Körper, Geist und Seele, meine Reise ins Glück – Teil 2 – Essen und so…

vegetables-29063_1280Was, liebe Mitmenschen, soll man den essen um gesund und glücklich zu sein?  Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Das was einem gut tut! So einfach die Antwort ist, so schwer ist sie im Leben eigentlich umzusetzen, denn wissen wir, weiß ich den heute noch was mir wirklich gut tut? Ja und Nein, denn es gibt Dinge, die wissen fast alle Menschen: Zu viel ist ungesund, zu wenig ist ungesund, Giftstoffe sind nicht gut für den Körper. Dann gibt es noch die „man soll…“ Ecke: Man soll genug Kohlenhydrate essen, man soll genug Eiweiß essen, man soll genug trinken, Man soll nicht so viel Fettes essen, man soll nicht so viel Alkohol und Kaffee trinken, man soll dies und jenes beachten und vor allem soll man es jedem recht machen, nur nicht sich selbst. Zumindest kommt es mir ab und zu so vor, wenn ich Gesundheitsmagazine und -Berichte lese. Oder in der Werbung mitbekomme, was da alles für gut und richtig deklariert wird, was sich oft widerspricht.

Wenn ich mir das dann so ansehe, meine Gelüste, meinen Hunger, dann weiß ich, das dies so nicht stimmen kann, denn ich bin, wie fast jeder andere wohl auch, von meinem Körperempfinden in Bezug auf was mir an Nahrung gut tut, ziemlich entfremdet. In den letzten 10 Jahren habe ich mich sicher stark angenähert an das, was ich als gesundes Bedürftnissempfinden bezeichne, doch auch immer wieder geschah es, dass ich mich wieder etwas entfernt habe.

family-333064_1280Der gesellschaftliche Einfluss auf allen Ebenen reißt einem mit, oft unbemerkt und dann irgendwann stellt man fest, oh, Gesund ernähren, da war doch was? Es ist jedoch viel mehr, also einfach Kalorien zählen und aufs Gewicht achten. Ja, es ist sogar viel mehr als nur gesunde Lebensmittel zu essen, es ist ein gesamtheitliches Ding, dieses Ernähren. Wenn ich von ernähren schreibe, dann meine ich eigentlich Nähren.  Es ist also nicht nur essen und trinken, es ist auch Seelennahrung gemeint, Geistige Nahrung und eben körperliche Nahrung. Und alle drei Kategorien haben mehrere Schichten. Die eine ist die „energetische“, sprich, um jetzt mal beim Körperlichen zu bleiben, es ist die sogenannte Lichtnahrung. Die Meisten von uns sind nicht in der Lage, diese Ernährungsform zu 100% zu leben, doch JEDER nutzt sie, nährt sich vom „Feld des Universums“ Es ist da und wird genutzt, unbewusst aber ständig. Man könnte es vielleicht auch Mentale Energie nennen, dazu kommt dann wieder Seele und Geist ins Spiel, den man kann Nähren nicht wirklich getrennt betrachten.

Kommen wir nun aber wirklich zum Thema Essen und Trinken. Zuerst mal vorne weg. Was jemand isst und trinkt, ist seine Sache. Ich will forest-brook-293472_640keinen bekehren, egal was er in sich hineinstopft, ich kann ja dann auch gut damit leben, wie es ihm damit dann kurz- und langfristig geht.  Es gibt die schon weiter oben genannte Regel, iss und trink das, was dir gut tut, bzw. was dein Körper dir sagt. Dazu muss man aber erst mal wieder ein gutes Körpergefühl bekommen.  Da führen mehrere Wege hin.  Weg 1 und wahrscheinlich des gesündeste: Fasten, bzw. Heilfasten. Das bedeutet, man trinkt Wasser und isst nichts bzw. nur sehr wenig und ganz bestimmte Sachen. Hierzu gibt es jede Menge Infos im Netz und auch einiges hier auf meinem Blog. Neben dem Fasten ist die für mich einzige noch gangbare Art, die der Disziplin. Disziplin bedeutet nur strikt das zu essen, was man sich auf seinen imaginären Speiseplan schreibt.

Mit dieser Disziplin arbeite ich jetzt. Dies bedeutet, dass ich mir einige Sachen ganz verkneife und andere stark reduziere. Warum ich auf manches nicht komplett verzichte, ist meiner eigenen Erfahrung geschuldet. Eben um den Versuchungen der Umgebung, der Mitmenschen und Gesellschaft zu entgehen, esse ich nicht 100%zig rein.Das ist meist auch nicht notwendig um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Doch muss man hier wirklich stark diszipliniert sein, damit es nicht einreist. Seit Juni habe ich das Ungesunde nochmals stark reduziert. Dabei hilft mir, immer wieder mein Ziel vor Augen zu halten: Mich gesund, stark und schön zu sehen. Mit schön meine ich, das Ideal, was ich von mir im Kopf habe. Das ist der oberflächliche Teil vom Glück, aber auch der gehört dazu. Überhaupt sollte man sich keinen Konvention von außen hingeben, wenn man nicht selbst davon überzeugt ist.  clay-pot-622750_960_720Abnehmen ist z.B. nicht dazu da, anderen zu gefallen, sondern sich selbst und um gesünder zu werden. Um kurz beim Gewicht zu bleiben, Stand 01.07.2016 hatte ich 88 kg, das sind rund 10 kg mehr, als ich mir vorstelle. Das ist nicht schlimm, schließlich wog ich mal 125 kg und habe dann auf 78 kg reduziert.  Dahin möchte ich auch wieder kommen, zumindest von der Richtung. Habe seit damals einiges mehr an Muskeln, aber ich war damals auch noch nicht frei von etwas zu viel Gewicht, zumindest war da optisch noch was da. Nun, egal, das Gewicht ist so oder so nur zweitrangig, denn sich wohl zu fühlen hat Vorrang. Ich messe eh lieber den Bauch- oder Hüftumfang um dort gute Werte zu haben. Es gibt eine Information, dass der Mann UHU haben sollte, also unter 100 cm Bauchumfang auf (Bauchnabelhöhe). Nun, egal. Abnehmen ist ein wichtiger Teil, viel wichtiger ist aber die Gesundheit an sich wichtiger, da ich Diabetiker Typ 1 bin und dieses Thema schon lange mit mir herumschleppe und schon viel erreicht habe, aber auch Rückschritte hinnehmen musste.  Seit ich 11 Jahre alt bin, habe ich diese Sache. Das mag aber ein Thema sein, auf das ich ein anderes Mal eingehen werde.  Also, was esse und trinke ich den nun. Und auf was verzichte ich komplett bzw. was schränke ich stark ein.

Ich esse fast ausschließlich unverarbeitete Kost, sprich ich verzichte auf alle Fertignahrungsprodukte, auf Brot, auf Milchprodukte, außer salad-791891_1280Butter, und die in sehr geringen Mengen. Ich verzichte auf Säfte (schon immer) und trinke so gut wie keinen Alkohol. Ich trinke zur Zeit nur Wasser, still und mineralstoffarm, sowie Kaffee, das einzige Laster, das ich bei mir als Sucht deklariere, die ich nicht so einfach überwinden kann. Nicht mal in den 6 Monaten Rohkost konnte ich damals ganz auf Kaffee verzichten. So mag es auch anderen gehen, diese Sucht hinderte mich bisher nie daran gesund zu sein und fitter zu werden, doch Vorsicht, übermäßige Konsum von Kaffee kann schädlich sein, meine Erfahrung zeigt das, da ich mit 18 Jahren bestimmt 2 Liter Filterkaffee pro Tag getrunken habe und es mir nicht gut ging damit.

Nun ja, das ist im Groben meine derzeitige Ernährungsweise. Im speziellen liebe ich es abends einfach nur einen Salat zu essen, eine Gemüsesuppe mit Gemüsestückchen drin. Eine andere lecker Version: das gegarte und gekochte Gemüse spearat auf einem Teller und das Gemüsewasser trinke ich als Suppe dazu, da sind ja die Nährstoffe drin, die beim Kochen aus dem Gemüse raus sind. Diese Brühe wird dann noch etwas aufgepeppt, mit einer Brise Pfeffer und einem Tropfen Leinsamenöl und dann heiß getrunken. Super Sache. Morgens esse ich immer Eier, 2-3 Stück in verschiedenen Varianten und dazu gibt es verschiedene Zutaten, oft geschmorte Auberginen und Zucchini mit Zwiebeln und Tomaten, manchmal auch Schafskäse im Rührei.  Hauptsache abwechslungsreich und gesund. Die Zutaten, die wir verwenden sind so oft wie möglich in Bioqualität, wegen den ganzen Umweltgiften, die man so über die Äcker kippt. Fleisch steht sehr selten auf dem Tisch, eher mal noch ein Fischfilet. Das ist aber nicht nur aktuell so, sondern eigentlich generell.

salad-374173_1280Was ich mir verkneife: Fertigpizzas bzw. Fertiggericht und alles was eine lange Zutatenliste auf der Packung stehen hat.  Wir gehen auch nicht außerhalb esse,  außer ein mal in der Woche. Meist gönnen wir uns ein Frühstück am Sonntag bei unserem Lieblingscafe.

Mittags und Nachmittags gibt es Obst, ab und an auch mal in Form von Obstkuchen. Das ist dann auch die einzige Ausnahme, bei der ich mal Weizenmehl esse.  Obwohl nicht jeder Kuchen Weizenmehl haben muss  Über Weizen wurde und wird auch viel geschrieben, ich vermeide es so gut es geht und wenn ich selbst backe, sind die Kuchen meist Vegan und bio.

Zu meiner Ernährung gehören auch Nahrungsergänzungsmittel, Chiasamen, Hanfsamen und gute hochwertige Öle. Olivenöl Hanföl, Leinsamenöl, Walnussöl, Sesamöl, natürlich nicht alle gleichzeitig. 🙂  Auch Rapsöl verwenden wir sowie Kokosöl, beide zum Kochen und Backen. Ach und bis auf das Rapsöl sind alle kaltgepresst und bio.  Wassser filtern wir selbst oder kaufen Wassersorten wie Laurentius, Black Forest und ähnliches, alles mit sehr niederen Werten an Mineralien. Das tut mir unheimlich gut. Bevor ich die mineralarmen Wassersorten vor einigen Jahren entdeckte, trank ich mineralhaltiges Wasser mit Kohlensäure. Der Effekt cake-buffet-58682_1280der Umstellung war bei mir enorm positiv. Ich war damals sehr kritisch in Bezug auf diese stillen mineralarmen Wasser doch ich habe sie probiert und seitdem meide ich jede andere Art von Wasser, wenn möglich. Der Effekt ist so einfach und genial, diese Art von Wasser wird vom Körper viel effektiver genutzt, mit weniger Aufwand integriert und da es fast rein ist, kann es auch schneller besser die Giftstoffe aus dem Körper leiten. Einfach genial, muss aber nicht für jeden gelten. Generell kann ich aber allen empfehlen es mal zu testen. Das günstigste Wasser, das mir bekannt ist, das mineralarm und lecker ist (leider in Plasikfalschen) ist jenes von LIDL, aber nur das stille Saskia Wasser der Quelle Kirkel.  Alle anderern Saskia-Quellen haben weit mehr Mienralstoffe.. Kirkel gibt es leider nicht überall, am Ehesten im Süden bzw. Westen Deutschlands.

Zusammengefasst: Viel reines Wasser, keine verarbeiteten Lebensmittel wie Fertigprodukte oder Brot, keine Milch, so gut wie keinen Weizen, nur frische (Bio-)Lebensmittel, wenig Fleisch und Abends wenig bis keine Kohlenhydrate.  Ungesunde Dinge sind erlaubt, aber sehr maßvoll. Denn wenn man sich alles verkneift, dann braucht es noch mehr Disziplin, das kann aber nach hinten losgehen, z. B. mit Fressattacken oder dem Rückfall in sehr ungesunde Ernährungsweisen und wenn sich der Körper zu 100 % entwöhnt von all dem Konsumgift, dann kann das auch nachteilig sein, zudem gehört zum körperlichen Wohlbefinden auch ein kleines Maß an ungesunden Dingen, zumindest ist dies meine Erfahrung. Damals, als ich die 45 kg abgenommen habe, habe ich auch nicht komplett auf alles verzichtet.

Für Fragen, Vorschläge und Ergänzungen und eure eigenen Erfahrungen, nutzt bitte die Kommentare., die ich so schnell wie möglich frei gebe.

Bis zum nächsten Teil.

Arcadian.

INFO: Alle Bilder stammen von https://pixabay.com/


BUCHTIPP:

Die Ernährungsfalle

Hans-Ulrich Grimm:

Wie die Lebensmittelindustrie unser Essen manipuliert

Depressionen ausgelöst durch Fast Food, Weichmacher in Babynahrung, gefährliche Zitronensäure in Gummibärchen: Was steckt eigentlich im Essen drin, das wir Tag für Tag bedenkenlos zu uns nehmen? Der Nahrungsexperte und Bestsellerautor Hans-Ulrich Grimm geht den kleinen und großen Lügen der Lebensmittelindustrie schonungslos auf den Grund.

Man nehme: Sägespäne, Fischabfälle, Schimmelpilzkulturen. Mittels Labortricks verwandelt, appetitlich eingefärbt und schmackhaft aromatisiert, werden daraus leider keine kulinarischen Scherzartikel, sondern möglicherweise Erdbeerjoghurt und Meeresfrüchte. Ist die Natur für die Herstellung von Lebensmitteln inzwischen ein Hindernis? Über die weitreichenden Folgen einer Ernährung, die auf lange haltbaren und preisgünstigen Lebensmitteln aus dem Supermarkt basiert, sind sich nur die wenigsten im Klaren.

Hans-Ulrich Grimm versteht sich gleichermaßen als Experte für gutes Essen und für schlechte Ernährung. In weit über 500 Stichworten öffnet Hans-Ulrich Grimm uns die Augen darüber, wie die Lebensmittelindustrie unsere Nahrung zielgerichtet manipuliert: Von A wie Aromastoffe über B wie Bernsteinsäure, von K wie Kartoffelchips bis hin zu Z wie Zusatzstoffe ist alles dabei.

Ein Nachschlagewerk, das seinesgleichen sucht. Ein wichtiger Anstoß, über die eigenen Lebens- und Essgewohnheiten nachzudenken!

Paperback, 537 Seiten