, als die Grundlage allen Seins, in all ihren Formen, aber vor allem in ihrer Urform, der Bedingungslosen Liebe, habe ich in diesem Artikel keinen Raum gegeben. Sie verdient einen extra Artikel, so finde ich. Den sie ist für mich der Stoff, aus dem wir alle gemacht sind und der direkt aus dem universellen Potential, aus dem Schöpfer, dem Göttlichen hervortritt, um zu dem zu werden, was wir hier sehen, fühlen und erfahren. Und ihre Abwesenheit in manchen Fällen, zeigt uns erst, daß sie existiert, sonst wäre sie uns nicht bewusst…. Doch ich stoppe hier und so Gott (also Ich 🙂 ) will, wird es zur Liebe einen extra Beitrag geben.

 


Ein Gedanke zu “Wer oder was ist Gott? Meine Betrachtungen dazu…

  1. LieberArcadian,
    ich freue mich von dir zu lesen, mir gefällt dein Artikel.
    Ich selbst vergleiche Gott manchmal mit der weißen Leinwand. Ist ein Film abgedreht, ist sie wieder weiß wie zuvor. Da gibt es das Potential für alle Filme, von Grusel…bis Freude etc.
    Am Ende ist sie doch wieder weiß. Letztendlich unberührt geblieben.
    Wir Menschen sind wie alle Wesen eine Zelle eines riesigen Körpers, auch Multiversum genannt.
    Ist ein Bereich krank, spüren es die anderen Zellen und versuchen es auszugleichen. So wie in unserem Körper. Und jede einzelne hat das gesamte Universum in sich als Information. So wie in jeder Körperzelle auch das Gesamte package gespeichert ist.
    Wir sind also eines und alles zugleich.
    Dies sind meine Bilder dazu. Bilder, die ich bekam auf einer tiefen inneren Reise.
    Ich freu mich schon über deinen Artikel über Liebe. In unserer Sprache gibt es nur ein Wort, in anderen Sprachen viele.
    Also nur in einem stimme ich dir nicht so zu, ich finde unsere deutsche Sprache teilweise kontraproduktiv, jedenfalls in Bezug auf Freiheit, Liebe etc.
    Ramona (Wogopologie) hat da sehr gute Arbeit geleistet, unsere Sprache zur Transformatorischen Qualität zu bringen.
    Dir, lieber Arcadian alles Liebe,
    Leanie

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