Zeitfälschung – Einführung in die Chronologiekritik

Man könnte von einem Riss in der geschichtlichen Weltanschauung sprechen, wenn nicht immer schon neben der traditionellen Geschichtsschreibung her auch dieses andere –analytische – Verständnis der Vergangenheit publiziert worden wäre. Den Anfang analytischen oder chronologiekritischen Denkens auf das Jahr 1982 zu setzen, in dem die Gesellschaft zur Rekonstruktion der Menschheits- und Naturgeschichte (GRMNG) gegründet wurde, ergäbe demnach ein schiefes Bild. Bevor ich die Entwicklung dieser „neuen“ (im Grunde schon fünfhundert Jahre alten) Forschung vorstelle, schicke ich einige Sätze zur Erklärung voraus, die auch denjenigen, die noch nie davon gehört haben, andeuten sollen, worin das Problem besteht.

Wir schreiben also heute 2007 „seit Christi Geburt“, oder weniger kirchlich eingestellte Menschen schreiben: „unserer Zeitrechnung“, oder altmodisch auch „nach Zeitenwende“. Dabei macht sich kaum jemand Gedanken darüber, wann denn diese Zählweise begonnen wurde. Vor 2007 Jahren im Stall von Bethlehem ganz gewiss nicht, abgesehen davon, dass ein historischer Jesus nicht belegt ist. Und im Jahre 532, als ein skythischer Mönch, über den es keine weiteren Nachrichten gibt, diese Zählweise vorgeschlagen haben soll, begann man auch noch nicht allgemein, die Jahre so zu zählen. Vor Beda im 8. Jh. hat sie auch nach kirchlicher Ansicht noch niemand schriftlich benützt. Die Kirche selbst datiert ihre Dokumente angeblich schon (oder erst?) seit 1443 AD in dieser Zählweise, und selbst das ist anfechtbar, denn wirklich echte Dokumente mit den Anno Domini-Zahlen, also unserer heutigen Jahresrechnung, gibt es frühestens im 16. Jahrhundert.
Wie aber will man anderthalb Jahrtausende nach dem Ereignis festgestellt haben, in welchem Jahr man sich befindet? Das ist nicht einmal annähernd möglich.

Soweit das Problem……..

hier weiterlesen, original Artikel auf Seite 6/7 der PDF beim forsite-verlag.de 

Bücher und Webseite von Chronologiekritik/Uwe Topper:

(1977) Das Erbe der Giganten. Untergang und Rückkehr der Atlanter (Olten und Freiburg)
(1993) Das letzte Buch. Die Bedeutung der Offenbarung des Johannes (München)
(1998) Die »Große Aktion«. Europas erfundene Geschichte (Tübingen)
(1999) Erfundene Geschichte. Unsere Zeitrechnung ist falsch (München)
(2001) Fälschungen der Geschichte. Von Persephone bis Newtons Zeitrechnung (München)
(2003) ZeitFälschung. Es begann mit der Renaissance (München)
(2003) horra. Die ersten Europäer (Tübingen)
(2006) Kalendersprung. Europas Religionswechsel um 1500 (Tübingen)
Einige Bücher sind ins Russische, Ungarische, Bulgarische u.a. Sprachen übersetzt.
Auf www.chronologiekritik.net findet man zahlreiche Artikel in vier Sprachen von sieben Mitarbeitern.

Folgende Bücher sind bei Kopp verfügbar:

Preis: 13,83 EUR

Topper, Uwe
Preis: 19,50 EUR