Körper, Geist und Seele, meine Reise ins Glück – Teil 3 – Die Bewegung macht´s

Hallo liebe Sportsfreunde,

im 3. Teil will ich nicht nur über die ersten 1,5 Wochen berichten, sondern auch auf das Thema Bewegung eingehen.  Denn die 2 wichtigsten körperlichen Komponenten sind  (Er-)nährung und Bewegung. Die beste Ernährung ist nur halb so viel wert, wenn man seinen Hintern nicht bewegt.  Wer körperlich, geistig und seelisch gesund sein möchte, der braucht Bewegung. Klar fällt die, genau wie die Nahrung, in der Menge bei jedem anders aus, der eine ist geradezu „bewegungshungrig“ der andere muss sich eher zwingen, das Sofa mal zu verlassen. Extrem faul und sportsüchtig, sind also die zwei extremen Enden des Pendelausschlags.

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Mann auf einem Crosstrainer

Es ist also ganz wichtig dass man sich genügend bewegt, zumindest jeden Tag ne halbe Stunde körperlich aktiv ist, ob das nun ein Spaziergang ist oder richtig Sport bleibt jedem Selbst und seiner Situation überlassen. Kommen wir also gleich zu dem was ich so tue.  Ich mache 5 x die Woche Sport und an den anderen Tagen fahre ich zumindest Fahrrad und laufe auch jeden Tag recht viel herum. Rumsitzen ist keine Stärke von mir, obwohl ich beruflich viel sitze und sogar eine leichte Fußbehinderung habe. Darum ist meine sportliche Betätigung auch keine, die
Laufen oder Joggen beinhaltet, wohl aber Fahrrad fahren und die Nutzung eines Crosstrainers. Ich gehe also 5 x in der Woche, meist abends, ins Fitness-Studio und mache unter anderem Intervall-Trainig:

Intervalltraining (auch Hochintensives Intervalltraining: HIIT) ist eine Trainingsmethodik im Sport, die durch abwechselnde Belastungs- und Erholungsphasen (Intervalle) gekennzeichnet ist. Dabei werden die Erholungsphasen von der Dauer und Intensität so gestaltet, dass sich derOrganismus nicht vollständig erholen kann. Durch die unvollständige Erholung wird ein starker Trainingsreiz gesetzt.

Intervalltraining hat je nach Ausprägung das Ziel, die Kraftausdauer, die Schnelligkeitsausdauer, die Laktattoleranz, den Laktatabbau, die maximale Sauerstoffaufnahme oder auch das Tempogefühl (z. B. Wettkampftempo) zu verbessern. Weiterhin kann das Intervalltraining zur Verbesserung und Ökonomisierung der Bewegungsabläufe (inter- und intramuskuläre Koordination) beitragen.

Diese Trainingsziele sind für viele Sportarten wichtig, dementsprechend ist diese Trainingsform weit verbreitet.

Sprinter, Mittelstrecken- und Langstreckenläufer, aber auch Radsportler, Schwimmer sowie Ruderer, Sportkletterer und Skilangläufer kennen das Intervalltraining als sportartspezifische Wettkampfvorbereitung. In der neueren Forschung beschäftigt man sich auch mit der Bedeutung des Intervalltrainings für die kardiologische Rehabilitation.[1]

Quelle: Wikipedia

Mit dieser Trainingsart kann ich in kurzer Zeit viel erreichen: Fett verbrennen, Kreislauf ankurbeln und den Körper stärken. Aber Vorsicht, die Belastung ist schon recht hoch, man sollte sich vorher ärztlich
checken lassen, wenn man nicht vollkommen gesund ist oder sich unsicher ist.  Daneben mache ich noch 3-4 x Wochen Krafttraining, Muskelaufbau, hier ist es auch wichtig, je mehr Muskeln, je mehr Kalorien und ggf. Fett können verbrannt werden und Muskeln stärken das Wohlbefinden, entlasten die Knochen und straffen das Bindegewebe, so das Muskeln auf allen Ebenen und in jedem Alter wichtig sind, sie sind also nicht alleine dazu da, Kraft zu haben oder gut auszusehen, das sind nur schöne visuelle Effekte. Wichtig zu wissen ist aber auch hier, das es wenig nützt, wenn man nur an den Geräten rum zupft und mit wenig Gewicht trainiert, allerdings gilt es sich langsam zu steigern, gleich 100 kg Bankdrücken mit „Spagettiärmchen“ ist auch nicht der Sinn der Sache. Man muss bei jedem Training auf eine gesunde Körperhaltung achten und nicht mit zu viel Schwung trainieren genauso wenig wie man sich überfordern sollte. Das kann jeweils zu Verletzungen führen. Unterfordern und am Gerät rumzuspielen mit 5 kg Gewicht ist aber auch nicht zielführend. Es muss eine Steigerung angestrebt werden. Hier gibt es im Internet jede Menge Tipps oder man fragt jemand, der etwas davon versteht. Doch nicht jeder Fitnessstudiomitarbieter oder Trainer weiß alles. Auch hier immer mit der eigenen Intuition arbeiten. Ich versuche mich von Woche. zu Woche zu steigern und wenn ich nach jedem Training Muskelkater habe, dann weiß ich, ich mache es richtig. Dabei lege ich keinen Wert auf starken Muskelkater, ein leichter reicht vollkommen.  Was immer wieder unterschätzt und vergessen wird beim Trainieren: Man muss sich warm machen, und dehnen, das verhindert Verletzungen und reduziert Muskelkater. Und, bitte keine Wunder erwarten, weder das Fett verbrennt so schnell wie die Werbung es verspricht noch die Muskeln kommen so schnell (wieder) wie es manch Fitnessprodukt indirekt nahe legt.  Es kann aber schnell gehen Doch oft ist es kein Fett, sondern Wasser, was der Körper verliert. Eine Schwankung von 1 bis 2 kg Gewicht ist normal. Ich habe innerhalb von 1 Woche nun 2 kg abgenommen, doch ich bezweifele, dass es 2 kg Fett waren. Erst das langfristige Ergebnis zeigt, wie man wirklich voran kommt, und wie so oft gesagt, Gewicht ist nicht alles, das Gesamtpaket muss gefallen, man muss sich im Spiegel ansehen und mit sich zufrieden sein, ohne die Realität komplett aus den Augen zu verlieren.

Wohlfühlen ist beim Sport sehr wichtig. Man muss beim Sport zwar seine Komfortzone verlassen, doch sollte er an sich Spaß machen und die Motivation muss stimmen. Leider sind die mangelnde Motivation und der Innere Schweinehund oft die größten Hindernisse. Hier muss das Hauptaugenmerk liegen. Man muss Lust haben bzw. die notwendige Motivation spüren. Die richtige Motivation ist das einzige was die Sache ins Laufen bringt und hält. Ausreden, sich selbst belügen, beim Essen und beim Bewegen, sind Aktionen des Inneren Schweinehundes, die wohl jeder irgendwie kennt. Man muss immer das Ziel vor Augen haben und sich von kleinen Rückschlägen nicht aufhalten lassen. Das gilt eigentlich für alles, was man so macht, nicht nur beim Essen und Bewegen.

Zusammenfassend kann sich sagen, das die ersten 2 Wochen gut liefen, ich fast alles umsetzte, was ich mir vornehmen, auch wenn ich beim Essen nicht immer ganz treu bin, doch 80 – 90 % der eigenen Ziele und meine Ernährungsweise einzuhalten, das schaffe ich bisher. 80-90%? Ja, genau, 100 % sind nicht notwendig um das Ziel zu erreichen, doch gib immer alles und mache alles was notwendig ist, verlasse die Komfortzone, ohne den Spaß zu verlieren, motiviere dich, Gesundheit ist das Fundament um glücklich zu sein, ohne Gesundheit geht es schlecht. Kuck dir die Mitmenschen an und sieh wo bei vielen dies nicht der Fall ist. Ich jedenfalls bin auf meinem Weg und fühle mich Gut dabei, auch wenn es manchmal anstrengend ist und der Innere Schweinehund wieder lauter wird.

Kleiner Tipp noch für Sportmuffel und Leute, die Zeit gerne als Ausrede nutzen. Macht die Übung „Plank“ oder auch „Unterarmstütze“

Planket (Quelle: https://www.flickr.com/photos/suanie/4095024524)
Planket (Quelle: https://www.flickr.com/photos/suanie/4095024524)

(siehe Bild)  Je länger, desto besser und immer in einer angespannten Haltung, das baut schnell Muskeln auf und macht fitter. Auch hier, jeden Tag, jede Woche eine Steigerung herausholen, und wenn es nur Sekunden sind.

Also, soweit erst mal, bis zum nächsten Date zum Thema „Meine Reise ins Glück“