Ein kurzer Traum, gläserne Menschen

Dies hier träumte ich vor wenigen Tagen und hat vielleicht etwas mit meinen anderen Existenzen zu tun, vielleicht auch nicht, doch der Traum ist so ungewöhnlich gewesen, dass ich ihn wiedergeben möchte:

Ich bin an einem Ort, es ist eine Stadt, die ich nicht kenne und doch wirkt sie vertraut, so als ob ich hier schön öfter war.  Irgendwie habe ich den Wunsch, in den Untergrund zu gehen um dort ein Transportmittel zu nutzen, das mich woanders hinbringt. Ich sehe mich um und sehe einen Zugang, vielleicht 500 Meter entfernt, gerade noch zu sehen, an einer Kreuzung. Ich gehe hin, seltsamer Weise muss ich einige Stufen nach oben gehen, um den Eingang zu erreichen. Dort angekommen, sehe ich, der Zugang ist irgendwie versperrt, durch eine sehr surreale Szene, über die ich mich schon im Traum wundere, es stehen viele Apparaturen rum, die den Eindruck von Filmarbeiten nahelegen, aber doch auch wieder nicht. Und jetzt kommt es, es stehen „Menschen“ rum, die durchsichtig sind. Nein, nicht richtig durchsichtig, nicht vollkommen. Sie scheinen bewegliche unsichtbare Menschen zu sein, durch die man durchsehen kann, auf die Dinge hinter ihnen, aber nicht vollkommen, den „nur“ ihre Haut ist durchsichtig, erscheint glasklar, gläsern und die Sicht hindurch ist einwandfrei, ich komme gar nicht aus dem Wundern raus, denn diese Menschen sehen mich mit Augen an, die wie gemalt aber echt wirken, die Augen, Augenbrauen, Haare, Kleidung, alles ist „normal“, sprich nicht durchsichtig, nur die Haut ist durchsichtig. Alles andere zeichnet sich ebenfalls kristallklar ab, die Augen wirken so intensiv, das weiß, die dunklen Pupillen, die dunklen Augenbrauen, feine Stricke und gepflegtes dunkles Haar.  Eines dieser menschlichen Wesen scheint ein anderes zu stylen, zu frisieren und zwei weitere sind zu sehen. Als ich näher komme starren sie mich so intensiv an, dass ich erschrecke und wach werde.

Ich sinniere kurz darüber, sehr verwundert über diesen Traum, schlafe dann aber wieder ein. Übrigens, mal abgesehen, das ich mich erschreckt habe war dieser Traum kein Alptraum, ich wundere mich über ihn, mehr auch nicht.