Archiv der Kategorie: Friedensinitiative

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Mahnwache für den Frieden 2.014

Die Mahnwache für den Frieden befindet sich auf dem Weg in die 2. Phase, darum Mahnwache 2.014 (2014).  Es geht nicht ausschließlich um Frieden, doch Frieden ist die Grundvoraussetzung für die anderen oft genannten Begriffe, darum gehören “Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit” unabdingbar zusammen, zumindest sehe ich dies so. Weiterlesen

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Sein.de: Statt EU-Vertrag lieber die Verfassung Boliviens

auf Sein.de von Mai 2010 und so aktuell wie nie:

Können Sie sich Guido Westerwelle vorstellen, wie er über die Liebe zur Mutter Natur referiert? Oder Angela Merkel, die verkündet, dass Glück und ein gutes Leben ab jetzt die obersten Regierungsziele sind? Wovon wir in Deutschland nur träumen können, ist in Bolivien seit 2009 Realität: Am 25. Januar 2009 gründete sich das Land neu, und das Volk gab sich per Volksentscheid eine neue Verfassung – bei einer Wahlbeteiligung von 90 Prozent stimmten 62 Prozent mit „Ja” und feierten dann ausgiebig auf den Straßen.

© chris74 – Fotolia.com

Die Verfassung ist so angenehm anders, dass man es als Europäer kaum glauben kann. Sie könnte einen neuen Weg des Sozialismus begründen und gibt vielleicht die richtigen Antworten auf viele Probleme unserer Zeit. Sie ist darauf ausgerichtet “ein gutes Leben” für die Bürger zu ermöglichen (ähnlich wie in der Verfassung Bhutans, in der die Steigerung des Bruttonationalglücks das oberste Gebot ist) – und das war ja ursprünglich auch der Sinn eines Staates.

Dazu geht Bolivien in Zukunft ein paar radikale Schritte:

  • Das indigene Prinzip des “guten Lebens” – alle Grundbedürfnisse (Essen, Trinken, Strom, Telekomunikation, Medizin, Bildung) sind gesichert, das soziale Leben ist erfüllend und befindet sich im Einklang mit der Natur – ist als rechtliche Grundorientierung in die Verfassung aufgenommen. Wie keine zuvor schützt sie dazu das Individuum durch liberale staatsbürgerliche Rechte.
  • Erstmals wird die Pachamama, die Mutter Erde , als philosophisch-juristische Kategorie zur Sicherung des Allgemeinwohls in eine Verfassung aufgenommen.
  • Naturgüter und öffentliche Leistungen gelten als Menschenrecht und dürfen nicht privatisiert werden. Die natürlichen Ressourcen Boliviens sind ab sofort gemeinschaftliche Güter gesellschaftlichen Eigentums.
  • Auch Land ist Gemeinschaftsgut und für Grundbesitz gilt eine Höchstgrenze von 5000 Hektar. Wenn privates Land seine „landwirtschaftliche und soziale Funktion” nicht erfüllt, darf es vom Staat beschlagnahmt werden.
  • Wasser, Strom und Telefon sind zukünftig Menschenrechte, die „kein privates Business, sondern eine öffentliche Dienstleistung sind”, wie Präsident Morales betont. Wichtige Wirtschaftszweige wie Öl, Gas, Telekommunikation, Transport, Wasser und Strom werden daher Allgemeingut.
  • Erstmals erhalten die indigenen Völker Boliviens umfassende Rechte zur kulturellen Selbstbestimmung, inklusive eigenständiger Verwaltung und Rechtsprechung.
  • Demokratie wird durch außerparlamentarische, kommunale und indigene Autonomien sowie durch Raum für Eigenverantwortung dezentralisiert.
  • Die Verfassung gewährt das einklagbare Recht auf Ernährung, Trinkwasser, kostenlose Bildung und Gesundheit und angemessene Bezahlung für jeden Bürger Boliviens.

 

10 Gebote, um den Planeten, die Menschheit und das Leben zu retten
Der Geist, den die Verfassung trägt, lässt sich gut an den „zehn Geboten, um den Planeten, die Menschheit und das Leben zu retten” ablesen, die von Boliviens Präsident Evo Morales verfasst und von ihm auf der UNO-Generalversammlung vorgetragen wurden:

1. Mit dem Kapitalismus aufhören
Um den Planeten, das Leben und die menschliche Spezies zu erhalten, müssen wir mit dem Kapitalismus aufhören. Es ist Zeit, die finanziellen Schulden des Südens gegen die ökologischen Schulden des Nordens aufzurechnen.

2. Auf Kriege verzichten
Kriege sind die größte Verschwendung und Plünderung von Leben und der natürlichen Ressourcen. Wir, die indigenen Völker des Planeten, müssen der Welt sagen, dass wir glauben, dass die Millionen und Abermillionen von Dollar, die heute in die Industrie des Todes investiert werden, in einen großen gemeinsamen Fonds gehen sollten, um den Planeten, die Menschheit und das Leben zu retten.

3. Eine Welt ohne Imperialismus und Kolonialismus
Das kapitalistische System trägt in seinen Eingeweiden den Imperialismus und den Kolonialismus. Den anderen zu beherrschen, den anderen zu unterwerfen, den anderen zu kontrollieren und den anderen unterzuordnen sind die Formen des „Lebens” dieses Modells der „Entwicklung”, die auf der Konkurrenz basiert und nicht auf der Ergänzung/Vollständigkeit.

4. Das Wasser als Recht aller Lebewesen
Ohne Wasser gibt es kein Leben. Der Grundwasservorrat geht weltweit zurück. Um uns mit dieser Weltkrise des Wassers auseinanderzusetzen, müssen wir damit anfangen, den Zugang zu Wasser als Menschenrecht zu erklären und folglich als eine öffentliche Dienstleistung, die nicht privatisiert werden kann. Wenn das Wasser privatisiert und vermarktet wird, können wir kein Wasser für alle garantieren. Es ist fundamental, den Zugang zu Wasser zum Menschenrecht zu erklären.
5. Saubere und umweltfreundliche Energiearten
Einige Daten ermöglichen  uns zu verstehen, was in der Welt im Hinblick auf die Anwendung von Energie und ihre Beziehung zur Natur vor sich geht. Die Entwicklung sauberer und umweltfreundlicher Energien ist eine weitere grundlegende Aufgabe zur Rettung des Planeten, der Menschheit und des Lebens.

6. Achtung vor der Mutter Erde
Der Schändung unserer Mutter Erde und aller ihrer Lebewesen werden wir mit der Kraft der Erkenntnis und der Liebe zur Schöpfung entgegenwirken. Die Erde kann nicht nur als eine natürliche Ressource angesehen werden. Wir respektieren die Natur, ehren unsere Mutter Erde und erkennen die Naturgesetze als höchstes Gesetz an.
7. Die Grunddienstleistungen als Menschenrecht
Der Zugang zu Wasser, Energie, Bildung, Kommunikation, Gesundheit und Transport ist ein Grundrecht, das jeder Staat seiner Bevölkerung als grundlegendes Menschenrecht garantieren muss. Diese Dienstleistungen können nicht zu privaten Geschäften gemacht werden. Sie müssen zur Grundlage der öffentlichen Dienste werden.

8. Verbrauchen, was notwendig ist, und Konsum des lokal Produzierten
Wir müssen Schluss machen mit dem Konsumismus, der Verschwendung und dem Luxus. Im ärmeren Teil des Planeten verhungern jedes Jahr Millionen Menschen; gleichzeitig werden im reicheren Teil des Planeten Millionen Dollar ausgegeben, um die Fettleibigkeit zu bekämpfen. Wir verbrauchen im Exzess, wir vergeuden Naturressourcen und produzieren Müll, der die Mutter Erde vergiftet. Verbrauchen, was notwendig ist, und dem Verbrauch dessen, was wir lokal produzieren, den Vorrang geben, das ist von erstrangiger Bedeutung, um den Planeten, die Menschheit und das Leben zu retten.

9. Respekt vor kultureller und wirtschaftlicher Vielfalt
Der Kapitalismus reduziert die Menschen auf ein Leben als Konsumenten. Wir – die indigenen Völker dieses Planeten – glauben nicht an Einheitslösungen für alle. Menschen sind verschieden. Wir leben in Gemeinschaften mit Identitäten, mit eigenen Kulturen. Eine Kultur zu zerstören, die Identität eines Volkes anzugreifen – das ist der größte Schaden, den man der Menschheit zufügen kann.
10. „Vivir Bien” – das gute Leben
Wir – die indigenen Völker dieses Planeten – wollen einen Beitrag leisten für eine gerechte, vielfältige und ausgeglichene Welt, die einschließt und nicht ausgrenzt. Wir sagen „Vivir Bien” – das gute Leben.
Ich denke, dass wir Menschen unsere Wurzeln wiederentdecken können – und sollten. Ich glaube daran, dass die Menschheit eine gerechtere Welt aufbauen kann. Eine vielfältige Welt, eine Welt, die integriert und ausgeglichen ist, eine Welt im Einklang mit der Natur, mit der Mutter Erde.

 

friedenstaube

Ein Geschenk an die Friedensbewegung (2014)

Veröffentlicht am 30.06.2014

Dieser Film ist nicht nur ein Geschenk an die gesamte Friedensbewegung, sondern auch ein “Muss” für jeden Friedensaktivisten! Dies ist die Fortsetzung der Dokumentation mit dem Titel “Die Wahrheit über die Friedensbewegung”! Diese Aufnahmen stellen ein Stück Zeitgeschichte da! Und zwar unverfälscht und original! Für Frieden in Europa und auf der Welt! Vervielfältigung ist erwünscht!

Die Wahrheit über die Friedensbewegung:
http://n23.tv/news-23/3960-die-wahrhe…

Facebook Gruppe der Friedensbewegung:
https://www.facebook.com/groups/14724…

Weiterleitung zum Download:
http://www.n23.tv/friedensbewegung.mp4

Alternative Medien:
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Quellenangabe:

Kilez More und Morgaine – Die Botschaft ist Frieden (2014):
https://www.youtube.com/watch?v=OQXQd…

2. Friedensmahnwache in Wien- Morgaine LIVE (5.5.2014):
https://www.youtube.com/watch?v=HBRzp…

Hannover Mahnwache – Friedenssong 02.06.2014:
https://www.youtube.com/watch?v=AK3N_…

Mahnwache für Frieden, Köln 12.05.2014 Georg & Band:
https://www.youtube.com/watch?v=FenYX…

Morgaine aus Wien auf der Mahnwache am Brandenburger Tor in Berlin am 02.06:
https://www.youtube.com/watch?v=rLZeu…

So sehen also Rechte aus – Manipulation leicht gemacht:
https://www.youtube.com/watch?v=grWKY…

Open Mic #6 der Mahnwache in Köln vom 16.06.2014:
https://www.youtube.com/watch?v=P1H4d…

10. Hamburger Mahnwache am 02.06.2014 – ‘Ich wünsche mir eine Welt .':
https://www.youtube.com/watch?v=xpJ6w…

8. Mahnwache 5-5 26.05.14 Frankfurt:
https://www.youtube.com/watch?v=chQPg…

Mahnwache für den Frieden Köln – 2-8 – 26.05.14 – Brittsche:
https://www.youtube.com/watch?v=X8aC4…

Mahnwache München – 21.04.14 – Interviews. Oder- ‘Wo gehtsn hier zu den:
https://www.youtube.com/watch?v=7kwJU…

Mahnwache Hamburg 28.04.2014 – Eröffnungsrede von Robin + neues:
https://www.youtube.com/watch?v=SopEe…

Mahnwache Hamburg 28.04.2014 – Die Welt wird sich verändern und wir werden das:
https://www.youtube.com/watch?v=6saC8…

Mahnwache Hamburg 28.04.2014 – Das ist der Mammon, den wir anbeten:
https://www.youtube.com/watch?v=DZ_hg…

KenFM am Set- Mahnwache für den Frieden, 12.5.2014 Leipzig:
https://www.youtube.com/watch?v=LOdnw…

KenFM am Set- Mahnwache für den Frieden Wien, 26. Mai 2014:
https://www.youtube.com/watch?v=5Jfcw…

Jürgen Elsässer – Montagsdemo ERFURT 26.Mai:
https://www.youtube.com/watch?v=4xLW5…

Huberta Gneisenaus Rede auf der Mahnwache gegen Atomkraft in München:
https://www.youtube.com/watch?v=bcZt4…

Fabian spricht über den inneren Frieden – Mahnwache für den Frieden Ludwigsburg:
https://www.youtube.com/watch?v=87yUh…

Du an diesem Bildschirm – Geh’ zur Mahnwache:
https://www.youtube.com/watch?v=RC34O…

28.04 Mahnwache Montagsdemo München:
https://www.youtube.com/watch?v=GiQ2k…

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Jenseits der WM

am 22.06.2014 auf arcadiansblog.net

geschrieben von Arcadian

Ihr Lieben, ja ihr Lieben, ihr alle, auch die, die sich nicht angesprochen fühlen sind Lieb, zumindest dem Grunde nach. Es gibt meiner Meinung keine unlieben Menschen.  Jeder Mensch ist liebenswert.  Und jeder kann und darf geliebt werden. Bedingungslose Liebe ist hier in dieser Dichte (noch) nicht möglich. Sie mag vielleicht für jene machbar sein, die ihr Leben vollkommen in den Dienst der Liebe gestellt haben und selbst jene können ihre bedingungslose Liebe nur bedingt anbringen, also z.B. für bestimmte Mitmenschen, oder für die Menschheit als Ganzes…..  Darum spreche ich nur von der Liebe, und vielleicht noch von der bedingungsarmen Liebe, eine Liebe, die nach der Bedingungslosigkeit Ausschau hält und ihr Nahe kommt.

Was hat Liebe nun mit der WM und jenseits davon zu tun? Ich meine alles. Jene Menschen, die die Spiele spielen, jene, die sie ausrichten und jene, die sie anschauen, alles können und dürfen geliebt werden. Wir müssen aber nicht alles Lieben, was diese Menschen tun und wir müssen auch nicht jeden lieben, aber jeder ist es Wert und verdient so viel Liebe das man ihn/ihr für die Taten die er/sie begangen hat, Vergebung schenken kann.  Und auch jene, die sich gegen die WM stellen, gegen das Etablissement und gegen alles, was so Mainstream ist, auch jenen darf Vergeben werden.

Alles was ein Mensch tut, also auch was er denkt, geschieht weil es, zu seinem Wahrnehmungsmuster passt, weil er es von seinen Eltern, Vorgesetzten, Freunden und von den Medien gelernt hat und, oder auch weil er sich gegen dieses Gelernte aufgelehnt hat und jetzt “gegen” alles ist, was aus dieser Richtung kommt.  Beides ist nicht wirklich das was uns hilft, aber noch weniger hilft uns, Handlungen von Menschen einfach nur zu verurteilen.

Vielmehr ist es wichtig, das Verzeihen, das Vergeben zu erlernen, jedoch nicht als Floskel, sondern zu lernen es wirklich so zu meinen, anstatt es einfach so daher zu schreiben oder zu sagen. Ich weiß, nicht (immer) einfach  Und hier bin ich bei mir. Die FIFA ist aus meiner Sicht eine kriminelle Vereinigung, die unter dem Tarnmantel des Fußballs nur auf Gewinn und Gier ausgerichtet ist. Wusstet ihr, das Brasilien aus allen direkt mit der FIFA verbundenen Geschäften KEINE Steuern erheben darf und auch nicht tut. Wusstet ihr, dass der meiste Mammon nicht in den lokalen Händen bleibt, das Brasilien anscheinend keinen Profit daraus machen darf? Zumindest keinen finanziellen? Wusstet ihr, dass das Gerücht umgeht, dass Brasilien schon als Weltmeister feststeht? Hier könnte man doch glatt Zusammenhänge sehen, oder nicht? Und wenn man dann noch hört, dass Schiedsrichter ein Spiel so beeinflussen, dass der Sieg einer bestimmten Mannschaft feststeht, dann kommt man nicht umhin, diese Gerüchte für echt zu halten.

2006 in Deutschland, als ich noch Fußball schaute, da hat sich die Regierung erfolgreich gewehrt und Steuereinnahmen (also MwSt. bzw. Umsatzsteuer) konnten auf die FIFA-Umsätze erhoben werden. Die BRD ist ja auch kein Land wie Brasilien oder Südafrika, und man könnte meinen das es daran liegt. Nun wenn als Deal auch 2006 das Weiterkommen der deutschen Mannschaft mit eingebettet war, dann vielleicht nur bis zum Finale, wo sie doch dann “nur” den zweiten Platz belegt haben.

Dies sind nur Spekulationen, man muss aber nicht besonders tiefgreifend im Netz nachforschen, um auf Merkwürdigkeiten bei der FIFA zu stoßen. Doch hier möchte ich nun auf das Thema Verzeihen zurückkommen, auf mein Verzeihen. Oder anders gesagt, dass ich zumindest kaum noch in die Verlegenheit komme, bei diesem Thema Verzeihen zu müssen, denn ich sehe das ganz entspannt. Ich persönlich kann also all jenen, die sich hier mit Gier bewaffnet bereichern verzeihen, auch jenen, die auf Befehl hin, Menschen vertreiben oder sogar ermorden, denn es nützt mir persönlich nichts, aber auch überhaupt nichts, diese Sachen mit meinem Zorn, Hass und Wut zu belegen, lieber verzeihe ich. Diese Gräueltaten sind auch Taten, wo ich mein Verzeihen noch einsetze darf, denn das fällt mir schwer.  Ich gebe aber keine Energie hinein, mir solche Artikel “reinzuziehen” um hinterher mit negativen Gefühlen umgehen zu müssen, was nicht heißt, dass ich mir diese Dinge nicht mit dem nötigen Respekt und einer gewissen Aufmerksamkeit betrachte. Dies ist natürlich eine Gradwanderung, bin ja “auch nur” Mensch :)

Genauso möchte ich noch sagen, dass ich allen verzeihe, die mit Verachtung an die eine oder anderer Seite herangehen. Verachtung in dem Sinne, wie ich es verstehe, bedeutet ein negatives Gefühl wie z.B. Ärger, Wut und Angst zu pflegen und damit sich selbst in diesen Energien zu baden und das Gesetz der Resonanz gibt dann mehr davon und wenn wir mehr davon haben und uns daran laben (bewusst oder unbewusst) bekommen wir immer mehr davon und dann wundern wir uns, dass unser Dasein blöd ist, dass das Leben keinen Spaß macht. Ja, das sind dann die eigenen Muster, die Brille auf der Nase, mit der wir die Welt betrachten und wenn dann jemand daher kommt und uns die Brille abnehmen will, womögich mit der Info, dass wir auch ohne diese Brille gut oder sogar noch viel besser sehen, dann wehren wir uns. Wir wehren uns gerne, egal ob wir Mainstreamschafe oder Lichtarbeiter sind, denn ohne dies Brille fühlen wir uns nackt.

Wir Menschen, ich und vielleicht auch du, der das jetzt gerade liest, wir sollten, nein wir müssen uns mit uns beschäftigen, unsere Muster und die Art wie wir die Welt betrachten, anschauen, analysieren und loslassen, in unserer Mitte, in die Harmonie gelangen um dann  hoffentlich unserer Welt so zu sehen, wie es für uns dienlich ist. Natürlich ist diese Welt immer noch unsere, doch sie kann dann offen sein für neues, auch wenn es unbequem erscheint, sie kann selbstkritisch sein, ohne uns selbst zu belasten und sie kann uns ein positives, harmonisches Leben schenken, in dem wir das anziehen, was wir benötigen. Doch wir müssen daran arbeiten, von alleine kommt nur das zu uns, was wir aussenden, wenn wir uns also Ärgern und es nicht stoppen, bekommen wir mehr davon…. Wenn es uns gut geht und wir in Harmonie sind bekommen wir mehr davon.

Dies meine ich auch mit jenseits der WM, die Weltmeisterschaft im Fußball wird gefeiert, die Menschen freuen sich und der Fußball bringt mehr Menschen zusammen, als jede Demo für Frieden oder Umwelt je bringen könnte. Und auch dieser Satz könnte wieder Zornesröte in die Gesichter treiben. Ha, aber für was? Nützt es mir irgendwie, wenn ich mich aufrege? Mag sein, das es mir so vorkommt, denn mein Leben ist ja dann “aufregend” und besser so eine Aufregung als gar keine? Nun ja, wenn ich das so sehen würde, dann würde mir das nicht dienlich sein. Gerne darfst du das so Leben, aber ich sage dir, auf Dauer wird es dir ebenso wenig dienlich sein und ja, dass ist nur meine Ansicht. Du kannst deine selbstverständlich behalten. Ich muss dem Menschen doch das Lassen, was er haben will. Ich kann ihm das nicht wegnehmen, ich würde  ja Gewalt anwenden oder ich würde  ihn manipulieren und dann führt ja auch nicht dahin, wo ich selten schon bin, in der Harmonie und im Frieden.  Ja, wenn für den Frieden so viele Menschen verteilt auf die Mahnwachen in über 100 Städten in  Europa kommen würden, dann wäre sicher schon einiges anders.  Also, auch dies kann ich Verzeihen.

Jenseits der WM geschieht nicht viel könnte man meinen, obwohl so eine “Brot-und-Spiele”-Veranstaltung über 3 Wochen (oder waren es vier?) eine gute Gelegenheit ist, für Politiker und deren Befehlsgeber, etwas durchs Parlament zu jagen, was nicht im Sinne der Allgemeinheit ist. Hier sollte man dann wieder genau hinschauen und diverse politische Blogs in der “freien Internetpresse” beobachten. Doch ich sage euch, auch hier gilt es keine Energie in Wut und Ärger zu stecken. Natürlich soll man da was tun, anderer Menschen aufklären, in dem man Infos anbietet (nicht aufdrängt) oder sonst was, aber bitte, bitte ohne Wut, ohne Hass und dergleichen, das füttert nur die, die sich an so was laben, egal in welcher Form.

Wir müssen einfach unsere persönliche Welt offen halten, für die Dinge die Geschehen, aber unserer Emotionen und Empfindungen nicht in die negative Sphäre trudeln lassen, denn dann besteht die Gefahr, davon noch viel mehr zu bekommen. Selbstverständlich bedeutet dass, wenn wir sie in den harmonischen, guten Sphären lassen, davon auch noch mehr zu bekommen, aber natürlich nur, wenn unserer Gefühle, die Gedanken verursachen, angenehmen sind. Und mit angenehmen Gefühlen und Gedanken, erschaffen wir, schöpfen wir, eine angenehme Welt, unsere Welt und diese ist dann auch nicht mehr so empfänglich für nicht so schöne Dinge. Wir nehmen sie zwar wahr und wissen um die Problematik und können auch was tun, um dies zu ändern, aber wir haben dabei ein gutes Gefühl, weil wir eine Harmonie in uns haben. Es fühlt sich gut an zu wissen, was Schlecht ist und  an einer Veränderung zu arbeiten, tätig zu sein für ein harmonisches Ziel. Damit senden wir auch eine Botschaft in die Welten der anderen, in die persönlichen Ansichten unserer Mitmenschen, den wir strahlen immer das aus was wir sind.

Jenseits der WM kann dies nur dienlich sein, um all das ins Bewusstsein zu rufen, was da so abgeht, im Schlechten wie im Guten und damit für Aufklärung und Freiheit und Glück zu sorgen, im Kleinen und im Großen, je nach dem …

20140616_183138Ja, und jenseits der WM gibt es nach wie vor so viele Dinge, die man betrachten darf und ich will hier noch auf einen Bereich eingehen, der mir sehr am Herzen liegt. Das sind, wie oben schon kurz erwähnt, die Montagsmahnwachen, die Mahnwachen für den Frieden, die z.B. in Berlin jetzt, während der Zeit der WM wegen der Fanmeile nicht am Brandenburger Tor, sondern am Potsdamer Platz stattfindet.  Ich war auch letztes Mal dort, am Tag an dem die deutsche Mannschaft ihr erstes Spiel in Brasilien hatte. Spiel und Mahnwache fingen um 18.00 h an und wisst ihr was, es war so leer auf dem Platz um 18.00 h, dass ich schon annahm, das es sehr familiär werden würde, aber ich hatte mich ganz schön getäuscht, nach und nach wurden es immer voller bis der Platz ziemlich gefüllt war. Zwar bei weitem nicht so viel, wie schon mal an Ostern (wo es auch auf dem Potsdamer Platz stattfand) aber doch ganz schön voll. Und das ist für mich ein großartiges Zeichen “jenseits” der WM.

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Die einzelnen Beiträge auf Video findet ihr hier.

Zuerst die von Ken Jebsen … inhaltlich ist er meist überzeugend und besonders dieses mal:

Ken Jebsen,  sagt, er ist für Frieden und gegen Gewalt.

Ich sage es auf meine Art. Ich bin für Frieden und nur für Frieden, denn Gewalt ist keine Lösung.

Dies bedeutet jedoch nicht, das man sich nicht wehren darf, aber bitte mit friedlichen Mitteln, z.B. in dem man den anderen in den Dialog einlädt, aber bitte ernsthaft, sonst sieht man blöd aus, wenn der andere dann tatsächlich zum Dialog erscheint.  Wenn also diese Mahnwache, diese Bewegung zur Revolution werden soll, dann muss sie spirituell sein, geistig, im innern, denn das innerer kommt automatisch ins außen.  Den Gefühle, hier also z.B. der Wunsch nach Harmonie und Glück, was Frieden ja bewirkten kann, gibt positive Gedanken und Gedanken werden meist in irgendeiner Form zu Handlungen führen. Oder auch zu “Nicht-Handlungen” also z.B. keine Gewalt anzuwenden….  Dies ist Kens Botschaft und auch meine, sie ist so wichtig, dieses mal, ich hoffe und bete, dass sie sich jeder anhört und darüber nachdenkt, offen darüber nachdenkt, bevor er/sie irgend etwas tut….  Er sagt die nüchterne Wahrheit in Bezug auf die Themen, die er anspricht, vor allem ab Minute 5.00 im Video… kuckt es euch an … :)

Hier alle anderen Videos von allen Mahnwachen am 15./16.06.2014:

Es sind tolle Videobeiträge enthalten, lohnt sich anzuschauen, zur bessern Übersicht, bitte auf das “Youtube”-Symbol klicken und dann seitlich die entsprechenden Videos, die interessieren anschauen :)

Schlusswort

Überall wo Menschen sind, ist Frieden möglich. Gekämpft wird nur dort, wo Menschen unrecht getan wird und auch nur, wo Menschen nicht gelernt haben, bzw. keine Chance hatten zu lernen, dass man auch ohne Gewalt Frieden erreichen kann. Dies ist in den Krisenregionen, also Jenseits der WM, natürlich um ein vielfaches schwerer. Ich frage mich aber warum jene Menschen, die gestorben sind, weitere Opfer hinter sich herziehen sollen… wo endet das? Darum, Menschheit, steh endlich auf, gelange Jenseits der WM zu der Begeisterung für Frieden, die du, als Menschheit, als Mensch, für den Fußball hast. Jetzt, den außer dem Jetzt gibt es nichts :)

Karl Arcadian

 

friedenstaube

Erneut keinerlei Friedenskundgebungen in ganz Deutschland

am 10.06.2014 auf Ultimative Freiheit Online

Aktuellen Berichten aller führenden Medienhäuser zufolge fanden am vergangenen Montag mal wieder keinerlei Friedensdemonstrationen in ganz Deutschland statt.

Insbesondere in Berlin hätte es überhaupt keine solche Friedenskundgebung gegeben, heißt es in einer gemeinsam veröffentlichten Presseverklärung.

Demnach seien die ohnehin nicht existierenden Friedensbewegungen auch in vielen anderen Städten, wie zum Beispiel in Aachen

oder auch in: Achern, Ansbach, Arnsberg, Augsburg, Bad Salzdetfurth, Balingen, Bamberg, Bautzen, Bielefeld, Bochum, Bonn, Braunschweig, Bremen, Bremerhaven, Chemnitz, Cottbus, Dortmund, Dresden, Düren, Düsseldorf, Erfurt, Eschborn, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiberg, Freiburg, Fulda, Garmisch-Partenkirchen, Gießen, Görlitz, Greifswald, Gronau, Gütersloh, Halberstadt, Halle, Hamburg, Hamm, Hannover, Heidelberg, Herford, Hildesheim, Husum, Ilmenau, Ingolstadt, Jena, Karlsruhe, Kassel, Kempten, Kiel, Koblenz, Köln, Konstanz, Krefeld, Lauchhammer, Leer, Leipzig, Lübeck, Luckau, Ludwigsbug, Lüneburg, Magdeburg, Mainz, Mannheim, Marburg, Mindelheim, München, Münster, Neubrandenburg, Nordhausen, Nürnberg, Offenburg, Oldenburg, Osnabrück, Pirna, Plauen, Pößneck, Potsdam, Ravensburg, Rendsburg, Regensburg, Rostock, Saarbrücken, Schweinfurt, Schwerin, Solingen, Stuttgart, Trier, Überlingen/Bodensee, Uelzen, Ulm, Wiesbaden, Wilhelmshaven, Worms, Wuppertal, Würzburg und Zwickau  (NEU: → facebookfreie Liste zahlreicher Friedensmahnwachen)

einmal mehr gänzlich ausgeblieben, von weiteren unzähligen kleineren Kundgebungen und Mahnwachen im ganzen Land ebenfalls zu Schweigen.

Klaus Kotzebuh-Bäh, Vorwandsvorsitzender der vereinten Medien Deutschlands (VMD), führte das völlige Ausbleiben von Friedenskundgebungen in Deutschland auf das “gänzliche Fehlen von glaubhaften Hintergrundinformationen bezüglich der wirklichen Ereignisse in der Ukraine und der einhergehenden Kriegsgefahr” zurück, die man als deutscher Journalist sachgemäß an das Volk weiterzuleiten erlaubt wäre. “Wir zumindest”, so Klaus Kotzebuh-Bäh weiter, “sind vonseiten der Nachrichtenagenturen über einen derartigen Sachverhalt noch nicht in Kenntnis gesetzt worden.”

Außerdem könne es nicht Aufgabe der Medien sein, die Menschen in ihrer wahnhaften Befürchtung zu bestätigen, der Frieden in Europa sei “allein aufgrund des Vorhandenseins mehr oder minder geisteskranker Personen innerhalb einer gewissen (-losen, Anm.d. Autors) Interessengruppe gefährdet, wenn wir, die Medienmacher, doch selber Teil jenes Interessenverbandes sind.”Ohnehin könne man als Printmedium seine Fahnen nicht in jeden Wind hängen, der gerade mal wieder durch die Volksgassen weht, das sei schon alleine drucktechnisch kaum möglich.

Ähnlich äußerte sich auch Addison Madison-Müller in ihrer Funktion als Berichtbestatterin eines namhaften deutschen Leitmediums: “Würde man uns dazu veranlassen, im Zuge unserer Arbeit mitunter die Wahrheit anzuberaumen, dann wäre die Gefahr, daß sich hierdurch manch ein Deutscher indirekt dazu aufgerufen fühlen könnte, sich umgehend für den kriegsgefährdenden Frieden einzusetzen, mindestens ebenso groß, wie die bis dato von uns nicht weniger verursachte Kriegsgefahr.”

Eine ursachenerforschende Analyse präsentierte unterdes der berühmte Volkspsychologe Prof. Dr. Reinhold Butterfisch. Ihm zufolge könne und müsse das Volk getrost und zwingend weiterbelogen werden, schließlich würde eine plötzliche Kehrtwendung der Medienpolitik im Sinne der Wahrheit unabsehbare Folgen auch für den Volksgeist haben. Denn im Zuge einer unerwarteten Vermittlung von wahren Informationen und Hintergründen – so zum Beispiel, “daß es sich bei der von uns dort weitestgehend hingeputschten Führungskaste mitunter um eine korrupte und mordsmäßig faschistische Gangsterbande handelt” – könnten die Wähler und Medienkonsumenten noch mißtrauischer werden, als sie es gegenwärtig schon teils sind, und würden den Medien diesmal selbst die unzweifelhafteste Wahrheit nicht mehr abkaufen, wenn sie gleichsam berücksichtigen, daß sie ja schon in früheren Zeiten immerzu nur belogen wurden.”

Daher sei es ebenso erforderlich wie auch der Durchsetzung der Wahrheit dienlich, wenn jegliche Art von Friedensbewegung weiterhin als antisemitisch, faschistisch, rechtsradikal oder irgendwie verschwörungstheoretisch anmutend diskreditiert wird – denn nur so könnten die jeweiligen Tatsachenverdreher dem verständigen Volk indirekt miteilen, “daß sie mit derartigen nach außen projiezierten Vermutungen, Verleumdungen und Verurteilungen insgeheim bloß sich selber meinen, bzw. vor allen Dingen die oben erwähnte, mörderische Munkelmeute, der zu gefallen sie sich allesamt zwar aus unterschiedlichsten Beweggründen heraus unterworfen haben – doch dies letztlich eben nur deswegen, weil sie insgeheim hoffen, auf diese Weise von einem tief in ihrer Seele hockenden miesgelaunten Dämon befreit zu werden. Daß dieser allerdings auch ihren Geist bereits auf’s Allerübelste hat erkranken lassen, erschwert die Sache mit der Erlösung natürlich ungemein.”

Anmerkung:

Oben erwähnte Namen wie Prof. Dr. Reinhold ButterfischAddison Madison-Müller und Klaus Kotzebuh-Bäh entsprangen der ursprünglich gesunden, mittlerweile jedoch offenbar stark beschädigten Phantasie des Autors. Ähnlichkeiten mit real vegetierenden Personen sind aber trotzdem rein zufällig.

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Friedensdemo am 09.06.2014 in Berlin zur Unterstützung der Mahnwache für Frieden

am 05.06.2014 von Journe Berlin auf facebook.

Hallo Unterstützer der Mahnwachen,

wir haben für den kommenden Montag (Pfingstmontag) den 09.06.14 eine Demonstration angemeldet.

Treffpunkt ist um 17:30 Uhr am

Teutoburger Platz

10119 Berlin Mitte
(Ecke Fehrbelliner Str. / Christinenstr.)
dicht am U-Bahnhof Senefelderplatz (U2)

Ziel ist es zu zeigen, wie wichtig es ist, sich an den Montagen mehr auf Berlins Straßen zu präsentieren – möglichst viele Menschen sollen damit auf die Mahnwachen aufmerksam gemacht werden!

Unser Anliegen ist nicht, eine Konkurrenz zur Montags Mahnwache zu sein.
Wir wollen das die Mahnwache in Berlin weiter wächst! Deshalb werden wir versuchen während des Aufzuges die Werte einer Friedensbewegung zu zeigen und zu leben.

Wir wollen den Anfang bereiten für viele verschiedene Kundgebungen im Raum Berlin, vielleicht in allen Stadtteilen.
Stellt euch vor, das aus allen Stadtteilen irgendwann ein dutzend Demonstrationen das Ziel Richtung Montags Mahnwachen haben und sich am Brandenburger Tor STERNFÖRMIG im Zentrum vereinen.

Wie viele mehr Menschen in Berlin könnten wir in dieser 3,5 Millionen Stadt erreichen?

Wir wollen den Anfang machen und zeigen wie einfach es ist und unsere Idee in die Tat umsetzen.
Wir brauchen eure Hilfe, wir planen für den ersten Montagsdemo Sternlauf 100 – 150 Teilnehmer.
Mehr sind natürlich willkommen!
Bringt eure Plakate mit und wir haben ausreichend viele Flyer.
Lasst uns diese gemeinsam unter die Leute bringen!

Wir halten es auch so wie die Mahnwachen, lasst bitte Parteifahnen, Vereinsfahnen usw. zu Hause.
Geplanter Verlauf der Demonstration:
Beginn: am Teutoburger Platz (Ecke Fehrbelliner Str. / Christinenstr.) – Ferbelliner Str. – rechts auf die Schönhauser Allee – rechts auf die Torstr. – rechts auf die Karl-Liebknecht.-Str. – weiter auf Unter den Linden – links auf den Bebelplatz – Ende des Aufzuges
(Änderungen Vorbehalten)

Danach geht jeder seines Weges bzw. wir hoffen, dass alle – einzeln – zur Montagsmahnwache am Brandenburger Tor weitergehen.
Leider wird uns nicht genehmigt, den Demozug bis zur Montags-Mahnwache zu führen, ist wohl eine rechtliche Sache…

Wir sehen uns dann am

Brandenburger Tor

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Das Mahnwachen-Syndrom hat mich voll erwischt!

Hallo liebe Leser,

ja, es hat mich erwischt, das Mahnwachen-Syndrom, aber nur das für Mahnwachen für den Frieden :) Es ist so wichtig und wertvoll zu einer Mahnwache für Frieden zu gehen und sich zu zeigen. Es ist auch, zumindest für mich, so schön zu sehen, wie Menschen an einem Punkt zusammenkommen um zu erleben, zu leben, wie es ist, wenn man in Vielfalt friedlich für eine Sache demonstriert. Es ist so wundervoll zu sehen, wie sich fremde Menschen in die Arme schließen, wie sie sich anlächeln, sich miteinander unterhalten und gemeinsam denen zuhören, die was zu sagen haben.

Ich möchte in diesen Beitrag einerseits ein wenig auf die Inhalte der letzten Mahnwache eingehen und auf der anderen Seite auch meine Weltsicht transportieren.

Die Berliner Mahnwache für den Frieden von Montag, 05. Mai 2014 fand dieses Mal am Brandenburger Tor statt, an einer historischen Kulisse, eingerahmt von viel politischer Macht, denn die Botschaft der USA und der Deutsche Reichstag mit dem Parlament befinden sich in direkter Nähe zum Brandenburger Tor. Die NSA konnte somit direkt ohne großen technischen Aufwand mithören :D

Für alle, die sich fragen was das alles soll: Ganz einfach, Wir sind auf der Straße um zu zeigen dass wir für Frieden und Freiheit sind, und damit auch für Liebe und Gerechtigkeit.  Es kann der erste Schritt zu einer echten freiheitlichen und friedlichen Welt sein. Momentan leben wir nicht in so einer Welt, zumindest die Meisten werden diese Gesellschaft nicht als freiheitlich und friedlich bezeichnen können. Denn es ist zu viel Aggression, Wut und Konfliktbereitschaft unter vielen, vielen Menschen zu finden. Und wenn man als Mensch auf eine Mahnwache oder Demo für Frieden geht, dann zeigt man zumindest, dass man den Frieden möchte.  Doch das ist nur ein erster Schritt, den wirklich fast jeder tun kann.

Ich habe am Montag reife, ältere Menschen gesehen, ich habe Kinder und Jugendliche gesehen, schick angezogene Menschen, Männer in Schlips und Anzug genauso wie “Hippie-Styles” und anderer alternative Klamottenträger. Freilich sind das nur Äußerlichkeiten. Es war alles dabei, wirklich alles und ich bin ja nicht mal groß rumgelaufen, habe meinen Standort praktisch nicht verändert.

20140505_181727Auch wenn ich Lars Mährholz nicht persönlich kenne, so möchte ich hier ihm und seinem Team an freiwilligen Helfern meine Hochachtung und meinen Dank aussprechen für die Arbeit, die er hier reinsteckt und ich bin stolz darauf zumindest Teil dieser Friedenbewegung sein zu dürfen. Und jeder einzelne, egal ob stiller Zuschauer oder Sprecher sollte und darf ebenfalls stolz darauf sein, den Mut zu haben, sich zu zeigen und r bin ich sehr dankbar dafür. Es zeigt doch schon mal, dass wir Menschen noch nicht vollkommen eingelullt sind von dem was uns umgibt und gerne mal als die Gesellschaft oder das System bezeichnet wird. Ich möchte auch den zwei lieben Menschen danken, mit denen ich am Montag vor Ort war, wir stützen uns automatisch gegenseitig und wir haben uns alle vorgenommen, beim nächsten Mal noch mindestens einen weiteren lieben Menschen zur Mahnwache mitzubringen.

Die Stimmung war wunderschön, friedlich, liebevoll und es schwang ein Gefühl der Einheit auf dem Platz mit,  ich spürte das Einheitsfeld, was uns als Mensch mit allem verbindet. Solche Momente sind sehr wertvoll und finden bei mir einen festen Platz in meinem Herzen.

Die Botschaft wurde schon oft verkündet, doch es kann nicht oft genug gesagt werden. Auf den Mahnwachen kommen Menschen zusammen, weil sie Frieden wollen, richtigen Frieden, ein faires Miteinander und dabei ist es so egal wer man ist oder war, solange man friedlich ist und in Frieden zusammen kommt. Ich war jetzt zweimal auf der Montagsmahnwache in Berlin und beides Mal war es wundervoll und ich weiß, ich werde in Zukunft jeden Montag hingehen, an dem ich in Berlin weile.  Und ich möchte euch ermuntern, zeigt euch dort bzw. auf den Mahnwachen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz.  Es soll nie wieder Krieg von Europa ausgehen, weder aktiv noch durch Entsenden von Militär in anderer Regionen unserer wunderbaren Erde. Die Zeit drängt, der Konflikt in der Ukraine scheint von diversen Kräften weiter forciert zu werden.

20140505_183430_Richtone(HDR)Der Platz am Brandenburger Tor war gut gefüllt, als Lars die Veranstaltung quasi eröffnete. Das Wetter war kühl aber trocken und ich war sehr gespannt, was so alles geschehen würde und ich sollte nicht enttäuscht werden.

“Die Medien sind nur die lokale Ausgabe der Nato-Pressestelle”  Dieses Zitat konnte man von Lars hören, freilich ist es nicht von ihn, doch er hat es vorgetragen und nu ja, ich finde das trifft den Nagel ziemlich auf den Kopf, denn egal wo wir hinhören, wenn wir  den Radio, TV oder Zeitungsmedien konsumieren, überall, okay, fast überall wird ins gleiche  Horn geblasen.  Natürlich sollte man nicht den Fehler machen, alle Journalisten, alles Magazine, Zeitungen und sonstige Medien über einen Kamm zu scheren. Es gibt sicher viele Journalisten, die sehr gerne ihrer wirklichen Aufgabe nachkommen wollen würden, doch auch ein Journalist ist nur ein Mensch, unter Umständen manipuliert, unwissend der Dinge, die hinter den Infos stehen, die er bekommt und zu einem Artikel verarbeiten soll oder einen TV-Bericht daraus machen soll. Und wenn er informiert ist, dann auszubrechen, ist keine leichte Sache, also sollten wir Nachsicht üben und Toleranz, aber eben nicht akzeptieren, dass von den Mainstreammedien überwiegend die Propaganda ausgestrahlt wird, die die Mächtigen dieser Welt sehen wollen. Auch hier gilt es friedlich in der Wahl des Widerstands zu sein, z. B. in dem man diese Medien nicht mehr konsumiert und wenn dann sehr gut ausgewählt. Denn es finden sich doch immer wieder menschliche Beiträge, auch zu dem Konflikt in der Ukraine, wenn sie freilich auch schwer zu finden sind.  Man kann natürlich auch fleißig schreiben, in den Kommentarbereichen, per Mail an die Redakteure, aber bitte immer in friedlichem Ton, denn Text kann auch Gewalt beinhalten.

Auf Links und Rechts und Politik im Allgemeinen möchte ich nicht eingehen, dazu wurde genug gesagt. Nur meine persönliche Einstellung und Meinung hierzu: Ich mag keine politischen Richtungen, ich  gehöre keiner an und unterstütze auch keine Parteien, nicht mal welche, die vielleicht Inhalte haben, die mich ansprechen könnten.  Ich bin Mensch und mag in keiner Schublade stecken.

Politik, so wie wir sie heute erleben führt, wenn man in ihr tätig ist, immer zu Lobbyismus und in Abhängigkeit und man wird sozusagen zum Abziehbild dessen, was man als politisch engagierter Mensch vielleicht ursprünglich erreichen wollte (z.B. als Abgeordneter). Und ist man erst mal in dieser Position ist es wohl schwer daraus was zu machen…. also macht Politik in dieser Form doch gar keinen Sinn, weder für den Politiker, noch für die Menschen…. es ist das System, dieser anonyme Moloch, der von ganz weit oben gesteuert wird und sich so eingebrannt hat in die Gehirne der Menschen, dass sie das bis zu einem gewissen Grad als Gottgegeben oder natürlich annehmen, weil sie oder soll ich sagen, weil wir nichts anderes kennen, denn so richtig raus ist kaum einer.20140505_183447_Richtone(HDR)

Also, nachdem Lars zum Anfang gesprochen hat,  hat er einen Rapper/Musiker angekündigt und  ging dabei nochmals auf das Thema FED ein.  Ich sprach eben vom System, vom politischen System und den darin “gefangen” Politikern, die das ausführende Organ jener sind, die die Macht haben. Und jene, die die wirkliche Macht haben, sind auch jene, die über die Banken bestimmen oder aber es sind die Banken und ihre Bosse selbst.  Das mag jeder sehen wie er will. Ich denke die echten Entscheidungsträger sitzen nicht in den Banken, sie sind in der Hierarchie weiter oben angesiedelt. Also, um es kurz zu machen, unser System, unserer globale Gesellschaft wird vom Geld und der Macht dahinter gesteuert und ich nenne das einfach Kapitalismus.

erdehatkapitalismusUnsere Erde leidet an Kapitalismus, und alle und alles was darauf ist, leidet mit und das ist das Hauptproblem, ohne Kapitalismus gibt es auch kein Drang zum unnatürlichen Wachstum, zum unnatürlichen Konkurrenzkampf, ohne Kapitalismus wäre, Vernunft, Liebe, Frieden viel leichter umzusetzen und ohne Gier, wenn also jeder alles hat, was er braucht und es keinen Druck mehr gibt, mehr haben zu wollen, dann könnte sich eine harmonische Gesellschaft bilden und die Erde wäre geheilt oder würde heilen.

Über den Kapitalismus haben die da oben die Macht und uns im Griff, zumindest zu großen Teilen.  Und ihr Griff droht ihnen wohl zu entgleisen, darum benötigen sie Konflikte und Kriege und ein Krieg in Europa, der macht viel kaputt und sie profitieren auf allen Seilten, wenn sie den Krieg finanzieren (auf beiden Seiten) und danach den Wiederaufbau und gleichzeitig festigen jene ihre Position dort, wo der Krieg herrschte…. Doch wie global würde diese Auseinandersetzung dieses Mal sein?

Aber zurück zur Mahnwache. Es geht um Frieden und dem gemeinsamen Ziel,  allen überall ein gutes, friedliches freies und würdevolles Leben zu ermöglichen, für jeden, ohne Ausnahme.  Darum gibt es uns in diesen Mahnwachen und darum gehen viele Menschen hin, Verstandesmenschen wie auch Herzensmenschen können hier nur profitieren. Den im Herzen wissen wir alle, herz-hirndas Frieden notwendig ist und der Verstand liefert die notwendigen logischen Details und Vorzüge dazu. So gehen Herz und Verstand Hand in Hand auf die Straße für Frieden in der Welt und für ein friedliches Miteinander aller unterschiedlichen Menschen und Menschengruppen, vor allem und gerade auch in den Konfliktregionen wie die Ukraine, aber auch Libyen, Irak, Afghanistan, Syrien, Palästina und Israel aber auch USA und alle anderen Orte der Welt, an denen es Konflikte gibt.

Der nächste Auftritt auf der Montagsmahnwache für Frieden in Berlin war jener des Musikers Photon, den Song “Frieden in allen Nationen (Link) Ihr könnt diesen Song gratis  downloaden. Infos siehe unten. Der Text des Songs findet ihr unter der Verlinkung.

20140505_184457_Richtone(HDR)Der nächste Redner war Pedram Shahyar Die Rede war sehr eindrucksvoll, auch wenn ich seiner Rede nicht voll zustimmen kann und seiner Weltsicht (siehe seine Homepage) nicht wirklich zustimmen kann, so ist auch er für  Frieden und eine friedliche Auseinandersetzung mit verschiedenen Meinungen. Er geht die Sache aus seinem Erfahrungsschatz an und scheint parktisch orientiert zu sein.  Inhaltlich stimme ich also in vielem nicht überein, aber ich toleriere und akzeptiere Menschen wie sie sind und er wirkte auf mich nicht nur intelligent und gebildet sondern auch sympathisch.

Dann trat überraschend Ken Jebsen (KenFM) also Redner auf den Plan. Ich habe immer das Gefühl, das er seine Reden nicht schreibt, sondern einfach darauf los redet, ob er dafür ein Konzept hat….?  Jedenfalls ist er immer sehr engagiert und steigert sich im Reden in die Sache rein. Seien Ausstrahlung und Wirkung auf mich ist ehr unsympathisch, inklusive seiner Stimme, doch das was er von sich gibt, dem stimme ich zum größten Teil zu. Er sagt wie es ist und es ist, selbst für jene, die nicht mit ihm übereinstimmen, sicher sichtbar das er meint was er sagt, dass er eine ehrliche Haut ist, zumindest wenn er redet. Und wir brauchen Menschen, die anderer mitreisen können, auch wenn das früher schon mal nach hinten losging. Begeisterung zu wecken ist eine Kunst und gleichzeitig sollte aber jeder, der sich begeistern lässt auch sehen, dass er seinen Verstand und sein Herz dabei nicht außen vor lässt.  Schaut euch das Video an, es ist wie alle anderen unten im Anschluss an diesen Artikel zu finden. Auch wenn er selbst kaum zu sehen ist, denn er sagt immer, der Inhalt ist wichtig, nicht jener Mensch, der ihn verkündet.

Ken spricht von Infos von einem Mann, der früher in einer Gruppe tätig war, die in Kriegesgebieten gekämpft hat und dieser sagt, das innerhalb der nächsten 2-3 Wochen die Sache so richtig losgehen soll. Wenn er recht hat, dann ist es 5 nach 12 und wir müssen alle, wirklich alle für Frieden auf die Straße gehen. Und den Kriegstreibern, zu denen leider wohl auch unserer Bundesregierung gehört, sagen, was wir davon halten, aber bitte friedlich.20140505_181059[1]

Als nächstes sprach eine ehemalige Mitarbeiterin des britischen Geheimdienstes MI5.Sie sprach Englisch und wurde gedolmetscht. Hier möchte ich ein Lob aussprechen für die Frau, die diese Übersetzungen vornahm. Sie tat es laut eigener Aussage zum ersten mal und das merkte man ganz klar, sie war nicht nur nervös, sie ließ auch vieles weg und dichtete vieles Hinzu, allerdings soll das nicht als Kritik gelten, wenn ich mir nur vorstelle, ich hätte das tun sollen. Obwohl ich wie die Dolmetscherin jedes Wort in Englisch verstand, also eine Übersetzung für mich  gar nicht benötigte, so hätte ich das sicher nicht so gut hinbekommen, wie jene Frau. Meine Hochachtung und meinen Dank.

20140505_200101_Richtone(HDR)Zum Inhalt ist nicht viel zu sagen, sie erzählte von ihrer Arbeit, blieb dabei aber sehr allgemein und unverbindlich, bestätigte aber vieles (indirekt) von dem als “Verschwörungstheorie” kursierendem Wissen. Das Video dazu findet ihr ebenfalls weiter unten.

Was danach kam, entsprach nicht mehr meinem Geschmack, es traf ein Rapper auf, der auf mich sehr aggressiv wirkte, dessen Sprache ebenfalls aggressiv war und dessen Musik (ich nenne sie mal so) mich ebenfalls nicht ansprach. Inhaltlich hat er schon einige Dinge angerissen, denen ich voll und ganz zustimmen kann, aber halt bei weitem nicht komplett. Ich hatte das Gefühl, das dieser junge Mann voller Wut und Frust ist und seine Musik dazu nutzt um diese Emotionen in die Welt zu bringen und seine Aggressivität abzubauen. Das ist allemal besser, als jemanden zu Schlagen oder sonstige Gewalt anzuwenden. Auch das ist ein Weg, wenn auch nicht meiner J

Am Schluss kam noch eine junge Frau aus Moldau auf die Bühne, die kurz ihre Geschichte erzählte und auch von ihrem Projekt. Darin geht es darum, das sie mit ihrem Kameramann zusammen in die Ukraine fährt um von dort aus zu berichten.  Die Seite findet man auf facebook https://www.facebook.com/facesofukraine?fref=nf und hier: http://www.startnext.de/faces-of-ukraine und hier: http://facesofukraine.blogspot.de/  Interessant ist, das dieses Projekt von den zwei mutigen Menschen bei facebook nur ca. 50 „Likes“ bei facebook hatte, als ich mein „Gefällt mir“  noch vor Ort auf der Mahnwache online abgab.  Einige Minuten später, als die Frau die Bühne verließ waren es schon über 900 „Likes“ und jetzt sind es gerade 1689 „Gefällt Mir“-Angaben (Likes) Ihr seht, im Netz verbreiten sich Dinge sehr, sehr schnell. Lasst uns dieses tolle Medium nutzen, noch viel mehr Menschen für Frieden zu erreichen. Wie ich im letzten Artikel schon schrieb, es gibt wohl kaum einen Menschen, der keinen Frieden möchte, der nicht glücklich und friedlich in Freude und Liebe leben möchte.  Doch der Wunsch allein reicht nicht, es bedarf auch etwas zu unternehmen, und wenn es als erster Schritt nur der Besuch einer Mahnwache für den Frieden ist.

In diesem Sinne, macht was draus

Arcadian

 

 Quellen und Infos zu Mahnwachen.

Karte der Mahnwachen https://mapsengine.google.com/map/edit?mid=zbz2zPgJO2Qk.kDqD1uhtEiaI

Sprecher auf der Mahnwachen Berlin mit Videos:

Eröffnungsrede Lars Mährholz

Musiker Photon:

Kostenloser Dowload: Frieden in allen Nationen

Anhören:

Photon – Wir sind das Volk

Homepage: http://www.photon-music.de/

Pedram Shahyar

Ken Jebsen

ehemalige Geheimdienstmitarbeiterin MI5 Großbritanien

Kompletter Stream/Mitschnitt der Mahnwache in Berlin vom 05.05.2014

 

 

 

Arcadian_fb

Meine Gedanken zu Frieden, Freude Liebe und den Gegensätzen in unserer Gesellschaft

Hallo liebe Besucher dieser Seite,

es war ja nun etwas ruhiger auf der Seite. Das lag daran, das ich in Deutschland unterwegs war und viel Zeit an einem Ort verbrachte habe, an dem es kaum oder kein Internet gab. Nun bin ich wieder in Berlin und wieder „on“. Es war ganz schön friedlich, so ohne Internet. Die Menschen die mir begegnet sind waren ganz normale Menschen, wie du und ich, weder “spirituell” noch “Verschwörer”, zumindest nicht das ich es wüsste :),  haben mir sehr gut getan.  Wenn man mit den Menschen redet und sie aufmerksam macht auf das, was man selbst so sieht und empfindet, dann sind sie, hier wie dort, immer der selben Grundmeinung: Frieden und Gerechtigkeit, Freude und Liebe,, das wollen alle.

Warum haben wir dann so wenig davon in dieser Welt? Fragt euch das mal. Ich kann euch keine Antwort darauf geben, die alle zufriedenstellen würde. Ich denke die Ursachen sind vielfältig und sollen an dieser Stelle nicht im Mittelpunkt stehen.  Doch ich will auf das eingehen, was mich so in letzter Zeit so bewegt hat und alles hat mit “Frieden, Gerechtigkeit, Freude und Liebe zu tun. Und ich wette bei euch ist es auch so, es geht immer um diese Dinge, entweder weil man sie hat oder meisten und öfter, weil man sie nicht hat oder glaubt nicht zu haben.

Wir treffen auf Menschen und kommunizieren mit ihnen, ja, lieben sie sogar. Anders gesagt, ich traf auf jemand den ich auf einer sehr, sehr bedeutsamen Ebene lieben gelernt habe und dies nach wie vor tue. Das war sehr schön und ich vermisse es sehr, doch es ging nicht gut, es konnte nicht auf Dauer sein. Die Ursachen sind noch nicht so richtig deutlich, aber eines war klar, es wurde viel gesagt und es war viel Selbstillusion auf beiden Seiten dabei, wir haben uns was vorgemacht. Dinge gesagt, die wir glauben, die aber möglicherweise nicht so waren oder sind. Und hier liegt ein Kernproblem unserer Gesellschaft.  Wir erkennen so schwer, wer wir sind, was wir sollen und wer uns ggf. beeinflusst. Dieser Mensch hat mich beeinflusst. Das geschieht automatisch, wenn Menschen zusammen agieren und sich unterhalten, und es geschieht nicht so oft absichtlich oder bewusst, es geschieht einfach. Doch man muss sich darüber im Klaren sein, um zu erkennen, wann man seine eigenen Gedanken lebt und wann nicht.  Und genauso funktioniert unsere Gesellschaft, wir werden von so vielen Dingen beeinflusst und wir haben nicht gelernt zu unterscheiden, ob die Meinung die wir im Kopf haben, die Einstellung und Grundhaltung, nach der wir leben, die unserer ist oder jene, die sie uns „vorsagen“.

Wenn wir also nicht merken, was wirklich aus uns kommt oder nicht merken, wer uns beeinflusst, dann merken wir vielleicht auch noch viele andere Dinge nicht. Z.B. merken wir als Gesellschaft, als einzelner Mensch und als Gruppe nicht, dass wir alle das Gleiche wollen: Frieden, Gerechtigkeit, Freude und Liebe. Wir merken es nicht oder nicht oft genug, denn wir sind damit beschäftigt miteinander zu konkurrieren, miteinander um den besten Platz zu kämpfen und das sitzt so tief, dass wir, ja auch jene, die schon bewusster sind, die schon “aufgewacht” sind oder es glauben, nach wie vor mit diesem Thema zu tun haben. Es ist ja nicht so, als das wir sagen können: “So ab heute bin ich nicht mehr beeinflussbar, ab heute lebe ich wirklich frei und souverän und bin nicht mehr in Konkurrenz mit anderen”. Okay, sagen kann man das, aber umsetzen?  Also, wir werden im Wettbewerb gehalten und wir werden entertaint mit allerhand Zeugs was auf uns einprasselt, so dass wir schwerlich den Kopf frei kriegen. Sollen wir als Mensch (Arbeitssklave, der glaubt frei zu sein) auch gar nicht, wir sollen nur funktionieren.

Unter diesen Umständen aufzuwachen und bewusster zu werden, selbstbewusst und am besten auch noch tolerant und in der Lager Kritik zu verkraften, das ist keine leicht Aufgabe.  Wenn man z.B., von sich sagt, man sei immer ehrlich in seiner Meinung und erwarte es von anderen ebenso und dann jedoch sich nicht so verhält, dann ist dies auch eine Art Selbstbetrug,  vielleicht nicht bewusst, nicht absichtlich, und vor allem schwer erkennbar für einem selbst. Ich bin mir sicher, das dies vielen von uns, inklusive mir, so oder so ähnlich schon ergangen ist, ohne dass wir es erkennen konnten und daraus entsteht dann Konfliktpotential oder aber man geht wieder getrennte Wege. Dann sagt man, es sollte so sein und das mag sogar richtig sein, doch ich frage mich, ob wir hier nicht im kleinen Krieg führen gegen uns selbst und unserer Mitmenschen, unabhängig ob wir sie Lieben oder nicht und unabhängig wie gut man sich kennt?

Also, Selbstbewusst sein, Kritik aufnehmen oder hinnehmen zu können und wirklich den anderen zuzuhören, ihn uns seine Meinungen zumindest zu akzeptieren sind Voraussetzungen, die in unserer Gesellschaft, unter uns Menschen noch viel Handlungsbedarf haben. Man kann es uns ja nicht verübeln, nach all dem was wir so erlebt haben, nach all den bewussten und unbewussten Beeinflussungen auf der Seite des Senders und auf der Seite des Empfängers der Information.

Wir werden mit Konkurrenzkampf und Entertainment beschäftigt, man gibt uns nicht die Zeit uns mit uns und unseren Mitmenschen richtig zu beschäftigen, denn das nützt dem System nicht, so wie es jetzt ist. Es scheint fast so, dass die Menschen nur “erwachen” wenn sie aus der Bahn geworfen werden, und dann nicht wieder sofort “gefangen werden” Beispiel: Jemand wird arbeitslos und bevor er anfangen kann seine frei gewordene Zeit mit Selbsterkenntnis zu füllen, kommt er in den Kreislauf von Behörden, die ihm ja „helfen“ wollen und verlangen Dinge zu tun, damit er weiterhin Geld bekommt und wenn er dann mal “frei” hat, dann müllt er sich mit TV zu, auch weil es bequem und einfach ist.

Doch wenn er nicht gefangen wird, sondern wirklich Zeit hat oder sich Zeit nimmt, dann kann er erwachen und auch daran kann er zerbrechen, man muss ja nur mal bewusst in diese Welt hinausblicken, zu sehen was so abgeht und auch hier gibt es eine Art Maschinerie, neben der Mainstreampresse ist da die freie Internetpresse, die freie unabhängige Presse, doch wie frei sind sie? Wir frei ist mein Blog?  Lernt der Erwachte nun wirklich was dazu oder konsumiert er nur wieder Meinungen, die er mehr oder weniger ungefragt übernimmt? Ich schreibe ja gerne in meine Texte, dass man nichts einfach glauben soll, sondern immer selbst suchen und nachdenken usw. soll.  Doch kann der Erwachte das überhaupt, hat er es denn gelernt? Hier ist ein großes Problem. Er muss es unter Umständen erst lernen.

Also, bevor ich abdrifte, es geht hier um das Thema Frieden, Freude, Liebe und natürlich Gerechtigkeit. Doch die ergibt sich eigentlich von selbst, wenn die Menschen in Frieden, Freude und Liebe leben.  Das wollen wir alle, die oben angesprochenen Dinge machen es uns aber nicht leicht.  Jeder will diese Eigenschaften, doch was tut er dafür. Klar für Freude kann man schnell was finden, das kriegt das Fernsehen schon hin, oder das Kino, oder Musik oder sich mit Freunden treffen, feiern, Tanzen gehen, doch diese Freude, die gut ist und sein darf ist nicht jene Freude die ich wirklich meine, ich meine diese tiefe wahrhaftige Lebensfreude, die man gar nicht wirklich beschreiben kann, entweder ihr könnt das hier jetzt nachfühlen oder nicht oder nur ein wenig….  Liebe, ja, auch die kann man Empfinden oder ein Gefühl haben, das man für Liebe hält, hier verhält es sich ähnlich wie mit der Freude, diese tiefgründige Gefühl der wahren bedingungslosen Liebe ist schwer zu fühlen, zu erkennen. Ich kenne sie, ich kann sie empfinden, aber nicht permanent…. Ja, bleibt noch der Frieden.

Und auf den Frieden will ich näher eingehen.  Was ist Frieden überhaupt?

Frieden laut Wikipedia:

Frieden (älterer Nominativ: Friede) ist allgemein definiert als ein heilsamer Zustand der Stille oder Ruhe, als die Abwesenheit von Störung oder Beunruhigung und besonders von Krieg. Frieden ist das Ergebnis der Tugend der „Friedfertigkeit“ und damit verbundener Friedensbemühungen.

Frieden ist im heutigen Sprachgebrauch der allgemeine Zustand zwischen Menschen, sozialen Gruppen oder Staaten, in dem bestehende Konflikte in rechtlich festgelegten Normen ohne Gewalt ausgetragen werden. Der Begriff bezeichnet einen Zustand in der Beziehung zwischen Völkern und Staaten, der den Krieg zur Durchsetzung von Politik ausschließt.

In der Sprache deutschsprachiger Juristen ist von Frieden auch im Zusammenhang mit innenpolitischen Auseinandersetzungen (Straftatbestand des Landfriedensbruchs), mit dem Arbeitsleben (Störung des Betriebsfriedens als Kategorie des Betriebsverfassungsgesetzes) und mit dem Schutz des Privateigentums (Straftatbestand des Hausfriedensbruchs) die Rede. Zur Kennzeichnung von Grundstücken, die gegen Hausfriedensbrüche geschützt werden sollen, werden diese oft eingefriedet.

In der Sprache der Psychologie und der Theologie gibt es den Begriff Seelenfrieden (vgl. den englischen Begriff „peace of mind“ oder „inner peace“[1]); diesen sollen Lebende anstreben und Verstorbene auf dem Friedhof bzw. im Jenseits finden.

Also, ich picke mal raus: Frieden ist eine gewaltfreie Weise miteinander zu agieren.  Bleiben wir mal dabei. Frieden ungleich Gewalt. Nu da müssen wir aber dann doch noch die Definition für Gewalt anschauen:

Unter den Begriff Gewalt (von althochdeutsch waltan – stark sein, beherrschen) fallen Handlungen, Vorgänge und Szenarien, in denen bzw. durch die auf Menschen, Tiere oder Gegenstände beeinflussend, verändernd und/oder schädigend eingewirkt wird. Gemeint ist das Vermögen zur Durchführung einer Handlung, die den inneren bzw. wesentlichen Kern einer Angelegenheit oder Struktur (be)trifft.

Der Begriff der Gewalt und die Bewertung von Gewalt ändern sich im historischen und sozialen Kontext. Auch wird er je nach Zusammenhang (etwa Soziologie, Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft u. a.) in unterschiedlicher Weise definiert und differenziert. Im soziologischen Sinn ist Gewalt eine Quelle der Macht. Im engeren Sinn wird darunter häufig eine illegitime Ausübung von Zwang verstanden. Im Sinne der Rechtsphilosophie ist Gewalt gleichbedeutend mit Macht (englisch power, lateinisch potentia) oder Herrschaft(lateinisch potestas). Zivilrecht und Strafrecht basieren auf dem allgemeinen Gewaltverbot (siehe hierzu auch Gewaltmonopol des Staates).

„Gewalt“ im Sinne von Walten findet sich wieder in Begriffen wie Staatsgewalt oder Verwaltung. Inhaltliche Anwendung findet der Begriff bei den wissenschaftlichen Disziplinen Staatstheorie, Soziologie und Rechtsphilosophie. Die Definition des Begriffs variiert stark in Abhängigkeit von dem jeweiligen Erkenntnisinteresse.

Eine ursprünglich positive Begrifflichkeit ist bei „gewaltige Wirkung“ oder „gewaltige Leistung“ erkennbar, wenn eine über das übliche Maß hinausgehende Leistung anerkennend beschrieben werden soll.

In Begriffen wie Gewaltmonopol des Staates oder Gewaltenteilung wird der Terminus Gewalt neutral verwendet.

Die im heutigen Sprachgebrauch verbreitete negative Belegung ist in Begriffen wie Gewalttat, Gewaltverbrechen, Gewaltverherrlichung, Vergewaltigung wie auch im Distanz schaffenden Begriff Gewaltlosigkeit enthalten.

Ein engerer Gewaltbegriff, auch als „materielle Gewalt“ bezeichnet, beschränkt sich auf die zielgerichtete physische Schädigung einer Person. Der weiter gefasste Gewaltbegriff bezeichnet zusätzlich die psychische Gewalt (etwa in Form von Deprivation, emotionaler Vernachlässigung, „Weißer Folter“, verbaler Gewalt, Emotionaler Gewalt) und in seinem weitesten Sinne die „strukturelle Gewalt“. Zudem fällt Vandalismus unter diesen Gewaltbegriff, wenngleich sich die Einwirkung nicht direkt gegen Personen richtet.

Nun weder für Gewalt noch für Frieden muss die Definition von Wikipedia wirklich stimmen, aber so grundsätzlich finde ich die Definitionen stimmig.

Gewalt ist also viel komplexer als Frieden. Halten wir doch einfach mal fest, das Gewalt, die Ausübung von Macht ist, dies kann sich vielfältig äußern, doch ich will hier ja auf das hinaus, was den Frieden verhindert, hier ist Gewalt nur ein Begriff, der freilich mit Macht zusammenhängt. Und nu ja, wer die Macht und die Gewalt hat, der kann dann, sage ich jetzt einfach mal, bestimmen ob Krieg ist oder nicht und wenn ja wo und wie……

Krieg herrscht auf dem ganzen Planeten, nicht überall, aber an vielen Stellen und man nennt ihn oft nicht so, aber er ist Gewalt, immer. Ich liste mal auf: Glaubenskrieg, Wirtschaftskrieg und Informationskrieg fallen mir hier als erstes ein, die heutzutage auflaufen, ohne das wir sie als Krieg bezeichnen und bei Glaubenskrieg meine ich nicht ausschließlich Religionen, auch Wissenschaft ist Glaube… Tja, und alle diese Kriege können auch so geführt werden, dass sie zu “echten” Kriegen werden. Wirtschaftskrieg ist auch nach meiner Ansicht, wenn man unter erfundenen Gründen in ein Land einfällt um seine Ressourcen zu erbeuten. Hach und das passierte schon so oft und so lange.

So, wenn ihr hier angekommen seid und immer noch „hier“ seid, dann kommen wir nun langsam zum Kern der Sache, zu uns.. Denn wenn wir wissen was Gewalt ist, was Krieg ist, was Frieden ist, warum fangen wir dann nicht endlich damit an, etwas zu tun um den Frieden zu stärken und zu bewahren, wo er noch ist, etwas zu tun um ihn zu fördern um den Krieg, egal welcher Art zu schwächen, zu verhindern?

Neben dem Besuch einer Mahnwache oder einer Demonstration für den Frieden, gehört noch viel mehr dazu. Zu aller erst sollte man sich bilden, sich ein Bild machen, oder besser mehrere Bilder, also an vielen Stellen nachforschen, aber bitte nicht dabei stehen bleiben, sondern weiter schreiten, mit den Menschen über den Frieden und die Zusammenhänge reden oder einfach Fragen stellen. Und im eigenen Bereich was tun, z.B. und das ist sehr wichtig, nicht mehr jene unterstützen, die vom Krieg und Kampf nutzen haben. Die sogenannte Rüstungsindustrie, hm, ja, nun wir als Menschen kaufen ja ehr keine Panzer und Waffen, doch wir kaufen anderer Produkte dieser Unternehmen, die da wären: Daimler, Motorola oder auch Samsung (Hersteller von Rüstungsgütern lauf Wikipedia) Zumindest  sollten wir nicht ständig etwas Neues kaufen, nicht ständig das neuste Samsung Smartphone usw. Ich habe selbst ein Samsung und wusste nicht, das die da auch tätig sind, aber sei´s drum, man muss jetzt nicht das wegwerfen was man hat, sondern es nutzen solange es geht und dann sich Gedanken manchen, ob man noch ein Smartphone haben will oder nicht, es gibt auch hier Alternativen. Generell ist der Verzicht auf unnötige Güter, auf einen schnellen Nachkauf des neusten Produktes, wenn das bisherige noch geht eine Verschwendung und unnötig, genauso wie der Verzicht auf EC- und Kreditkarten oder kein Geld zu investieren in und bei Banken. Also, das ist doch schon mal was, oder?  Was könnte man noch tun um den Frieden zu unterstützen? Oder jenen die Macht wegzunehmen, die Gewalt in ihrem Sinne nutzen um Profit und mehr Macht zu erhalten? Und bitte, ich möchte nur friedliche Infos und Vorschläge.  Gewalt kann auch in Textform geschehen, das toleriere ich nicht. Alles was in Richtung Gewaltanwendung oder Beleidigung geschrieben wird, wird gelöscht… aber das wisst ihr ja :)

Hab euch alle Lieb

Arcadian

 

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Montagsmahnwachen „für den Frieden“ – es bewegt sich was auf Deutschlands Straßen (inkl. Terminen)

am 11.04.2014 auf Cashkurs.com (die Seite von “Mr. Dax” Dirk Müller)
von Julia Jentsch

In Anlehnung an die Montagsdemonstrationen des Jahres 1989 versammeln sich wöchentlich nun immer mehr Menschen, inzwischen in über zwanzig Städten, um sich gemeinsam für Frieden einzusetzen. Sie sind enttäuscht von der einseitigen Berichterstattung der etablierten Medien zum Konflikt in der Ukraine und erkennen die große Gefahr einer möglichen kriegerischen Eskalation.

Es verwundert daher auch nicht, dass sämtliche Veranstaltungen bisher von den großen Medien ignoriert werden.

Am 17. März folgten um die hundert Menschen dem Aufruf des bis dato völlig unbekannten und nach eigenen Angaben parteiunabhängigen Initiators und hielten am Brandenburger Tor die erste gemeinsame Mahnwache. Jede Woche kamen seitdem hunderte Bürger dazu – nächsten Montag werden in Berlin bereits über 4000 Teilnehmer erwartet! Ähnlicher Zuwachs zeigt sich auch in vielen anderen Städten – es könnte der Anfang einer neuen großen Bürgerbewegung sein.

Es scheint, als hätten die Menschen nur eine Initialzündung gebraucht, um endlich sichtbar für ihre Belange einzutreten. Wie vielfältig diese Belange sind, zeigt sich in den zunächst unterschiedlich erscheinenden Forderungen und Zielen, die in den teilnehmenden Städten zusätzlich postuliert  werden. Bei genauer Betrachtung gibt es aber – abgesehen von dem Wunsch nach Frieden – eine weitere wichtige Gemeinsamkeit: Das Verlangen nach einem Umgang mit den Bürgerinteressen welcher einer Demokratie würdig erscheint!

An dieser Stelle zitiere ich aus einem Leserkommentar hier auf Cashkurs:

„Gern werfen wir der Generation unserer Großväter vor, dass sie untätig geblieben ist. Es scheint, dass eine Zeit gekommen ist, in der wir gefordert sind, uns erstmals aktiv für den Frieden einzusetzen.“

Kommende Termine:

Aachen 12.04. 11 – 16 Uhr, Elisenbrunnen
Berlin 14.04. / 21.04. 18 – 21 Uhr, Brandenburger Tor
Bonn 12.04. 11 Uhr, bisher kein finaler Ort
Bremen 14.04. 18 Uhr, Bremer Marktplatz
Bremerhaven 12.04. 12 Uhr, Bürgerm. Schmidt-Gedächtniskirche
Dortmund 14.04. 18 Uhr, Reinholdkirche
Erfuhrt 14.04. 19 Uhr, Altstadt/Anger
Essen 14.04. 18 Uhr, Kennedyplatz
Frankfurt a.M. 14.04. 19 – 21 Uhr, Hauptwache
Hannover 14.04. 18 Uhr, Ernst-August-Platz
Köln 14.04. 18 Uhr, Albertus-Magnus-Platz
Leipzig 04.04. 18 Uhr, Augustusplatz
Magdeburg 14.04. 18 Uhr, bisher kein finaler Ort
Nürnberg 15.04. 19 – 20.30 Uhr, Lorenzkirche
München 14.04. 18 – 21 Uhr, Karlsplatz
München 19.04. 13 – 15 Uhr, Sendlinger Tor
Regensburg 14.04. 18 – 20 Uhr, Brückstraße-Jahninsel
Rheine 16.05. 15 – 19 Uhr, Rheine-Borneplatz
Saarbrücken 14.04. 18 – 21 Uhr, Reichstraße in Höhe der Europagalerie
Uelzen 14.04. 17 – 21 Uhr, bisher kein finaler Ort
Wilhelmshaven 14.04. 18 – 19 Uhr, Rathausplatz
Weitere Informationen finden Sie auf Facebook oder der provisorischen Internetseite der neuen Friedensbewegung.

Zu den Vorwürfen, denen sich der Initiator aufgrund der vorgebrachten Kritik am Federal Reserve Act ausgesetzt sieht, hier noch ein kurzes Interview.

Wir bleiben am Ball!

friedenistwertvolleralsprofit

Berlin: 3.000 bei Mahnwache für den Frieden – “Zu lange schon werden wir belogen”

am 09.04.2014 auf Politropolis

Lars Mährholz startete vor wenigen Wochen mit einer Initiative. Mit einer Mahnwache für den Frieden wollte er -ganz ohne parteipolitischen Hintergrund- darauf aufmerksam machen, dass es längst überfällig ist, auf die Straße zu gehen. Gemeinsam mit Gleichgesinnten ruft man zum friedlichen Widerstand auf.“FÜR DEN FRIEDEN”, das sei sein wichtigstes Anliegen.

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Die erste der Montags-Mahnwachen begann am 17. März 2014 am Brandenburger Tor – und es fanden sich spontan etwa 100 Teilnehmer ein. Im sozialen Netzwerk Facebook fand die Initiative “von unten” schnell Beachtung. In der Woche darauf, am 24.03. stieg die Teilnehmerzahl schon auf 400 an. Die Menschen, die sich aufmachten, sahen und sehen eine drohende Kriegsgefahr, die uns alle betrifft, in Deutschland, in der EU und darüberhinaus. Die Medienberichte scheinen die Bevölkerungen darauf vorzubereiten. Schnell formierten sich auch in anderen Städten ähnliche Aktionen. Telefonisch sagte Lars uns vor etwa 14 Tagen “Es ist eine unglaubliche Welle von Zustimmung, die mich beinahe überrollt, damit hätte ich nicht gerechnet!”
Es gibt viele Bürger, die beunruhigt sind. Mittlerweile gibt es die Mahnwachen für den Frieden in 23 Städten in Deutschland. Aber es ist nicht nur die Sorge um mititärische Konflikte, die viele auf die Straßen gehen lässt.
Die Veranstalter suchen den Schulterschluss mit der Bevölkerung, über soziale und Altersgrenzen hinweg.
“GEGEN DIE TÖDLICHE POLITIK DER FEDERAL RESERVE (einer privaten Bank) !” , ein weiterer Punkt, der sie umtreibt. Viele fordern vehement, nicht mehr von den Medien manipuliert und belogen zu werden.“FÜR EINE EHRLICHE PRESSE!” Das ist eine weitere, zentrale Forderung.

Sie möchten am liebsten alle erreichbaren Menschen mobilisieren, unabhängig von Einkommen, Alter, politischer Ausrichtung, Religion und ethnischer Herkunft. “Zu lange schon werden wir belogen, von den Medien, von der Politik!” sagt uns eine Teilnehmerin der Mahnwache und fügt hinzu:“Unglaublich viele Menschen waren am Montag am Brandenburger Tor, ich schätze mehr als 3.000. Sehr gute, engagierte Redner, ein begeistertes Publikum, nette, hilfsbereite Polizisten und am Rande der Veranstaltung ein Austausch untereinander, wie er besser nicht hätte sein können.”

Lars Mährholz und Ralf Schurig von den Initiatoren sprachen und Ken Jebsen von KenFM trat ans Mikrofon.

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Auch Heidi Langer, die zuletzt mit Ihrem Brief ohne Hochachtung an Frau Merkel einiges Aufsehen erregte, nahm teil. Sie sagte uns: “Was mich am meisten begeistert hat, war die Tatsache, dass wirklich viele Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund an der Kundgebung teilgenommen haben. Deutsche und Migranten standen (saßen) nebeneinander. Alte und sehr, sehr  viele Junge; Mittelständler gemeinsam mit Empfängern von Sozialleistungen; Eltern waren mit ihren Kindern erschienen. Und sie alle scharten sich eng um die winzige Bühne, lauschten den Rednern, spornten sie durch zustimmende Rufe an, spendeten Beifall und intonierten mehrfach gemeinsam den traditionsreichen Ruf: “WIR SIND DAS VOLK!”, was mir als alter ’89erin tatsächlich die Tränen in die Augen trieb.”

Es gab auch den Versuch, die Veranstaltung durch themenfremde Zwischenrufe in eine andere Richtung zu lenken, aber das konnte der Veranstalter Lars Mährholz durch eine kurze Stellungnahme rasch und effektiv unterbinden, sodass diese Störaktion ergebnislos im Sande verlief. Die Taktik, diese spontane Bewegung zu infiltrieren oder sie in links- oder rechtsradikale Ecken zu drängen wäre auch durch eine eigens hierfür aufgebaute Internet-Seite offenbar geworden, sagte Lars Mährholz.

“WIR WOLLEN UNS NICHT LÄNGER AN KRIEGEN BETEILIGEN, DIE UNTER DEM DECKMANTEL VON  DEMOKRATIE UND MENSCHRENRECHTEN UM RESSOURCEN UND FINANZIELLE UND STRATEGISCHE  VORTEILE GEFÜHRT WERDEN! – WIR WOLLEN FRIEDEN!”

Den Sendeanstalten und Zeitungen scheinen diese Slogans nicht ins Nachrichten-Konzept zu passen. “Die Medienpräsenz war bisher gleich Null, stattdessen wurde gleich zu Anfang der Mahnwachen über Facebook der Versuch unternommen, sie als rechtsradikale Kundgebungen zu diskreditieren.”berichtet Heidi Langer weiter. “Über die dritte Mahnwache für den Frieden vom 31.03. berichtete wenigstens ein russisches Nachrichtenteam.”

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Deutsche Medien hätten es vorgezogen, die Veranstaltung zu ignorieren. Bis auf einen Kurzvermerk im 24-h-Ticker der Berliner Zeitung, der am 31.3. um 19.45 Uhr entgegen der tatsächlichen Ereignisse vermeldet habe, dass eine Demonstration am Brandenburger Tor von der Polizei aufgelöst worden sei. Tatsache sei jedoch gewesen, dass die Mahnwache bis 21.00 Uhr angemeldet gewesen sei und keiner Auflösung bedurft hätte. “Die einzige Situation, in der die Demonstranten mit der Polizei in Berührung kamen, war, als die Polizei ihnen zu Veranstaltungsbeginn freundlicherweise technische Hilfe leistete.”Sogar die WebCams vom Brandenburger Tor wären im betreffenden Zeitraum einfach abgeschaltet worden, berichteten interessierte Internetbenutzer, die sich gerne Bilder der Mahnwache übers Internet angesehen hätten. Ein bemerkenswerter Vorgang.